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==Leben==
 
==Leben==
In eine musikalische Familie hineingeboren, lernte Reiser schon während seiner Schulzeit Geige, Gitarre und Xylophon. Nach der Metzgerlehre in St. Johann zog er in die [[Stadt Salzburg]].
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In eine musikalische Familie hineingeboren, lernte Tobi Reiser schon während seiner Schulzeit Geige, Gitarre und Xylophon. Nach der Metzgerlehre in St. Johann zog er in die [[Stadt Salzburg]].
    
Fasziniert von der Volksmusik schloss er sich dem Gebirgs-[[Trachten]]-Verein [[Alpinia]] und den [[Original Salzburger Sänger]]n an. In den frühen [[1930er]] Jahren gründete er den [[1. Salzburger Volkslied-Vierklang]] und führt mit [[Otto Eberhard]] die ''Volksliedstunden'' ein. Eine Weiterentwicklung des diatonischen Hackbretts, die er gemeinsam mit dem Instrumentenbauer [[Heinrich Bandzauner]] vorantrieb, wurde das Salzburger Hackbrett, das es im Gegensatz zu seinem Vorgänger nun ermöglicht, in allen Tonarten zu spielen.
 
Fasziniert von der Volksmusik schloss er sich dem Gebirgs-[[Trachten]]-Verein [[Alpinia]] und den [[Original Salzburger Sänger]]n an. In den frühen [[1930er]] Jahren gründete er den [[1. Salzburger Volkslied-Vierklang]] und führt mit [[Otto Eberhard]] die ''Volksliedstunden'' ein. Eine Weiterentwicklung des diatonischen Hackbretts, die er gemeinsam mit dem Instrumentenbauer [[Heinrich Bandzauner]] vorantrieb, wurde das Salzburger Hackbrett, das es im Gegensatz zu seinem Vorgänger nun ermöglicht, in allen Tonarten zu spielen.
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[[1934]] gründete Reiser die noch heute existierenden [[Flachgauer Musikanten]], aus deren ursprünglicher Besetzung [[1953]] das "[[Ensemble Tobias Reiser|Tobi Reiser Quintett]]" entsteht.
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[[1934]] gründete Tobi Reiser die noch heute existierenden [[Flachgauer Musikanten]], aus deren ursprünglicher Besetzung [[1953]] das "[[Ensemble Tobias Reiser|Tobi Reiser Quintett]]" entsteht.
    
Bis zum Anschluss Österreichs an Deutschland [[1938]] arbeitete Tobi Reiser als Metzger in Salzburg, die Nationalsozialisten ermöglichten ihm dann aber, sein Hobby zum Beruf zu machen: Am [[1. November]] [[1938]] wurde er Volksmusikpfleger, ab Jänner [[1939]] gehörte er der NSDAP an. Er setzte sich für die Pflege der Volkskultur ein und warnte vor ''volksfremden jüdischen Ballast''.
 
Bis zum Anschluss Österreichs an Deutschland [[1938]] arbeitete Tobi Reiser als Metzger in Salzburg, die Nationalsozialisten ermöglichten ihm dann aber, sein Hobby zum Beruf zu machen: Am [[1. November]] [[1938]] wurde er Volksmusikpfleger, ab Jänner [[1939]] gehörte er der NSDAP an. Er setzte sich für die Pflege der Volkskultur ein und warnte vor ''volksfremden jüdischen Ballast''.

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