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| | [[Datei:Bürgermeisterloch am Mönchsberg.jpg|thumb|[[Bürgermeisterloch]], Blick von Nonntal]] | | [[Datei:Bürgermeisterloch am Mönchsberg.jpg|thumb|[[Bürgermeisterloch]], Blick von Nonntal]] |
| | [[Datei:Klausentor Humboldtterrasse vom Elisabethkai.jpg|thumb|[[Humboldtterrasse]] mit [[Klausentor]]]] | | [[Datei:Klausentor Humboldtterrasse vom Elisabethkai.jpg|thumb|[[Humboldtterrasse]] mit [[Klausentor]]]] |
| − | Der '''Mönchsberg''' ist ein [[Salzburger Stadtberge|Stadtberg]] in [[Salzburg]] und Teil eines [[Landschaftsschutzgebiet]]es sowie Teil eines [[Landschaftsraum]]es der [[Salzburger Altstadt]]. Sein Gipfel bzw. seine höchste Erhebung ist mit 524,96 [[m ü. A.]] die [[Karolinenhöhe]]. | + | Der '''Mönchsberg''' ist ein [[Salzburger Stadtberge|Stadtberg]] in [[Salzburg]] und Teil eines [[Landschaftsschutzgebiet]]es sowie Teil eines [[Landschaftsraum]]es der [[Salzburger Altstadt]]. Seine höchste Erhebung ist mit 508 [[m ü. A.]] die [[Karolinenhöhe]].<ref>laut Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E376114%7E433752%7E379573%7E432439%7E%40378006%7C433045%7E0%7ELAM_ETRS89%7E1307%7E496 siehe AMap]</ref> |
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| | == Name == | | == Name == |
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| | == Geografie == | | == Geografie == |
| − | Der Mönchsberg schließt mit der [[Mönchsbergscharte]] westlich an den [[Festungsberg]] an, nordöstlich befindet sich die [[Altstadt]]. Er erstreckt sich in südöstlicher-nordwestlicher-Richtung von der Achse Mönchsbergscharte-Richterhöhe über eine markante Engstelle in seiner Mitte über dem [[Sigmundstor]], orografisch links der [[Salzach]] entlang bis nach [[Mülln]]. Er hat die Form einer liegenden Acht oder einer Sanduhr, eine Länge von etwa 1,4 km und eine maximale Breite von etwa 450 Metern. An seiner Engstelle über dem Sigmundstor ist nur 150 Meter breit. | + | Der Mönchsberg schließt mit der [[Mönchsbergscharte]] westlich an den [[Festungsberg]] an, nordöstlich befindet sich die [[Altstadt]]. Er erstreckt sich in südöstlicher-nordwestlicher-Richtung von der Achse Mönchsbergscharte-[[Richterhöhe]] über eine markante Engstelle in seiner Mitte über dem [[Sigmundstor]], orografisch links der [[Salzach]] entlang bis nach [[Mülln]]. Er hat die Form einer liegenden Acht oder einer Sanduhr, eine Länge von etwa 1,4 km und eine maximale Breite von etwa 450 Metern. An seiner Engstelle über dem Sigmundstor ist er nur 150 Meter breit. |
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| | == Geologie == | | == Geologie == |
| | Er setzt sich in erster Linie aus [[Konglomerat]] zusammen. Der Konglomerat besteht aus schräg übereinander liegenden Bänken aus feinkörnigen und mittelkörnigen Schichten, zwischen denen sich schmale Sandlagen befinden (meist Grobsand, sehr selten Feinsand). Die Lagen sind unterschiedlich stark verkittet, die wenig verfestigten Lagen sind aufgrund der höheren Verwitterungsanfälligkeit gut als Nischen in den Felswänden erkennbar. | | Er setzt sich in erster Linie aus [[Konglomerat]] zusammen. Der Konglomerat besteht aus schräg übereinander liegenden Bänken aus feinkörnigen und mittelkörnigen Schichten, zwischen denen sich schmale Sandlagen befinden (meist Grobsand, sehr selten Feinsand). Die Lagen sind unterschiedlich stark verkittet, die wenig verfestigten Lagen sind aufgrund der höheren Verwitterungsanfälligkeit gut als Nischen in den Felswänden erkennbar. |
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| − | Bohrungen, die den Konglomerat durchstießen, zeigten, dass das Gestein des Mönchsbergs nicht auf hartem Untergrund, sondern auf weicher [[Moräne|Grundmoräne]] und auf <span style="color:green">Gosau-Schichten</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Gosau-Schichten]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> (Sandstein und Mergel) liegt. Im Bereich der vertikalen Felswände bildeten sich hangparallele Entspannungsklüfte, die häufig mit Lehm gefüllt sind. Sie dürften durch die Unterschneidung des Bergs durch die Salzach, während der Steinbrucharbeiten oder durch natürliche Entspannungsvorgänge entstanden sein. Die Brüche bewirken, dass mitunter Wasser in das Gestein eindringt. Dadurch kommt es zu einem Auftrieb; der Reibungswiderstand wird reduziert, was zum Abbruch ganzer Felspartien führen kann. Die Nord-Ost-Flanke des Mönchsbergs besteht zu einem großen Teil aus vertikalen alten Steinbruchwänden. Die natürlichen ebenfalls meist vertikalen Felswände sind unregelmäßiger und haben häufig Erosionskehlen, die durch das Abwittern der wenig verfestigten Lagen entstanden sind. An der Ostseite lassen sich ebenfalls Erosionskehlen entdecken. Die Seite Richtung Mülln und [[Riedenburg]] wurde aus Verteidigungsgründen skarpiert (vertikal abgearbeitet). | + | Bohrungen, die den Konglomerat durchstießen, zeigten, dass das Gestein des Mönchsbergs nicht auf hartem Untergrund, sondern auf weicher Grund[[moräne]] und auf <span style="color:green">Gosau-Schichten</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Gosau-Schichten]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> (Sandstein und Mergel) liegt. Im Bereich der vertikalen Felswände bildeten sich hangparallele Entspannungsklüfte, die häufig mit Lehm gefüllt sind. Sie dürften durch die Unterschneidung des Bergs durch die Salzach, während der Steinbrucharbeiten oder durch natürliche Entspannungsvorgänge entstanden sein. Die Brüche bewirken, dass mitunter Wasser in das Gestein eindringt. Dadurch kommt es zu einem Abrieb: der Reibungswiderstand wird reduziert, was zum Abbruch ganzer Felspartien führen kann. Die Nord-Ost-Flanke des Mönchsbergs besteht zu einem großen Teil aus vertikalen alten Steinbruchwänden. Die natürlichen ebenfalls meist vertikalen Felswände sind unregelmäßiger und haben häufig Erosionskehlen, die durch das Abwittern der wenig verfestigten Lagen entstanden sind. An der Ostseite lassen sich ebenfalls Erosionskehlen entdecken. Die Seite Richtung Mülln und [[Riedenburg]] wurde aus Verteidigungsgründen skarpiert (vertikal abgearbeitet). |
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| | Am Mönchsberg herrschten zwei Arten von Massenbewegungen vor: Kleine Steinschläge, die durch oberflächliche Verwitterung ausgelöst wurden und [[Felsstürze]] bis zu ca. 100 000 m³. | | Am Mönchsberg herrschten zwei Arten von Massenbewegungen vor: Kleine Steinschläge, die durch oberflächliche Verwitterung ausgelöst wurden und [[Felsstürze]] bis zu ca. 100 000 m³. |
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| − | Als Plateauberg stellt er mit seinem kleinräumigen Wechsel von Wald und Wiesen und seinen vielen Aussichtsplätzen einen Naherholungsraum und Ausflugsziel dar. | + | Als Plateauberg stellt er mit seinem kleinräumigen Wechsel von Wald und Wiesen (z. B. die [[Paschkoffwiese]]) und seinen vielen Aussichtsplätzen einen Naherholungsraum und Ausflugsziel dar. |
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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
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| | Die [[Befestigung der Stadt Salzburg|Wehrbauten]] auf dem Mönchsberg sind weitgehend erhalten. | | Die [[Befestigung der Stadt Salzburg|Wehrbauten]] auf dem Mönchsberg sind weitgehend erhalten. |
| − | * Die [[Bürgerwehr]] wurde [[1487]]/[[1488]] als Teil der [[Stadtmauern der Stadt Salzburg|Stadtmauer]] errichtet. | + | * Die [[Bürgerwehr]] wurde [[1487]]/[[1488]] als Teil der Stadtmauer errichtet. |
| | * Die [[Müllner Schanze]] mit den Wehrtürmen der [[Augustinerpforte (Müllner Schanze)|Augustinerpforte]] und [[Monikapforte (Müllner Schanze)|Monikapforte]] wurde [[1621]] bis [[1644]] von [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron]] als [[Stadttore in Salzburg|Stadttor]] der frühen [[Neuzeit]] in Form eines dreistufigen Wehrbaues errichtet. | | * Die [[Müllner Schanze]] mit den Wehrtürmen der [[Augustinerpforte (Müllner Schanze)|Augustinerpforte]] und [[Monikapforte (Müllner Schanze)|Monikapforte]] wurde [[1621]] bis [[1644]] von [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron]] als [[Stadttore in Salzburg|Stadttor]] der frühen [[Neuzeit]] in Form eines dreistufigen Wehrbaues errichtet. |
| | * Der [[Schartenwall]] wurde [[1635]] errichtet und somit die Schwachstelle an der [[Mönchsbergscharte]] geschlossen. | | * Der [[Schartenwall]] wurde [[1635]] errichtet und somit die Schwachstelle an der [[Mönchsbergscharte]] geschlossen. |
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| − | Schon [[1137]] bis [[1143]] wurde der [[Stiftsarmstollen des Almkanals|Stiftsarmstollen]] des [[Almkanal]]s bergmännisch durch den Berg getrieben, um das Wasser des Almkanals in die Altstadt zu leiten. Dieses einzigartige Stollenbauwerk ist bis heute erhalten und kann während der jährlichen [[Almabkehr]] im [[September]] besichtigt werden. | + | Schon [[1137]] bis [[1143]] wurde der [[Stiftsarmstollen des Almkanals|Stiftsarmstollen]] des [[Almkanal]]s bergmännisch durch den Berg getrieben, um das Wasser des Almkanals in den [[St. Peter Bezirk]] zu leiten und dort über mehrere Kanäle durch die Altstadt geführt wurde. Dieses einzigartige Stollenbauwerk ist bis heute erhalten und kann während der jährlichen [[Almabkehr]] im [[September]] besichtigt werden. |
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| − | Die [[Äbte von St. Peter|Äbte]] des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] wohnten zeitweise in der [[Edmundsburg]] oberhalb der [[Felsenreitschule]]. Das älteste [[Observatorium Universität Salzburg|Observatorium der Universität Salzburg]] befand sich auf dem Mönchsberg im ''Tetelheimer Turm'' auf dem Gebiet des heutigen [[Schloss Mönchstein|Schlosses Mönchstein]]. | + | Die [[Äbte von St. Peter|Äbte]] des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] hatten sich die [[Edmundsburg]] oberhalb der [[Felsenreitschule]] als Sommersitz errichtet, der später andere Funktionen bekam. Das älteste [[Observatorium Universität Salzburg|Observatorium der Universität Salzburg]] befand sich auf dem Mönchsberg auf dem Gebiet des heutigen [[Schloss Mönchstein|Schlosses Mönchstein]], wo sich ein sogenanntes ''Professorenschlössl'' befunden hatte. |
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| | In den frühen Morgenstunden des [[16. Juli]] [[1669]] fand auf die [[Gstättengasse]] der wohl schwerste [[Bergstürze|Bergsturz]] in der Stadt Salzburg statt. | | In den frühen Morgenstunden des [[16. Juli]] [[1669]] fand auf die [[Gstättengasse]] der wohl schwerste [[Bergstürze|Bergsturz]] in der Stadt Salzburg statt. |
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| | Das [[Sigmundstor]] (im Volksmund ''Neutor'' genannt) wurde von [[1764]] bis [[1766]] erbaut. Es verbindet die [[Altstadt]] mit dem [[Salzburger Stadtteil|Stadtteil]] [[Riedenburg]] im Westen. | | Das [[Sigmundstor]] (im Volksmund ''Neutor'' genannt) wurde von [[1764]] bis [[1766]] erbaut. Es verbindet die [[Altstadt]] mit dem [[Salzburger Stadtteil|Stadtteil]] [[Riedenburg]] im Westen. |
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| − | [[1889]] entdeckte man eine Tropfsteinhöhle im Bereich von [[Bucklreuth]]. | + | [[1889]] entdeckte man eine Tropfsteinhöhle im Bereich von [[Bucklreuth]], der Verbindung des Mönchsbergs im Südwesten mit dem [[Rainberg]]. |
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| − | [[1874]]/[[1875]] wurde der erste Speicher für [[Trinkwasser für die Stadt Salzburg]] für [[Untersberg]]-Quellwasser auf dem Mönchsberg gebaut (1 080 m³). Noch heute wird die Stadt aus einem im Berg gelegenen [[Hochbehälter Mönchsberg|Hochbehälter]] von 25 000 m³ mitversorgt. Daneben gab es auch den [[Amalie-Redlich-Turm]] als Wasserturm. | + | [[1874]]/[[1875]] wurde der [[Erster Trinkwasser-Hochbehälter Mönchsberg|erste Speicher]] für [[Trinkwasser für die Stadt Salzburg]] für [[Untersberg]]-Quellwasser auf dem Mönchsberg gebaut (1 080 m³). Noch heute wird die Stadt aus einem im Berg gelegenen [[Hochbehälter Mönchsberg|Hochbehälter]] von 25 000 m³ mitversorgt. Daneben gab es noch den [[Amalie-Redlich-Turm]] neben dem heutigen [[Museum der Moderne Mönchsberg]] als Wasserturm. |
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| − | Das [[Johannes-Schlößl]] entstand im [[16. Jahrhundert]] und ist heute im Besitz der [[Kongregation der Pallottiner]]. Dort in der Nähe befindet sich das [[Marketenderschlössl]]. | + | Das [[Johannes-Schlößl]] entstand im [[16. Jahrhundert]] und ist heute im Besitz der [[Kongregation der Pallottiner]]. In der Nähe befindet sich das [[Marketenderschlössl]] sowie das [[Hintermaiergütl]], der ehemalige [[Meierhof]] des Johannes-Schlößls. |
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| | Das [[Grand Café Winkler]] begann als [[Restauration Elektrischer Aufzug]] Ende des [[19. Jahrhundert]]s und wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ein beliebter Treffpunkt der Salzburger, bis es in den [[1990er]]-Jahren abgerissen wurde. An seiner Stelle entstanden das [[Restaurant M32]] und das [[Museum der Moderne Mönchsberg]], zu erreichen mit dem [[Mönchsbergaufzug]] oder zu Fuß über die Wege am Mönchsberg. | | Das [[Grand Café Winkler]] begann als [[Restauration Elektrischer Aufzug]] Ende des [[19. Jahrhundert]]s und wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ein beliebter Treffpunkt der Salzburger, bis es in den [[1990er]]-Jahren abgerissen wurde. An seiner Stelle entstanden das [[Restaurant M32]] und das [[Museum der Moderne Mönchsberg]], zu erreichen mit dem [[Mönchsbergaufzug]] oder zu Fuß über die Wege am Mönchsberg. |
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| | Im Mönchsberg befinden sich die [[Mönchsberggaragen]] mit Ausgängen in die Altstadt ([[Toscaninihof]] und [[Bürgerspital St. Blasius]]) sowie einem direkten Zugang zu den [[Festspielhäuser]]n. | | Im Mönchsberg befinden sich die [[Mönchsberggaragen]] mit Ausgängen in die Altstadt ([[Toscaninihof]] und [[Bürgerspital St. Blasius]]) sowie einem direkten Zugang zu den [[Festspielhäuser]]n. |
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| − | Bekannt ist das [[Freyschlösschen]], auch ''Freyvilla'' genannt.
| + | Bekannte Bauten sind das [[Freyschlösschen]], auch ''Freyvilla'' genannt, die [[Grasmayr-Villa]], [[Edith-Stein-Haus]] oder das [[Kupelwieserschlössl]]. |
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| | === Mönchsberg in alten Ansichten === | | === Mönchsberg in alten Ansichten === |
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| | Bis [[1862]] war der Mönchsberg für den allgemeinen Verkehr verschlossen und einer militärischen Nutzung vorbehalten. | | Bis [[1862]] war der Mönchsberg für den allgemeinen Verkehr verschlossen und einer militärischen Nutzung vorbehalten. |
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| − | [[1863]] wurde auf Initiative von [[Franz Zeller]] vom [[Stadtverein Salzburg|Stadtverschönerungsverein]] im ersten Jahr seines Bestehens der Mönchsberg mit einem Netz aus sanierten alten Wegen und vielen neuen Wegen neu erschlossen.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18640201&query=%22karolinenh%c3%b6he%22+%22m%c3%b6nchsberg%22&ref=anno-search&seite=7 anno.onb.ac.at, Salzburger Zeitung, 1. Februar 1864]</ref> | + | [[1863]] wurde auf Initiative von [[Franz Zeller]] vom [[Stadtverein Salzburg|Stadtverschönerungsverein]] im ersten Jahr seines Bestehens der Mönchsberg mit einem Netz aus sanierten alten Wegen und neuen Wegen neu erschlossen.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18640201&query=%22karolinenh%c3%b6he%22+%22m%c3%b6nchsberg%22&ref=anno-search&seite=7 anno.onb.ac.at, Salzburger Zeitung, 1. Februar 1864]</ref> |
| | <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19160919&query=%22H%c3%b6he%22+%22m%c3%b6nchsberg%22&ref=anno-search&seite=3 anno.onb.ac.at, Salzburger Volksblatt, 19. September 1916]</ref> | | <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19160919&query=%22H%c3%b6he%22+%22m%c3%b6nchsberg%22&ref=anno-search&seite=3 anno.onb.ac.at, Salzburger Volksblatt, 19. September 1916]</ref> |
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| | : von [[Altstadt]]: | | : von [[Altstadt]]: |
| | * über die [[Festungsgasse]] und den [[Oskar-Kokoschka-Weg]] | | * über die [[Festungsgasse]] und den [[Oskar-Kokoschka-Weg]] |
| − | * über die [[Clemens-Holzmeister-Stiege]] und den [[Dr.-Herbert-Klein-Weg]] oder die Stiege zur Engstelle oberhalb des Sigmundstores. | + | * über die [[Clemens-Holzmeister-Stiege]] und den [[Dr.-Herbert-Klein-Weg]] |
| | : von [[Nonntal]]: | | : von [[Nonntal]]: |
| | * über die [[Brunnhausgasse]] und den [[Hans-Sedlmayr-Weg]] zur [[Mönchsbergscharte]] | | * über die [[Brunnhausgasse]] und den [[Hans-Sedlmayr-Weg]] zur [[Mönchsbergscharte]] |
| | : von [[Mülln]]: | | : von [[Mülln]]: |
| − | * über die [[Mönchsberg (Straße)]] und [[Dr.-Ludwig-Prähauser-Weg]] | + | * über die [[Mönchsberg (Straße)|Mönchsbergstraße]] und [[Dr.-Ludwig-Prähauser-Weg]] |
| | * über eine Stiege von der [[Müllner Hauptstraße]] zur [[Müllner Schanze]] | | * über eine Stiege von der [[Müllner Hauptstraße]] zur [[Müllner Schanze]] |
| | : von [[Riedenburg]]: | | : von [[Riedenburg]]: |
| − | * über eine Stiege von der [[Reichenhaller Straße]] | + | * über eine Stiege von der [[Reichenhaller Straße]] bei Engstelle oberhalb des Sigmundstores. |
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| − | Entlang der Abbruchkanten führen zwei Fußwege, der eine östlich mit Blick auf die Alt- und [[Neustadt]] sowie den [[Kapuzinerberg]], der andere westlich unterhalb des [[Johannesschlössl]] mit Blick auf [[Mülln]], [[Maxglan]] und [[Riedenburg]]. Auf beiden Wegen gibt es Sitzbänke und Aussichtspunkte. | + | Entlang der Abbruchkanten führen zwei Fußwege, der eine östlich mit Blick auf die Alt- und [[Neustadt]] sowie den [[Kapuzinerberg]], der andere westlich unterhalb des [[Johannes-Schlößl]] mit Blick auf [[Mülln]], [[Maxglan]] und Riedenburg. Auf beiden Wegen gibt es Sitzbänke und Aussichtspunkte. |
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| | == Aussichtspunkte == | | == Aussichtspunkte == |
| − | * [[Müllner Schanze]]: sehr schöner Panoramablick auf [[Mülln]], die [[Elisabeth-Vorstadt]] und die [Neustadt bis nach [[Maria Plain]] mit der [[Wallfahrtsbasilika Maria Plain]], zum [[Haunsberg]] und [[Heuberg (Stadt Salzburg)|Heuberg]]; | + | * [[Müllner Schanze]]: sehr schöner Panoramablick auf Mülln, die [[Elisabeth-Vorstadt]] und die Neustadt bis nach [[Maria Plain]] mit der [[Wallfahrtsbasilika Maria Plain]], zum [[Haunsberg]] und [[Heuberg (Stadt Salzburg)|Heuberg]]; |
| − | * [[Humboldtterrasse]], historischer Name war ''Klausenkavalier'': von dort hat man einen sehr schönen Panoramablick auf beide Teile der Altstadt links und rechts der Salzach, den [apuzinerberg sowie auf die Neustadt; | + | * [[Humboldtterrasse]], historischer Name war ''Klausenkavalier'': von dort hat man einen sehr schönen Panoramablick auf beide Teile der Altstadt links und rechts der Salzach, den Kapuzinerberg sowie auf die Neustadt; |
| − | * Terrasse oberhalb der inneren Riedenburg, Aufstieg über die Stiege von der [[Reichenhaller Straße]]; | + | * Terrasse oberhalb der inneren Riedenburg, Aufstieg über die Stiege von der Reichenhaller Straße; |
| − | * [[Bürgerwehr]]: von ihrem Südende Blick auf die innere Riedenburg, den [[Rainberg]] sowie [[Maxglan]]; von ihrem Nordende auf die Alt- und Neustadt, bis Maria Plain, Kapuziner- und den Gaisberg; | + | * [[Bürgerwehr]]: von ihrem Südende Blick auf die innere Riedenburg, den [[Rainberg]] sowie Maxgla]; von ihrem Nordende auf die Alt- und Neustadt, bis Maria Plain, Kapuziner- und den [[Gaisberg]]; |
| | * Engstelle über dem Sigmundstor: Blick auf beide Teile der Altstadt links und rechts der Salzach sowie in die Riedenburg; | | * Engstelle über dem Sigmundstor: Blick auf beide Teile der Altstadt links und rechts der Salzach sowie in die Riedenburg; |
| | * [[Richterhöhe]]: von dort hat man ein freies Sichtfeld nach Süden auf das Panorama des [[Salzburger Becken]]s und die umgebende Bergwelt, den [[Untersbergstock]], [[Göllstock]], [[Tennengebirge]], sowie zur [[Festung Hohensalzburg]], [[Schloss Leopoldskron]] und [[Hellbrunn]]; | | * [[Richterhöhe]]: von dort hat man ein freies Sichtfeld nach Süden auf das Panorama des [[Salzburger Becken]]s und die umgebende Bergwelt, den [[Untersbergstock]], [[Göllstock]], [[Tennengebirge]], sowie zur [[Festung Hohensalzburg]], [[Schloss Leopoldskron]] und [[Hellbrunn]]; |
| | + | * [[Karolinenhöhe]]: oberhalb der Grasmayr-Villa mit Blick nach Südwesten über das Salzburger Becken hin zum Untersberg; |
| | + | * [[Franz Josefs- und Elisabeth-Höhe]], unmittelbar neben der-die [[Buddhistische Stupa|Buddhistischen Stupa]] bietet heute eine etwas verwachsenen Aussicht auf die Festung Hohensalzburg; |
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| | == Trinkwasserbrunnen == | | == Trinkwasserbrunnen == |
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| | == Museen == | | == Museen == |
| − | Auf dem Mönchsberg befinden sich das Salzburger [[Museum der Moderne]] und das [[Wassermuseum Mönchsberg]], in dem man Wissenswertes rund um die [[Wasserversorgung der Stadt Salzburg]] erfährt. | + | Auf dem Mönchsberg befinden sich das Salzburger [[Museum der Moderne]] und das Museum [[Wasser.Spiegel]], ein Wassermuseum, in dem man Wissenswertes rund um die [[Wasserversorgung der Stadt Salzburg]] erfährt. |
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| | == Bilder == | | == Bilder == |