| − | August Prinzinger berichtet in den Mitteilungen der Salzburger Landeskunde (1875) von Resten eines Walles mit der Höhe von 15 Schuh (= 5 m) über deem Gelände, der4 am Fuß 15 m breit war. An der Nordseite schloss eine ebenso breiter Graben an. Im Erdwall befand sich eine Mauer bzw. eines Steinwurf aus Kalksteinen in der Größe bis 3 und 4 Fuß Größe (= gut 1 m), die gut mit Mörtel verfugt waren. Damals war diese Mauer bzw. der Steinwall noch etwa 3 m hoch. In der Osthälfte Richtung Schloss Neuhaus war allerdings keine Mauer zu finden, hier war die Mauer vielleicht durch den Bau von Wasserleitungen schon früher zerstört worden. Prinzinger meinte die Mauer könnte ein Rest einer römischen Wehrmauer sein, sie könnte aus der Zeit Lodrons stammen, oder könnte der Rest eines großen Teiches sein. Prinzingers bevorzugte die These einer römischen Wehrmauer, weil er kein erzbischöfliches Wappen vorfand und weil er glaubte, dass die Lodronsche Wehrmauer des Kapuzinerberges im Osten nur bis zum Franzsikischlössl reichte. Einen Teichbau quer über die Talenge schloss Prinzinger wegen der schmalen und langgestreckten Form aus. | + | August Prinzinger berichtet in den Mitteilungen der Salzburger Landeskunde (1875) von Resten eines Walles mit der Höhe von 15 Schuh (= 5 m) über dem Gelände, der am Fuß 15 m breit war. An der Nordseite schloss eine ebenso breiter Graben an. Im Erdwall befand sich eine Mauer bzw. eines Steinwurf aus Kalksteinen in der Größe bis 3 und 4 Fuß Größe (= gut 1 m), die gut mit Mörtel verfugt waren. Damals war diese Mauer bzw. der Steinwall noch etwa 3 m hoch. In der Osthälfte Richtung Schloss Neuhaus war allerdings keine Mauer zu finden, hier war die Mauer vielleicht durch den Bau von Wasserleitungen schon früher zerstört worden. Prinzinger meinte die Mauer könnte ein Rest einer römischen Wehrmauer sein, sie könnte aus der Zeit Lodrons stammen, oder könnte der Rest eines großen Teiches sein. Prinzingers bevorzugte die These einer römischen Wehrmauer, weil er kein erzbischöfliches Wappen vorfand und weil er glaubte, dass die Lodronsche Wehrmauer des Kapuzinerberges im Osten nur bis zum Franzsikischlössl reichte. Einen Teichbau quer über die Talenge schloss Prinzinger wegen der schmalen und langgestreckten Form aus. |