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Das bestätigt auch sein ehemaliger Mitschüler [[William Nikola Kraguljac|Nick Kraguljac]], Industrieller aus [[Kaprun]] und Bezirksobmann der [[Wirtschaftskammer Salzburg|Wirtschaftskammer]]. „''Er war an allem interessiert. Wir haben viel gelesen und zusammen in der Theatergruppe gespielt. Eines der Stücke war ,Picknick im Felde‘ von Fernando Arrabal, einem Vertreter des Absurden Theaters. Da hat der Schnell einen Soldaten gespielt, der Angst hat. Er hat von uns allen die besten Kritiken bekommen.''“ Dem späteren Politiker fehlte es schon als Schüler nicht am Selbstbewusstsein, um vor Menschen aufzutreten.
 
Das bestätigt auch sein ehemaliger Mitschüler [[William Nikola Kraguljac|Nick Kraguljac]], Industrieller aus [[Kaprun]] und Bezirksobmann der [[Wirtschaftskammer Salzburg|Wirtschaftskammer]]. „''Er war an allem interessiert. Wir haben viel gelesen und zusammen in der Theatergruppe gespielt. Eines der Stücke war ,Picknick im Felde‘ von Fernando Arrabal, einem Vertreter des Absurden Theaters. Da hat der Schnell einen Soldaten gespielt, der Angst hat. Er hat von uns allen die besten Kritiken bekommen.''“ Dem späteren Politiker fehlte es schon als Schüler nicht am Selbstbewusstsein, um vor Menschen aufzutreten.
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„''Wir haben uns immer um die Funktion des Klassensprechers gematcht''“, erinnert sich Kraguljac. „''Er war auch Schulsprecher.''“ Politik habe in der Klasse aber keine Rolle gespielt, sagt Thaler. Dabei saß in ihr neben Schnell und Kraguljac unter anderem auch [[Christine Pichler]], Tochter des Gewerkschafters und damaligen [[SPÖ]]-[[Landtagsabgeordnete]]n [[Josef Pichler (Genossenschaftsdirektor)|Josef Pichler]] aus [[Saalfelden]]. Und Thaler selbst wurde später SPÖ-[[Bürgermeister der Stadt Zell am See|Bürgermeister]] von [[Zell am See]] und ebenfalls Landtagsabgeordneter. Er sagt: „''Ich war überrascht, als Karl Schnell zur FPÖ ging.''“ Das geschah in den späten [[1980er]]-Jahren. 1992 trafen sich Thaler und Schnell im Landtag wieder.
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„''Wir haben uns immer um die Funktion des Klassensprechers gematcht''“, erinnert sich Kraguljac. „''Er war auch Schulsprecher.''“ Politik habe in der Klasse aber keine Rolle gespielt, sagt Thaler. Dabei saß in ihr neben Schnell und Kraguljac unter anderem auch [[Christine Pichler]], Tochter des Gewerkschafters und damaligen [[SPÖ]]-[[Landtagsabgeordnete]]n [[Josef Pichler (Saalfelden)|Josef Pichler]] aus [[Saalfelden]]. Und Thaler selbst wurde später SPÖ-[[Bürgermeister der Stadt Zell am See|Bürgermeister]] von [[Zell am See]] und ebenfalls Landtagsabgeordneter. Er sagt: „''Ich war überrascht, als Karl Schnell zur FPÖ ging.''“ Das geschah in den späten [[1980er]]-Jahren. 1992 trafen sich Thaler und Schnell im Landtag wieder.
    
Um 1970 hatte Karl Schnell andere Interessen. Da waren vor allem die Mädchen. „''Er hatte schon in der Schule Freundinnen''“, sagt Kraguljac. „''Aber ich glaube, da ist wie bei uns allen nicht viel gelaufen.''“ Schnell sei sportlich und ein guter Skifahrer gewesen, der es dennoch geschafft habe, sich auf einem Skikurs ein Bein zu brechen. An den Wochenenden machte man mit den Mopeds die Gegend unsicher. „''Wir fuhren ins Café Mozart nach Zell am See oder ins Moser nach Saalfelden. Da gab es Musik und Konzerte.''“ Und Mädchen. Für Streiche sei er immer gut gewesen, sagt sein Klassenkollege. „''Wobei mancher unserer Streiche von damals heute wohl als kriminell bezeichnen würde. Einmal haben wir in einem Ort in der Nacht die ganzen Verkehrsschilder ummontiert.''“
 
Um 1970 hatte Karl Schnell andere Interessen. Da waren vor allem die Mädchen. „''Er hatte schon in der Schule Freundinnen''“, sagt Kraguljac. „''Aber ich glaube, da ist wie bei uns allen nicht viel gelaufen.''“ Schnell sei sportlich und ein guter Skifahrer gewesen, der es dennoch geschafft habe, sich auf einem Skikurs ein Bein zu brechen. An den Wochenenden machte man mit den Mopeds die Gegend unsicher. „''Wir fuhren ins Café Mozart nach Zell am See oder ins Moser nach Saalfelden. Da gab es Musik und Konzerte.''“ Und Mädchen. Für Streiche sei er immer gut gewesen, sagt sein Klassenkollege. „''Wobei mancher unserer Streiche von damals heute wohl als kriminell bezeichnen würde. Einmal haben wir in einem Ort in der Nacht die ganzen Verkehrsschilder ummontiert.''“
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