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| | == Name == | | == Name == |
| − | Der ursprüngliche Name des Berges war [[Imberg]], woran heute noch die [[Imbergstraße]], die [[Imbergstiege]] und die Kirche [[St. Johannes am Imberg]] erinnern. Der Name ''Kapuzinerberg'' bürgerte sich ein, nachdem das sich auf dem Berg befindliche [[Kapuzinerkloster]] errichtet wurde. | + | Der ursprüngliche Name des Berges war [[Imberg]] oder ''Mynberg''<ref>[[Franz Martin]]: ''Salzburg, ein Führer durch seine Geschichte und Kunst'', [[Verlag "Das Bergland-Buch"]], Salzburg, [[1952]], Seite 208</ref>, woran heute noch die [[Imbergstraße]], die [[Imbergstiege]] und die Kirche [[St. Johannes am Imberg]] erinnern. Der Name ''Kapuzinerberg'' bürgerte sich ein, nachdem das sich auf dem Berg befindliche [[Kapuzinerkloster]] errichtet wurde. |
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| | == Geologie == | | == Geologie == |
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| | == Grünraum und Erholungsraum == | | == Grünraum und Erholungsraum == |
| | Der Berg mit seinen ausgedehnten Waldflächen gilt als grüne Lunge in der Stadt Salzburg. | | Der Berg mit seinen ausgedehnten Waldflächen gilt als grüne Lunge in der Stadt Salzburg. |
| − | Der Berg bietet den Besuchern reizvolle Spaziermöglichkeiten auf mehreren Wanderwegen beidseits des [[Stefan-Zweig-Weg]]es. Am Weg liegen ein [[Mozart-Denkmal am Kapuzinerberg|Mozart-Denkmal]], ein [[Holztrog-Brunnen am Kapuzinerberg|Holztrog-Brunnen]] (Trinkwasser) und [[Aussichten auf den Salzburger Stadtbergen#Nächstgelegene Aussichten auf dem Kapuzinerberg|Aussichten auf dem Kapuzinerberg]]. | + | Der Berg bietet den Besuchern reizvolle Spaziermöglichkeiten auf mehreren Wanderwegen beidseits des [[Stefan-Zweig-Weg]]es. Am Weg liegen ein [[Mozart-Denkmal am Kapuzinerberg|Mozart-Denkmal]], ein [[Holztrog-Brunnen am Kapuzinerberg|Holztrog-Brunnen]] (Trinkwasser), die [[Engelwirtsquelle]] und [[Aussichten auf den Salzburger Stadtbergen#Nächstgelegene Aussichten auf dem Kapuzinerberg|Aussichten auf dem Kapuzinerberg]]. |
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| | * ''Hauptartikel: [[Basteiweg]]'' | | * ''Hauptartikel: [[Basteiweg]]'' |
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| | Biologische Besonderheiten des Berges sind verschiedene seltene alpine Pflanzen und Tiere in den kalten, unzugänglichen Nordfelsen (etwa [[Alpenaurikel]] und [[Almrausch]]). Auch der [[Kolkrabe]] brütet in den schroffen Kalkfelsen. | | Biologische Besonderheiten des Berges sind verschiedene seltene alpine Pflanzen und Tiere in den kalten, unzugänglichen Nordfelsen (etwa [[Alpenaurikel]] und [[Almrausch]]). Auch der [[Kolkrabe]] brütet in den schroffen Kalkfelsen. |
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| − | Auf dem Kapuzinerberg gibt es auch eine [[Gämse]]<nowiki>nkolonie</nowiki>. [[1948]] wanderte ein Gamsbock vom nahen [[Gaisberg]] über den [[Kühberg (Stadt Salzburg)|Kühberg]] hierher, [[1952]] wurde dann eine zahme Gamsgeiß aus der Steiermark hier ausgesetzt. | + | Auf dem Kapuzinerberg gibt es auch eine [[Gämse]]<u></u>nkolonie. [[1948]] wanderte ein Gamsbock vom nahen [[Gaisberg]] über den [[Kühberg (Stadt Salzburg)|Kühberg]] hierher, [[1952]] wurde dann eine zahme Gamsgeiß aus der Steiermark hier ausgesetzt. |
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| | Im [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]] war der ''Imberg'' landesfürstliches Jagdgebiet, in dem bis etwa 1700 auch Schwarzwild ([[Wildschwein]]e) gehegt wurden. | | Im [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]] war der ''Imberg'' landesfürstliches Jagdgebiet, in dem bis etwa 1700 auch Schwarzwild ([[Wildschwein]]e) gehegt wurden. |