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[[Bild:Rankweil 1947.jpg|thumb|350px|Helmut Krackowizer 1947 beim Straßenrennen in Rankweil, Vorarlberg, auf Rudge 250 cm³]]
 
[[Bild:Rankweil 1947.jpg|thumb|350px|Helmut Krackowizer 1947 beim Straßenrennen in Rankweil, Vorarlberg, auf Rudge 250 cm³]]
 
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[[Bild:Krackowizer_Helmut_1981.jpg|thumb|350px|Helmut Krackowizer 1981 auf Rudge bei einem Oldtimer-Rennen in Misano Adriatico, Italien]]'''Prof. h. c. Dr. Dkfm. Helmut Krackowizer''' (* [[29. April]] [[1922]] in Frankenmarkt, [[Oberösterreich]]; † [[22. Oktober]] [[2001]] in [[Salzburg]]) war ein angesehener Fachmann für Motorradgeschichte. Aufgrund seiner lebenslangen Leidenschaft zur englischen Motorradmarke Rudge erhielt er von seinen englischen Freunden den Beinamen "Mister Rudge". Sein Autokennzeichen war: S Rudge 1, sein Leben gehörte den Motorrädern.
'''Prof. h. c. Dr. Dkfm. Helmut Krackowizer''' (* [[29. April]] [[1922]] in Frankenmarkt, [[Oberösterreich]]; † [[22. Oktober]] [[2001]] in [[Salzburg]]) war ein angesehener Fachmann für Motorradgeschichte. Aufgrund seiner lebenslangen Leidenschaft zur englischen Motorradmarke Rudge erhielt er von seinen englischen Freunden den Beinamen "Mister Rudge". Sein Autokennzeichen war: S Rudge 1, sein Leben gehörte den Motorrädern.
      
== Jugend- und Kriegsjahre ==
 
== Jugend- und Kriegsjahre ==
 
[[Bild:Helmut Krackowizer.jpg|thumb|250px|Prof. Dr. Helmut Krackowizer, 1980, auf Velocette am Hockenheim in Deutschland]]
 
[[Bild:Helmut Krackowizer.jpg|thumb|250px|Prof. Dr. Helmut Krackowizer, 1980, auf Velocette am Hockenheim in Deutschland]]
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Prof. Krackowizer kam zweiten Sohn des Rechtsanwalts Maximilian und [[Hedwig Krackowizer]] in Frankenmarkt in Oberösterreich und als Enkel von Oberst [[Otto Scholz]] zur Welt. Er besuchte nach der Volksschule das Gymnasium in Kremsmünser, Oberösterreich. [[1931]], als Neunjähriger beim Besuch des [[Gaisbergrennen]] in Salzburg vom "Virus" des Motorradfahrens infiziert, saß er bereits [[1939]] als Siebzehnjähriger zunächst im Sattel einer NSU 250 OSL, die er zusammen mit seinem Bruder Otto besaß, dann im Sattel einer Norton "International" 500 cm³. In den Sommerferien arbeitete er als Jugendlicher in Mechanikerwerkstätten und besuchte Motorradrennen.
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Prof. Krackowizer kam zweiten Sohn des Rechtsanwalts Maximilian und [[Hedwig Krackowizer]] in Frankenmarkt in Oberösterreich und als Enkel von Oberst [[Otto Scholz]] zur Welt. Er besuchte nach der Volksschule das Gymnasium in Kremsmünster, Oberösterreich. [[1931]], als Neunjähriger beim Besuch des [[Gaisbergrennen]] in Salzburg vom "Virus" des Motorradfahrens infiziert, saß er bereits [[1939]] als Siebzehnjähriger zunächst im Sattel einer NSU 250 OSL, die er zusammen mit seinem Bruder Otto besaß, dann im Sattel einer Norton "International" 500 cm³. In den Sommerferien arbeitete er als Jugendlicher in Mechanikerwerkstätten und besuchte Motorradrennen.
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Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] kaufte er sich sein erstes Rennmotorrad, eine 250 cm³ Rudge Rennmaschine, zweiventilig. Diese hielt den Fünf-Stunden Weltrekord auf der Brooklandsbahn in England. Im März [[1939]] wurde sie vom Werk aus England nach Deutschland importiert. ''Garantiert über 150 km/h Spitzengeschwindigkeit'', so die Beschreibung des Verkäufers aus Bremen des 2.100 Reichsmark teuren Motorrads.  
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Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] kaufte er sich sein erstes Rennmotorrad, eine 250 cm³ Rudge Rennmaschine, zweiventilig. Diese hielt den Fünf-Stunden Weltrekord auf der Brooklandsbahn in England. Im März [[1939]] wurde sie vom Werk aus England nach Deutschland importiert. ''Garantiert über 150 km/h Spitzengeschwindigkeit'', so die Beschreibung des Verkäufers aus Bremen, Deutschland, des 2.100 Reichsmark teuren Motorrads.  
    
Krackowizer nahm das Motorrad mit auf seine Dienststationen bis nach Breslau (Polen), wo er es, verpackt in Kisten, in seine Heimatstadt Vöcklabruck (Oberösterreich) schickte. Er erlebte das Kriegsende als Jägerleitoffizier der Luftnachrichten-Truppe einer Nachtjagd (Radar)-Kompanie in Norwegen. Bei der Übergabe der Kompanie an die Norweger erschien ein norwegischer Offizier auf einem Motorrad. Bald schon waren er und Krackowizer in ein "Fachgespräch" vertieft, das mit einer Probefahrt von Krackowizer endete - es gab eben auch Vertrauen unter Kriegsgegnern!
 
Krackowizer nahm das Motorrad mit auf seine Dienststationen bis nach Breslau (Polen), wo er es, verpackt in Kisten, in seine Heimatstadt Vöcklabruck (Oberösterreich) schickte. Er erlebte das Kriegsende als Jägerleitoffizier der Luftnachrichten-Truppe einer Nachtjagd (Radar)-Kompanie in Norwegen. Bei der Übergabe der Kompanie an die Norweger erschien ein norwegischer Offizier auf einem Motorrad. Bald schon waren er und Krackowizer in ein "Fachgespräch" vertieft, das mit einer Probefahrt von Krackowizer endete - es gab eben auch Vertrauen unter Kriegsgegnern!
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Zu den beiden Rennen [[1949]] in der Schweiz schreibt Krackowizer:
 
Zu den beiden Rennen [[1949]] in der Schweiz schreibt Krackowizer:
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Erlen:  "''...Ich sehe mich noch heute mit meinem Salzburger Freund [[Helmut Volzwinkler|Volzwinkler]], der eine schnelle 350er Norton fuhr, als Schlusslicht am Start stehen, weil wir die ungewohnte Art mit der Flagge von unten nach oben zu starten nicht kannten. Wir fuhren dann zwar bei Regen wie die Berserker dem entschwundenen Feld nach, und was meine Person anlangt, war ich maßlos überrascht, als ich einen Konkurrenten nach dem anderen aufholte und auf einmal sogar Fergus Anderson, der eine neue AJS "Boy Racer" fuhr, hinter mich brachte. Dann begann aber die Kupplung zu rutschen und da man damals noch keine bei Fahrt von Hand verstellbaren Bowdenzüge besaß, gab ich das Rennen, etwa am fünften Platz liegend, auf, weil mir ohnehin das Wasser schon bei den Stiefeln herauslief...''"
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Erlen:  "''...Ich sehe mich noch heute mit meinem Salzburger Freund [[Helmut Volzwinkler|Volzwinkler]], der eine schnelle 350er Norton fuhr, als Schlusslicht am Start stehen, weil wir die ungewohnte Art mit der Flagge von unten nach oben zu starten nicht kannten. Wir fuhren dann zwar bei Regen wie die Berserker dem entschwundenen Feld nach, und was meine Person anlangt, war ich maßlos überrascht, als ich einen Konkurrenten nach dem anderen aufholte und auf einmal sogar Fergus Anderson, der eine neue AJS "Boy Racer" fuhr, hinter mich brachte. Dann begann aber die Kupplung zu rutschen und da man damals noch keine bei Fahrt von Hand verstellbaren Bowdenzüge besaß, gab ich das Rennen, etwa am fünften Platz liegend, auf, weil mir ohnehin das Wasser schon bei den Stiefeln heraus lief...''"
    
Auch der zweite Start in der Schweiz in Olten brachte ihm kein Glück. Wiederum verspätet vom Start weggekommen, fädelte er mit seiner Velocette 350 KTT MK VIII (die er vom Rennfahrer [[Franz Josef Binder]] gekauft hatte) wie ein Slalomläufer eine Reihe vor ihm liegender Fahrer auf, bevor er sich in einer Kurve verbremste und sich in Holzbrettern wieder fand. Dabei war die Düsennadel aus ihrer Klammer geschleudert worden, und wie der Drehgriff aufzog, hob er nur den Schieber, nicht aber die Vergaser-Düsennadel auf - er musste das Rennen aufgeben.  
 
Auch der zweite Start in der Schweiz in Olten brachte ihm kein Glück. Wiederum verspätet vom Start weggekommen, fädelte er mit seiner Velocette 350 KTT MK VIII (die er vom Rennfahrer [[Franz Josef Binder]] gekauft hatte) wie ein Slalomläufer eine Reihe vor ihm liegender Fahrer auf, bevor er sich in einer Kurve verbremste und sich in Holzbrettern wieder fand. Dabei war die Düsennadel aus ihrer Klammer geschleudert worden, und wie der Drehgriff aufzog, hob er nur den Schieber, nicht aber die Vergaser-Düsennadel auf - er musste das Rennen aufgeben.  
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== Berufliche Laufbahn ==
 
== Berufliche Laufbahn ==
Seine berufliche Laufbahn führte ihn über das Kaufmannsdiplom [[1951]] an der Wiener Wirtschaftsuni, ein Jahr später zum Titel ''Doktor der Wirtschaftswissenschaften'', zur  Fa. Eternit Hatschek in Vöcklabruck und [[1955]] zu [[Ferdinand Porsche|Porsche]] nach [[Salzburg]] als Werbe- und Pressechef. In dieser Funktion organisierte Krackowizer [[1964]] einen Weltrekordversuch mit einem VW 1500 auf dem Kurs in Monza in Italien. Vier Weltrekorde wurden dabei mit dem Serienmodell aufgestellt.
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Seine berufliche Laufbahn führte ihn über das Kaufmannsdiplom [[1951]] an der Wiener Wirtschaftsuni, ein Jahr später zum Titel ''Doktor der Wirtschaftswissenschaften'', zur  Fa. Eternit Hatschek in Vöcklabruck und [[1955]] zu [[Porsche]] nach [[Salzburg]] als Werbe- und Pressechef. In dieser Funktion organisierte Krackowizer [[1964]] einen Weltrekordversuch mit einem VW 1500 auf der Rennstrecke in Monza in Italien. Vier Weltrekorde wurden dabei mit dem Serienmodell aufgestellt.
    
[[1964]] wechselte er zu Mercedes Benz Salzburg und dann zu British Leyland Salzburg ([[1969]]). Zuletzt, ab [[1976]], war er als Public Relations Manager bei Chrysler Corporation (dann umbenannt in Talbot, schließlich fusioniert mit Peugeot) bis zu seiner Pensionierung [[1987]] tätig.
 
[[1964]] wechselte er zu Mercedes Benz Salzburg und dann zu British Leyland Salzburg ([[1969]]). Zuletzt, ab [[1976]], war er als Public Relations Manager bei Chrysler Corporation (dann umbenannt in Talbot, schließlich fusioniert mit Peugeot) bis zu seiner Pensionierung [[1987]] tätig.
    
== Journalistische Tätigkeit ==
 
== Journalistische Tätigkeit ==
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=====Journalist=====
 
Schon während seiner aktiven Rennfahrerzeit schrieb Krackowizer für Zeitungen, unter anderem war er Mitbegründer der österreichischen Zeitschrift "Das Motorrad" (existiert aber heute nicht mehr). [[1954]] war er auf Einladung von NSU am Hockenheim-Ring, Deutschland, im Sattel einer Werks-NSU-Rennmaschine, der so genannten Rennfox, im Rahmen seiner journalistischen Tätigkeit unterwegs; auch eine 250 cm³-[[KTM]]-Racing testete er. Er begann im Auftrag von Motorradfirmen und -importeuren Fahrberichte über Motorräder für Tages- und Fachzeitungen zu schreiben.  
 
Schon während seiner aktiven Rennfahrerzeit schrieb Krackowizer für Zeitungen, unter anderem war er Mitbegründer der österreichischen Zeitschrift "Das Motorrad" (existiert aber heute nicht mehr). [[1954]] war er auf Einladung von NSU am Hockenheim-Ring, Deutschland, im Sattel einer Werks-NSU-Rennmaschine, der so genannten Rennfox, im Rahmen seiner journalistischen Tätigkeit unterwegs; auch eine 250 cm³-[[KTM]]-Racing testete er. Er begann im Auftrag von Motorradfirmen und -importeuren Fahrberichte über Motorräder für Tages- und Fachzeitungen zu schreiben.  
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=====Platzsprecher=====
 
Daneben war er bei vielen Rennen, die damals noch erlaubt waren, der Platzsprecher: Bergrennen auf dem [[Gaisbergrennen|Gaisberg]] bei [[Salzburg]], bei Engelhartszell an der Donau, am Gmundner Berg, beim [[1. Mai Rennen]] auf der Autobahn bei Salzburg - [[Liefering]] und bei anderen Rennveranstaltungen.  
 
Daneben war er bei vielen Rennen, die damals noch erlaubt waren, der Platzsprecher: Bergrennen auf dem [[Gaisbergrennen|Gaisberg]] bei [[Salzburg]], bei Engelhartszell an der Donau, am Gmundner Berg, beim [[1. Mai Rennen]] auf der Autobahn bei Salzburg - [[Liefering]] und bei anderen Rennveranstaltungen.  
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=====Motorrad-Zeichnungen=====
 
In den [[1960er]] Jahren begann Krackowizer zu zeichnen. Er zeichnete alte Motorräder nach Originalvorlagen in Großformat mit Bleistift. So entstanden etwa 15 Kunstdruckmappen, die "''Motorrad Meilensteine''", mit je vier Zeichnungen von historischen Rennmotorrädern. Er schrieb Bücher über die Geschichte der Motorräder und den Motorradrennsport, sowie Beiträge für Fachzeitungen im deutsch- und englischsprachigen Raum. Natürlich auch für die [[Salzburger Nachrichten]].
 
In den [[1960er]] Jahren begann Krackowizer zu zeichnen. Er zeichnete alte Motorräder nach Originalvorlagen in Großformat mit Bleistift. So entstanden etwa 15 Kunstdruckmappen, die "''Motorrad Meilensteine''", mit je vier Zeichnungen von historischen Rennmotorrädern. Er schrieb Bücher über die Geschichte der Motorräder und den Motorradrennsport, sowie Beiträge für Fachzeitungen im deutsch- und englischsprachigen Raum. Natürlich auch für die [[Salzburger Nachrichten]].
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Einen Lebenstraum erfüllte er sich mit den großartigen Motor-Veteranen-Rennen auf dem [[Salzburgring]], den "[[Oldtimer Grand Prix]]", die zwischen [[1974]] und [[1994]] stattfanden. Stars wie Niki Lauda, Juan Manuel Fangio oder die oben genannten Rennfahrer kamen zu diesem Veteranenrennen für historische Automobile und Motorräder. Weit über 100 Automobile und bis zu 300 Motorräder kamen zu diesem Ereignis. Mercedes Benz schickte die berühmten Silberpfeile nach Salzburg.
 
Einen Lebenstraum erfüllte er sich mit den großartigen Motor-Veteranen-Rennen auf dem [[Salzburgring]], den "[[Oldtimer Grand Prix]]", die zwischen [[1974]] und [[1994]] stattfanden. Stars wie Niki Lauda, Juan Manuel Fangio oder die oben genannten Rennfahrer kamen zu diesem Veteranenrennen für historische Automobile und Motorräder. Weit über 100 Automobile und bis zu 300 Motorräder kamen zu diesem Ereignis. Mercedes Benz schickte die berühmten Silberpfeile nach Salzburg.
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=====Motorveteranen Museum Hellbrunn=====
 
Erfolglos blieben jedoch seine Bemühungen, in Salzburg ein Motorveteranen Museum zu etablieren. Es gab Versuche, den Stadl im Schlosspark von [[Schloss Hellbrunn|Hellbrunn]] dafür umbauen, was aber aus bürokratischen Überlegungen der Stadtgemeinde scheiterte. So gingen einige Sammlungen alter Motorräder und Automobile, deren Besitzer Krackowizer schon für das Projekt gewonnen hatte, dann in ausländische oder andere österreichische Motormuseen.
 
Erfolglos blieben jedoch seine Bemühungen, in Salzburg ein Motorveteranen Museum zu etablieren. Es gab Versuche, den Stadl im Schlosspark von [[Schloss Hellbrunn|Hellbrunn]] dafür umbauen, was aber aus bürokratischen Überlegungen der Stadtgemeinde scheiterte. So gingen einige Sammlungen alter Motorräder und Automobile, deren Besitzer Krackowizer schon für das Projekt gewonnen hatte, dann in ausländische oder andere österreichische Motormuseen.
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=====Teilnehmer an Oldtimer-Veranstaltungen=====
 
Krackowizer stieg noch selbst in den Sattel von Motorrädern und nahm an verschiedenen Veteranenveranstaltungen teil. So auch [[1973]] auf dem Nürburgring auf einer Sunbeam 90, Baujahr [[1929]] und wurde Gesamtsieger. Aúch bei den [[Oldtimer Grand Prix]] war er manchmal im Sattel einer Rennmaschine zu erleben. Er nahm an Rennveranstalterungen historischer Motorräder in Deutschland (Hockenheim-Ring, Ingolstadt), in Italien (Imola, Bergamo) und England teil. [[1990]] schließlich fuhr er im Rahmen der englischen Tourist Trophy auf der Isle of Man bei der so genannten "Lap of Honour"<sup>([[#1|1]])</sup> im Sattel einer ex-Wal Handley-Rudge eine Ehrenrunde auf dem Kurs auf der Insel Man. Noch bis [[1999]] im Alter von 77 Jahren nahm Krackowizer aktiv an Veteranen Veranstaltungen teil.
 
Krackowizer stieg noch selbst in den Sattel von Motorrädern und nahm an verschiedenen Veteranenveranstaltungen teil. So auch [[1973]] auf dem Nürburgring auf einer Sunbeam 90, Baujahr [[1929]] und wurde Gesamtsieger. Aúch bei den [[Oldtimer Grand Prix]] war er manchmal im Sattel einer Rennmaschine zu erleben. Er nahm an Rennveranstalterungen historischer Motorräder in Deutschland (Hockenheim-Ring, Ingolstadt), in Italien (Imola, Bergamo) und England teil. [[1990]] schließlich fuhr er im Rahmen der englischen Tourist Trophy auf der Isle of Man bei der so genannten "Lap of Honour"<sup>([[#1|1]])</sup> im Sattel einer ex-Wal Handley-Rudge eine Ehrenrunde auf dem Kurs auf der Insel Man. Noch bis [[1999]] im Alter von 77 Jahren nahm Krackowizer aktiv an Veteranen Veranstaltungen teil.
    
==Österreichisches Motorrad-Literatur und -Bild Archiv ==
 
==Österreichisches Motorrad-Literatur und -Bild Archiv ==
Prof. Krackowizer hat im Laufe seines Lebens nicht nur Motorräder gesammelt, sondern auch Bildmaterial, Zeitschriften und Zeitungen, Bücher und andere Dokumentationen über die Geschichte von Motorrädern, Motorradrennfahrer, Motorradrennstrecken und -rennen, die einen Einblick in die bewegte Vergangenheit des Motorradsports in ganz Europa geben. Erhalten sind unzählige Manuskripte und eigenes Fotomaterial seiner journalistischen Tätigkeit. Das Archiv wird jetzt von seinem Sohn [[Benutzer:Mosaico|Peter Krackowizer]] weiter betreut.
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Schon bald begann Prof. Krackowizer zu [[Fotograf|Fotografieren]]. Als Pressefotograf war er bei den wichtigsten österreichischen [[Motorsport]]veranstaltungen dabei. Daneben sammelte er Bilder, die die Motorrad-Rennsportszene sowie die Entwicklung des Motorrades dokumentierten. Er hatte im Laufe seines Lebens nicht nur Motorräder gesammelt, sondern auch Bildmaterial, Zeitschriften und Zeitungen, Bücher und andere Dokumentationen über die Geschichte von Motorrädern, Motorradrennfahrer, Motorradrennstrecken und -rennen, die einen Einblick in die bewegte Vergangenheit des Motorradsports in ganz Europa geben. Erhalten sind unzählige Manuskripte und eigenes Fotomaterial seiner journalistischen Tätigkeit. Das Archiv wird jetzt von seinem Sohn [[Benutzer:Mosaico|Peter Krackowizer]] weiter betreut.
    
==Funktionen im Motorsport==
 
==Funktionen im Motorsport==
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[[Kategorie:Motorsport|Krackowizer, Prof. h. c. Dr. Dkfm. Helmut]]
 
[[Kategorie:Motorsport|Krackowizer, Prof. h. c. Dr. Dkfm. Helmut]]
 
[[Kategorie:Motorradrennfahrer|Krackowizer, Prof. h. c. Dr. Dkfm. Helmut]]
 
[[Kategorie:Motorradrennfahrer|Krackowizer, Prof. h. c. Dr. Dkfm. Helmut]]
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[[Kategorie:Fotografie|Krackowizer, Prof. h. c. Dr. Dkfm. Helmut]]
 
[[Kategorie:Fotograf|Krackowizer, Prof. h. c. Dr. Dkfm. Helmut]]
 
[[Kategorie:Fotograf|Krackowizer, Prof. h. c. Dr. Dkfm. Helmut]]
 
[[Kategorie:Journalist|Krackowizer, Prof. h. c. Dr. Dkfm. Helmut]]
 
[[Kategorie:Journalist|Krackowizer, Prof. h. c. Dr. Dkfm. Helmut]]