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| 1|| [[file:Peter Pfenninger-Haus, Salzburg.jpg|thumb|180px]]||  Die Peter-Pfenninger-Schenkung || Am Peter-Pfenninger-Haus, Törringstraße 2|| Die 1877 beurkundete Peter-Pfenninger-Schenkung ist das Vermächtnis des letzten hauptberuflichen Fischers der Lieferinger Fischerinnung, welche im Dienst der Salzburger Erzbischöfe gestanden war. Zu den Aufgaben des heutigen aus 10 Lieferinger Persönlichkeiten bestehenden Kuratoriums der Schenkung zählt im Besonderen die Betreuung der örtlichen Fischereigewässer wie etwa die an den [[Salzachseen]].
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| 1|| [[file:Peter Pfenninger-Haus, Salzburg.jpg|thumb|180px]]||  Die [[Peter-Pfenninger-Schenkung]] || Am [[Peter-Pfenninger-Haus]], [[Törringstraße]] 2|| Die [[1877]] beurkundete Peter-Pfenninger-Schenkung ist das Vermächtnis des letzten hauptberuflichen Fischers der [[Lieferinger Fischer]]innung, welche im Dienst der [[Salzburger Erzbischöfe]] gestanden war. Zu den Aufgaben des heutigen aus zehn Lieferinger Persönlichkeiten bestehenden Kuratoriums der Schenkung zählt im Besonderen die Betreuung der örtlichen Fischereigewässer wie etwa die an den [[Salzachseen]].
 
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| 2|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 02.jpg|thumb|180px]] || Lieferinger Pfarrkirche hll. Petrus und Paulus || Im Eingangsbereich der Alten Lieferinger Pfarrkirche, Lieferinger Hauptstraße 8 || Erstmals 790 urkundlich erwähnt, fiel der erste Kirchenbau einer Brandkatastrophe um 1100 zum Opfer. Der nachfolgende romanische Bau, der heute in Teilen noch erhalten ist, wurde spätgotisch umgebaut (geweiht 1561). Aus dem späten 17. Jahrhundert stammen der barockisierte Altar und die Turmhaube. Ebenfalls zu dieser Zeit erfolgten Anbauten an der Außenseite der Kirche, die bei Renovierungsarbeiten um 1980 abgebrochen wurden. Vom ehemaligen gotischen Altar erhalten blieben acht kleine Altartafeln von ca. 1465.
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| 2|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 02.jpg|thumb|180px]] || Lieferinger [[Stadtpfarrkirche zu den Hll. Petrus und Paulus]] || Im Eingangsbereich der Alten Lieferinger Pfarrkirche, [[Lieferinger Hauptstraße]] 8 || Erstmals [[790]] urkundlich erwähnt, fiel der erste Kirchenbau einer [[Brände Stadt Salzburg|Brandkatastrophe]] um 1100 zum Opfer. Der nachfolgende [[Romanik|romanische]] Bau, der heute in Teilen noch erhalten ist, wurde [[Gotik|spätgotisch]] umgebaut (geweiht [[1561]]). Aus dem späten [[17. Jahrhundert]] stammen der barockisierte Altar und die Turmhaube. Ebenfalls zu dieser Zeit erfolgten Anbauten an der Außenseite der Kirche, die bei Renovierungsarbeiten um 1980 abgebrochen wurden. Vom ehemaligen gotischen Altar erhalten blieben acht kleine Altartafeln von ca. 1465.
 
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| 3|| [[file:Mesnerhaus - Salzburg-Liefering-1.JPG|thumb|180px]]|| Das Mesnerhaus|| Am Mesnerhaus, Lieferinger Hauptstraße 106 || Das Mesnerhaus stammt aus dem 17. Jahrhundert und diente bis 1900 als Grundschule. Im 20. Jahrhundert fungierte es unter anderem als Pfarrhof (bis 1993). Nach einer Generalsanierung beherbergt es seit 2002 einen örtlichen Stadtteilverein.
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| 3|| [[file:Mesnerhaus - Salzburg-Liefering-1.JPG|thumb|180px]]|| Das [[Mesnerhaus Liefering|Mesnerhaus]]|| Am Mesnerhaus, Lieferinger Hauptstraße 106 || Das Mesnerhaus stammt aus dem [[17. Jahrhundert]] und diente bis 1900 als [[Volksschule|Grundschule]]. Im [[20. Jahrhundert]] fungierte es unter anderem als Pfarrhof (bis 1993). Nach einer Generalsanierung beherbergt es seit 2002 den [[Stadtteilverein Liefering]].
 
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| 4|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 4.jpg|thumb|180px]]|| Alte Lieferinger Volksschule|| An der Stützmauer vor der Volksschule Liefering 1, Törringstraße 4|| Schulunterricht in Liefering ist seit 1661 bezeugt. Nachdem im Mesnerhaus und im Schlossbauerngut unterrichtet worden war, wurde das Gebäude der jetzigen Volksschule Liefering 1 im Jahr 1900 in Betrieb genommen. Das Haus wurde im 20. Jahrhundert erweitert, die Wandmalerei stammt von [[Wilhelm Kaufmann (Maler, 1901)|Wilhelm Kaufmann]] aus dem Jahr 1967.
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| 4|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 4.jpg|thumb|180px]]|| Alte Lieferinger Volksschule|| An der Stützmauer vor der Volksschule Liefering 1, Törringstraße 4|| Schulunterricht in Liefering ist seit [[1661]] bezeugt. Nachdem im Mesnerhaus und im [[Schlossbauerngut]] unterrichtet worden war, wurde das Gebäude der heutige Volksschule Liefering 1 im Jahr 1900 in Betrieb genommen. Das Haus wurde im 20. Jahrhundert erweitert, die Wandmalerei stammt von [[Wilhelm Kaufmann]] aus dem Jahr [[1967]].
 
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| 5|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 05.jpg|thumb|180px]]|| Das Dorf in der Stadt|| Auf der Überdachung des Lieferinger Tunnels|| Liefering war seit jeher und bis zu seiner Eingemeindung nach Salzburg (1939) ein Dorf, dessen landwirtschaftlichen Erträge in erster Linie dem Eigenbedarf dienten. Grundeigentümer waren bis 1848/49 die Salzburger Fürsterzbischöfe. Seit dem frühen 20. Jahrhundert nahm die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe stetig ab. Eine Identität als Dorf hat sich Liefering bis heute bewahrt, und es propagiert sich selbst als „das Dorf in der Stadt“.
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| 5|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 05.jpg|thumb|180px]]|| Das Dorf in der Stadt|| Auf der Überdachung des [[Lieferinger Tunnel]]s|| Liefering war seit jeher und bis zu seiner Eingemeindung nach Salzburg ([[1939]]) ein Dorf, dessen landwirtschaftlichen Erträge in erster Linie dem Eigenbedarf dienten. Grundeigentümer waren bis 1848/49 die Salzburger Fürsterzbischöfe. Seit dem frühen 20. Jahrhundert nahm die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe stetig ab. Eine Identität als Dorf hat sich Liefering bis heute bewahrt, und es propagiert sich selbst als „das Dorf in der Stadt“.
 
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| 6|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 06-3.jpg|thumb|180px]]|| Die Teilung Lieferings durch die Reichsautobahn 1938||  Auf der Überdachung des Lieferinger Tunnels beim Kinderspielplatz|| Die Fortsetzung des Baus der [[Reichsautobahn]] von München nach Wien begann nach Fertigstellung des Teilstücks bis zum Grenzübergang Walserberg und unmittelbar nach dem [[Anschluss Österreichs]] mit einer Spatenstichfeier am 7.&nbsp;April 1938. Die Autobahntrasse zerteilte das Siedlungsgebiet Lieferings, mehrere Bauten mussten der Autostraße weichen. Auf dem vorerst unvollendet gebliebenen Bau fanden von 1947 bis 1965 publikumsträchtige Motorradrennen statt. Als eine Art Wiedervereinigung empfand man die Errichtung des Lieferinger Tunnels über die heutige [[West Autobahn|Westautobahn]] (A1), der als Emissionsschutz gegen Lärm und Abgase 1999 bis 2001 errichtet wurde.<br />''Siehe auch [[Lieferinger Tunnel]]''
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| 6|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 06-3.jpg|thumb|180px]]|| Die Teilung Lieferings durch die Reichsautobahn 1938||  Auf der Überdachung des Lieferinger Tunnels beim Kinderspielplatz|| Die Fortsetzung des Baus der [[Reichsautobahn]] von [[München]] nach [[Wien]] begann nach Fertigstellung des Teilstücks bis zum [[Grenzübergang Walserberg]] und unmittelbar nach dem [[Anschluss]] Österreichs mit einer Spatenstichfeier am [[7. April]] [[1938]]. Die Autobahntrasse zerteilte das Siedlungsgebiet Lieferings, mehrere Bauten mussten der Autostraße weichen. Auf dem vorerst unvollendet gebliebenen Bau fanden von [[1947]] bis [[1965]] publikumsträchtige die [[1. Mai Rennen]] statt. Als eine Art Wiedervereinigung empfand man die Errichtung des Lieferinger Tunnels über die heutige [[Westautobahn]] (A1), der als Emissionsschutz gegen Lärm und Abgase 1999 bis 2001 errichtet wurde.<br />''Siehe auch [[Lieferinger Tunnel]]''
 
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| 7|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 7.jpg|thumb|180px]]||  Das [[Schlossbauerngut]] mit der St.-Anna-Kapelle|| An der Lieferinger Hauptstraße – Einmündungen Zufahrt Nr. 86 und Preßlweg|| Siehe [[Schlossbauerngut]]
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| 7|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 7.jpg|thumb|180px]]||  Das Schlossbauerngut mit der [[St.-Anna-Kapelle]]|| An der Lieferinger Hauptstraße – Einmündungen Zufahrt Nr. 86 und [[Preßlweg]]|| Siehe [[Schlossbauerngut]]
 
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| 8|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 08-2.jpg|thumb|180px]]|| Der Baldehof|| Auf der Zufahrt zum Baldehof|| Der Vorgängerbau des jetzigen barocken Baldehofs wurde um 1700 zu einem Landsitz erweitert, der später in adeligem Besitz war. Namensgeber des Hauses war der Lederhändler Wilhelm Balde, der das Anwesen 1864 kaufte. 1889 kam es in den Besitz der [[Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Hildesheim|Kongregation der Barmherzigen Schwestern]]. Seit 1990 beherbergt das Gut den Pfarrhof der katholischen Pfarre Liefering.
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| 8|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 08-2.jpg|thumb|180px]]|| Der [[Baldehof]]|| Auf der Zufahrt zum Baldehof|| Der Vorgängerbau des jetzigen [[barock]]en Baldehofs wurde um 1700 zu einem Landsitz erweitert, der später in adeligem Besitz war. Namensgeber des Hauses war der Lederhändler Wilhelm Balde, der das Anwesen [[1864]] kaufte. [[1889]] kam es in den Besitz der [[Kongregation der Barmherzigen Schwestern]]. Seit 1990 beherbergt das Gut den Pfarrhof der katholischen [[Stadtpfarre Liefering|Pfarre Liefering]].
 
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| 9|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 09-2.jpg|thumb|180px]]|| Spätantike und frühmittelalterliche Gräber an der Lexengasse|| Lexengasse – Einmündung Baldehofstraße|| Auf einem weitläufigen Feld, sowie in dessen unmittelbarer Umgebung, fanden sich ab den 1920er-Jahren beim Aushub etliche Gräber, von denen das älteste ein Kindergrab um 100 n.&nbsp;Chr. war. Dieses Gebiet wurde bis zur Gründung der Lieferinger Kirche im 8.&nbsp;Jh. als Friedhof genutzt.
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| 9|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 09-2.jpg|thumb|180px]]|| Spätantike und früh[[mittelalter]]liche Gräber an der [[Lexengasse]]|| Lexengasse – Einmündung Baldehofstraße|| Auf einem weitläufigen Feld, sowie in dessen unmittelbarer Umgebung, fanden sich ab den [[1920er]]-Jahren beim Aushub etliche Gräber, von denen das älteste ein Kindergrab um 100 n.&nbsp;Chr. war. Dieses Gebiet wurde bis zur Gründung der Lieferinger Kirche im 8.&nbsp;Jh. als Friedhof genutzt.
 
1980 konnten bei archäologischen Grabungen 35 Bestattungen untersucht werden und kurz vor der Bebauung des Areals 2013, entdeckte man weitere 110 ungestörte Gräber. Zahlreiche Kostbarkeiten konnten daraus geborgen werden. Wie eine aus einer fränkischen Hofwerkstatt stammende Vierpassfibel, der aufgrund der überaus kunstfertigen Ausarbeitung, europäischer Rang zugemessen wird. Ein weniger adäquates Gegenstück wurde lediglich in einer Sarkophag-Bestattung in der Nähe von Paris geborgen.
 
1980 konnten bei archäologischen Grabungen 35 Bestattungen untersucht werden und kurz vor der Bebauung des Areals 2013, entdeckte man weitere 110 ungestörte Gräber. Zahlreiche Kostbarkeiten konnten daraus geborgen werden. Wie eine aus einer fränkischen Hofwerkstatt stammende Vierpassfibel, der aufgrund der überaus kunstfertigen Ausarbeitung, europäischer Rang zugemessen wird. Ein weniger adäquates Gegenstück wurde lediglich in einer Sarkophag-Bestattung in der Nähe von Paris geborgen.
 
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| 10|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 10-1.jpg|thumb|180px]]||  Ein Dorf der [[Hallstattzeit]]|| Am Bahnweg neben der Brücke über die Westautobahn in Wals-Siezenheim an der Gemeindegrenze zum Salzburger Stadtteil Taxham|| Im Zusammenhang mit Bauarbeiten kamen 1942/43 an der Trasse der [[Bahnstrecke Rosenheim–Salzburg]] Spuren einer Siedlung und Fundgegenstände aus dem 6.&nbsp;Jahrhundert v.&nbsp;Chr. (ältere [[Eisenzeit]]) zum Vorschein. Es handelte sich um eine Ansiedlung bestehend aus zumindest acht parallel ausgerichteten Häusern in [[Pfahlbau]]weise. Die Fundstätte nahe dem [[Container-Terminal Salzburg]] ist wieder zugeschüttet.
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| 10|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 10-1.jpg|thumb|180px]]||  Ein Dorf der [[Hallstattzeit]]|| Am Bahnweg neben der Brücke über die Westautobahn in [[Wals-Siezenheim]] an der Gemeindegrenze zum [[Salzburger Stadtteil]] [[Taxham]]|| Im Zusammenhang mit Bauarbeiten kamen 1942/43 an der Trasse der Bahnstrecke Rosenheim–Salzburg Spuren einer Siedlung und Fundgegenstände aus dem 6.&nbsp;Jahrhundert v.&nbsp;Chr. (ältere [[Eisenzeit]]) zum Vorschein. Es handelte sich um eine Ansiedlung bestehend aus zumindest acht parallel ausgerichteten Häusern in Pfahlbauweise. Die Fundstätte nahe dem [[Container-Terminal Salzburg]] ist wieder zugeschüttet.
 
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| 11||[[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 11-2.jpg|thumb|180px]] ||  Der römische Gutshof von Liefering|| Vor dem Haupteingang der „Spar“-Zentrale nächst dem Kreisverkehr bei der Autobahnausfahrt Salzburg-Kleßheim in Taxham|| Im Zuge des Baus der damaligen [[Reichsautobahn]] von München nach Wien kamen um 1940 die Überreste eines römischen Gutshofes ([[Villa rustica]]) und dazugehörende Kleinfunde zum Vorschein. Das Objekt umfasste Wohngebäude für den Gutsherren und das Gesinde sowie etliche Wirtschaftsgebäude und war Teil eines ganzen Rings von solchen Bewirtschaftungen, die die Vorläuferstadt von Salzburg, [[Juvavum]], mit Lebensmitteln versorgte. Die Fundstätte aus dem 1. bis 4.&nbsp;Jahrhundert n.&nbsp;Chr. liegt bei der heutigen Autobahnausfahrt Salzburg-Kleßheim, das zum Gelände der österreichischen „Spar“-Zentrale gehört.
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| 11||[[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 11-2.jpg|thumb|180px]] ||  Der [[Römischer Gutshof|römische Gutshof]] von Liefering|| Vor dem Haupteingang der „Spar“-Zentrale nächst dem Kreisverkehr bei der [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Kleßheim|Autobahnausfahrt Salzburg-Kleßheim]] in Taxham|| Im Zuge des Baus der damaligen [[Reichsautobahn]] von München nach Wien kamen um 1940 die Überreste eines römischen Gutshofes ([[Villa rustica]]) und dazugehörende Kleinfunde zum Vorschein. Das Objekt umfasste Wohngebäude für den Gutsherren und das Gesinde sowie etliche Wirtschaftsgebäude und war Teil eines ganzen Rings von solchen Bewirtschaftungen, die die Vorläuferstadt von Salzburg, [[Juvavum]], mit Lebensmitteln versorgte. Die Fundstätte aus dem 1. bis 4.&nbsp;Jahrhundert n.&nbsp;Chr. liegt bei der heutigen Autobahnausfahrt Salzburg-Kleßheim, das zum Gelände der österreichischen „[[SPAR Österreichische Warenhandels-AG|Spar]]“-Zentrale gehört.
 
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| 12|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 12-3.jpg|thumb|180px]]|| Ein Grab aus der Hallstattzeit|| Dr.-Gmelin-Straße – Einmündung Favoritagasse (Stadtteil Taxham)||An der Stelle befand sich bis in die 1970er Jahre als sanfter Hügel erkennbar eine Grabstätte aus der Zeit um 600&nbsp;v.&nbsp;Chr. Bei dem [[Brandgrab]] wurden Gefäße, Schmuckstücke und Beschlagteile eines vierrädrigen Wagens aufgefunden.
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| 12|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 12-3.jpg|thumb|180px]]|| Ein Grab aus der Hallstattzeit|| [[Dr.-Gmelin-Straße]] – Einmündung [[Favoritagasse]] (Stadtteil Taxham)||An der Stelle befand sich bis in die [[1970er]]-Jahre als sanfter Hügel erkennbar eine Grabstätte aus der Zeit um 600&nbsp;v.&nbsp;Chr. Bei dem Brandgrab] wurden Gefäße, Schmuckstücke und Beschlagteile eines vierrädrigen Wagens aufgefunden.
 
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| 13|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 13.jpg|thumb|180px]]|| Lager Lexenfeld|| Peter-Pfenninger-Straße – Einmündung Baldehofstraße|| Das nach dem [[Anschluss Österreichs]] von den Nationalsozialisten angelegte Lager mit 17 Holzbaracken stand auf dem Gelände des [[Privatgymnasium der Herz-Jesu-Missionare|Privatgymnasiums der Herz-Jesu-Missionare]] und diente während der [[Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] als Behelfsunterkunft für Soldaten. Nach dem Krieg waren hier Flüchtlinge aus Osteuropa und bis in die 1960er Jahre andere hilfsbedürftige Personen untergebracht. Die letzte Baracke, die den Kindergarten Lexenfeld beherbergte, war bis 1991 in Betrieb und wurde 1993 abgerissen.
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| 13|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 13.jpg|thumb|180px]]|| [[Lager Lexenfeld]]|| [[Peter-Pfenninger-Straße]] – Einmündung Baldehofstraße|| Das nach dem Anschluss Österreichs von den [[Nationalsozialisten]] angelegte Lager mit 17 Holzbaracken stand auf dem Gelände des [[Privatgymnasium der Herz-Jesu-Missionare|Privatgymnasiums der Herz-Jesu-Missionare]] und diente während der [[NS-Zeit]] als Behelfsunterkunft für Soldaten. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] waren hier Flüchtlinge aus Osteuropa und bis in die [[1960er]]- Jahre andere hilfsbedürftige Personen untergebracht. Die letzte Baracke, die den Kindergarten Lexenfeld beherbergte, war bis 1991 in Betrieb und wurde 1993 abgerissen.
 
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| 14|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 14.jpg|thumb|180px]]|| Das [[Schloss Schönleiten|Gut Schönleiten]]|| Vor dem Eingang zum Gymnasium der Herz-Jesu-Missionare, Schönleitenstraße&nbsp;1|| ''Siehe [[Schloss Schönleiten]] ''
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| 14|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 14.jpg|thumb|180px]]|| Das Gut Schönleiten|| Vor dem Eingang zum Gymnasium der Herz-Jesu-Missionare, [[Schönleitenstraße]]&nbsp;1|| ''Siehe [[Schloss Schönleiten]] ''
 
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| 15|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 15-2.jpg|thumb|180px]]||  Die [[Universitätskliniken Salzburg#Christian-Doppler-Klinik|Christian-Doppler-Klinik]]|| Vor der Christian-Doppler-Klinik, Ignaz-Harrer-Straße – Einmündung Guggenmoosstraße|| ''Siehe [[Universitätskliniken Salzburg#Christian-Doppler-Klinik|Christian-Doppler-Klinik]]''
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| 15|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 15-2.jpg|thumb|180px]]||  Die Christian-Doppler-Klinik || Vor der Christian-Doppler-Klinik, [[Ignaz-Harrer-Straße]] – Einmündung [[Guggenmoosstraße]]|| ''Siehe [[Christian-Doppler-Klinik]]''
 
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| 16 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 16-2.jpg|thumb|180px]]  ||  Die [[Philomenakapelle (Salzburg)|Philomenakapelle]] ||  Bei Ignaz-Harrer-Straße 89 – Einmündung Schönleitenstraße  || ''Siehe [[Philomenakapelle (Salzburg)]]''
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| 16 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 16-2.jpg|thumb|180px]]  ||  Die Philomenakapelle  ||  Bei Ignaz-Harrer-Straße 89 – Einmündung Schönleitenstraße  || ''Siehe [[Philomenakapelle]]''
 
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| 17 ||  [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 17.jpg|thumb|180px]] ||  Der Gasthof Kohlpeter || Am Gasthof Kohlpeter neben dem gastgartenseitigen Eingang, Lieferinger Hauptstraße&nbsp;23  ||Das Haus wurde in den ersten Jahrzehnten des 19.&nbsp;Jahrhunderts – angeblich mit den Mitteln aus einem am [[Lieferinger Hügel]] aufgefundenen Geldschatzes – errichtet. Dritter Besitzer war ab 1847 Peter Six, der darin eine Kohlenhandlung und ein kleines Wirtshaus betrieb, woraus sich auch der Hausname herleitet. Das Haus ist seit 1882 in Besitz der Nachkommen der damaligen Käufer Franz und Theresia Doppler.
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| 17 ||  [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 17.jpg|thumb|180px]] ||  Der [[Gasthof Kohlpeter]] || Am Gasthof Kohlpeter neben dem gastgartenseitigen Eingang, Lieferinger Hauptstraße&nbsp;23  ||Das Haus wurde in den ersten Jahrzehnten des 19.&nbsp;Jahrhunderts – angeblich mit den Mitteln aus einem am [[Lieferinger Hügel]] aufgefundenen Geldschatzes – errichtet. Dritter Besitzer war ab [[1847]] Peter Six, der darin eine Kohlenhandlung und ein kleines Wirtshaus betrieb, woraus sich auch der Hausname herleitet. Das Haus ist seit [[1882]] in Besitz der Nachkommen der damaligen Käufer Franz und Theresia Doppler.
 
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| 18 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 18-2.jpg|thumb|180px]]  || Das Gärtnergut  || Vor dem Gärtnergut, Peter-Pfenninger-Straße&nbsp;4  || Für das Gärtnergut ist ab dem 16.&nbsp;Jahrhundert eine geschlossene Besitzerreihe nachzuweisen, doch ist ein Vorgängerbau, das Preßlgut, schon einige Zeit zuvor urkundlich erwähnt. Der Name ''Gärtnergut'' geht auf den [[Paris von Lodron|Lodronschen]] Gärtner Martin Mayr zurück, der das Anwesen 1723 erwarb. Seit 1851 ist das Haus im Besitz der Familie Eschenlohr.Vor dem Gebäude befindet sich ein aus dem 18.&nbsp;Jahrhundert stammender [[Ginkgo]]baum.
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| 18 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 18-2.jpg|thumb|180px]]  || Das [[Gärtnergut]] || Vor dem Gärtnergut, Peter-Pfenninger-Straße&nbsp;4  || Für das Gärtnergut ist ab dem [[16. Jahrhundert]] eine geschlossene Besitzerreihe nachzuweisen, doch ist ein Vorgängerbau, das Preßlgut, schon einige Zeit zuvor urkundlich erwähnt. Der Name ''Gärtnergut'' geht auf den [[Paris von Lodron|Lodronschen]] Gärtner Martin Mayr zurück, der das Anwesen [[1723]] erwarb. Seit 1851 ist das Haus im Besitz der Familie Eschenlohr. Vor dem Gebäude befindet sich ein aus dem 18.&nbsp;Jahrhundert stammender [[Ginkgo]]baum.
 
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| 19 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 19-1.jpg|thumb|180px]]  || Die Haber- oder Haferlmühle  || An der Lieferinger Hauptstraße auf Höhe Nr.&nbsp;70  || Die bereits um etwa 1350 belegte Mühle ist der älteste nachweisbare Gewerbebetrieb von Liefering. Viele Besitzer betrieben neben der Mühle ein zweites Gewerbe, so gab es daneben auch von den Besitzern betriebene Bäckereien, ein Sägewerk oder einen Krämerladen. Die Mühle war bis 1976 in Betrieb und wird heute als Wohngebäude und Lagerraum genutzt.
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| 19 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 19-1.jpg|thumb|180px]]  || Die [[Habermühle|Haber]]- oder Haferlmühle  || An der Lieferinger Hauptstraße auf Höhe Nr.&nbsp;70  || Die bereits um etwa [[1350]] belegte Mühle ist der älteste nachweisbare Gewerbebetrieb von Liefering. Viele Besitzer betrieben neben der Mühle ein zweites Gewerbe, so gab es daneben auch von den Besitzern betriebene Bäckereien, ein Sägewerk oder einen Krämerladen. Die Mühle war bis 1976 in Betrieb und wird heute als Wohngebäude und Lagerraum genutzt.
 
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| 20 ||  Tafel wurde entfernt. ||  Die evangelische Johanneskapelle ||  Stauffeneggstraße&nbsp;51  || Nach Auflassung der Kapelle 2010 wurde die Tafel abgenommen. Für protestantische Flüchtlinge aus Südosteuropa, die nach dem Zweiten Weltkrieg nach Salzburg gekommen waren, wurden mehrere Wohnmöglichkeiten geschaffen. In das Gebäude Stauffeneggstraße 49–51 wurde eine Kapelle integriert, die, bis zur Errichtung der evangelischen Pfarrkirche in Taxham, neben der [[Christuskirche (Salzburg)|Christuskirche]] in der Schwarzstraße, den Protestanten als zweites Gotteshaus in Salzburg diente.
 
| 20 ||  Tafel wurde entfernt. ||  Die evangelische Johanneskapelle ||  Stauffeneggstraße&nbsp;51  || Nach Auflassung der Kapelle 2010 wurde die Tafel abgenommen. Für protestantische Flüchtlinge aus Südosteuropa, die nach dem Zweiten Weltkrieg nach Salzburg gekommen waren, wurden mehrere Wohnmöglichkeiten geschaffen. In das Gebäude Stauffeneggstraße 49–51 wurde eine Kapelle integriert, die, bis zur Errichtung der evangelischen Pfarrkirche in Taxham, neben der [[Christuskirche (Salzburg)|Christuskirche]] in der Schwarzstraße, den Protestanten als zweites Gotteshaus in Salzburg diente.

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