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Die '''City Wall''' (übersetzt "Stadtwand") nennt sich heute ein [[Klettersteig]] am [[Kapuzinerberg]] in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechten Altstadt]] von [[Salzburg]].  
 
Die '''City Wall''' (übersetzt "Stadtwand") nennt sich heute ein [[Klettersteig]] am [[Kapuzinerberg]] in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechten Altstadt]] von [[Salzburg]].  
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Der dortige Fels und die zugehörige obere Plattform nennen sich seit fast 400 Jahren allerdings '''Kleiner Linzertor Kavalier'''. Er wurde zur Sicherung der rechten Altstadt und der zugehörigen Wehranlagen um 1630 im Auftrag von [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron]] aus dem dortigen Fels herausgehauen. Die oberste alte Wehrplattform aus der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] ist aus großen Blocksteinen aufgebaut.   
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== Einleitung ==
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Der dortige Fels und die zugehörige obere Plattform nennen sich seit fast 400 Jahren allerdings [[Kleiner Linzertor-Kavalier]]. Er wurde zur Sicherung der rechten Altstadt und der zugehörigen Wehranlagen um 1630 im Auftrag von [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron]] aus dem dortigen Fels herausgehauen. Die oberste alte Wehrplattform aus der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] ist aus großen Blocksteinen aufgebaut.   
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== Allgemeines ==
   
Salzburgs erster Stadtkletterweg bietet nicht nur Aussicht von der historischen Geschützplattform über die Dächer der Stadt, sondern auch die Möglichkeit, am äußersten Nordrand der [[Kalkhochalpen]] mitten in der Stadt alpines Gefühl zu entwickeln.
 
Salzburgs erster Stadtkletterweg bietet nicht nur Aussicht von der historischen Geschützplattform über die Dächer der Stadt, sondern auch die Möglichkeit, am äußersten Nordrand der [[Kalkhochalpen]] mitten in der Stadt alpines Gefühl zu entwickeln.
    
==Entstehungsgeschichte==
 
==Entstehungsgeschichte==
Paris Graf Lodron hatte um 1630 den 'Kleinen Linzertor Kavalier' aus dem anstehenden [[Dolomit|Hauptdolomit]] herausarbeiten lassen, um von oben her die drei hintereinander liegenden [[Linzertor|Linzer Stadttore]] und die Bollwerke [[St. Sebastian Bollwerk|St. Sebastian]] und [[St. Rupert Bollwerk|St. Rupert]] besser sichern zu können. Fast 400 Jahre später hat [[Akzente Salzburg]] mit Unterstützung der damaligen Landesjugendreferentin [[Landeshauptmann]]-Stv. [[Gabriele Burgstaller|Gabi Burgstaller]] einen Klettersteig in der Stadt Salzburg auf diesen historischen Kavalier anlegen lassen. Als Partner konnten die [[Naturfreunde Salzburg]] und deren bester Kletterexperte gewonnen werden. Der [[Dienten|Dientner]] [[Richard Franzl]], der auch den Klettersteig "Königsjodler" auf dem [[Hochkönig]] errichtete, baute zusammen mit seinen Kollegen diesen Steig.
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Paris Graf Lodron hatte um 1630 den 'Kleinen Linzertor-Kavalier' aus dem anstehenden [[Dolomit|Hauptdolomit]] herausarbeiten lassen, um von oben her die drei hintereinander liegenden [[Linzertor|Linzer Stadttore]] und die Bollwerke [[St. Sebastian Bollwerk|St. Sebastian]] und [[St. Rupert Bollwerk|St. Rupert]] besser sichern zu können. Fast 400 Jahre später hat [[Akzente Salzburg]] mit Unterstützung der damaligen Landesjugendreferentin [[Landeshauptmann]]-Stv. [[Gabriele Burgstaller|Gabi Burgstaller]] einen Klettersteig in der Stadt Salzburg auf diesen historischen Kavalier anlegen lassen. Als Partner konnten die [[Naturfreunde Salzburg]] und deren bester Kletterexperte gewonnen werden. Der [[Dienten|Dientner]] [[Richard Franzl]], der auch den Klettersteig "Königsjodler" auf dem [[Hochkönig]] errichtete, baute zusammen mit seinen Kollegen diesen Steig.
    
Die Idee zum Klettersteig auf die Geschützplattform hinauf kam von [[Wolfgang Schick]], Akzente-Geschäftsführer und Landesjugendreferent. Er wollte Jugendlichen, die nicht allzu mobil sind, die Möglichkeit geben, in der Stadt zu [[klettern]]. Außerdem sollte ein weiteres Freizeitangebot in der Stadt Salzburg geschaffen werden, da Jugendliche oft zu wenig Freizeitmöglichkeiten vorfinden. Das Projekt wird vom gesamten Landesjugendbeirat unterstützt.
 
Die Idee zum Klettersteig auf die Geschützplattform hinauf kam von [[Wolfgang Schick]], Akzente-Geschäftsführer und Landesjugendreferent. Er wollte Jugendlichen, die nicht allzu mobil sind, die Möglichkeit geben, in der Stadt zu [[klettern]]. Außerdem sollte ein weiteres Freizeitangebot in der Stadt Salzburg geschaffen werden, da Jugendliche oft zu wenig Freizeitmöglichkeiten vorfinden. Das Projekt wird vom gesamten Landesjugendbeirat unterstützt.
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==Daten und Fakten==
 
==Daten und Fakten==
Der Klettersteig auf den Kleinen Linzer Kavalier mit seinen rund 70 Höhenmetern ist etwa 100 Meter lang und mit Schwierigkeitsgrad D bewertet, E ist die schwierigste Stufe bei Klettersteigen. Der Steig ist im oberen Drittel überhängend, hat bei Bergwertungen den höchsten Schwierigkeitsgrad und ist somit nur für geübte Kletterer geeignet.
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Der Klettersteig auf den Kleinen Linzertor-Kavalier mit seinen rund 70 Höhenmetern ist etwa 100 Meter lang und mit Schwierigkeitsgrad D bewertet, E ist die schwierigste Stufe bei Klettersteigen. Der Steig ist im oberen Drittel überhängend, hat bei Bergwertungen den höchsten Schwierigkeitsgrad und ist somit nur für geübte Kletterer geeignet.
    
Fakten:
 
Fakten:
* Gestein: [[Hauptdolomit]]
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* Gestein: Hauptdolomit  
* Linienführung: in Schlangenlinien bis zum Kleinen Linzer Kavalier (hist. Geschützplattform)
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* Linienführung: in Schlangenlinien bis zum Kleinen Linzertor-Kavalier (historische Geschützplattform)
 
* Kletterlänge ca. 130 m
 
* Kletterlänge ca. 130 m
 
* Ausstiegsvariante: Kletterlänge ca. 50 m für Anfänger
 
* Ausstiegsvariante: Kletterlänge ca. 50 m für Anfänger

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