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Hineingeboren in den und aufgewachsen im Familienbetrieb, das ist bei Elisabeth Kislinger-Ziegler wörtlich zu verstehen. Denn Betrieb, Wohnhaus und Mitarbeiterwohnungen sind samt der Arztpraxis ihres Mannes in einer Art Enklave mitten im geschützten Grün im Süden der Stadt Salzburg angesiedelt. Dem Großvater sei Dank, er verlegte den Betrieb nach dem Krieg hierher.
 
Hineingeboren in den und aufgewachsen im Familienbetrieb, das ist bei Elisabeth Kislinger-Ziegler wörtlich zu verstehen. Denn Betrieb, Wohnhaus und Mitarbeiterwohnungen sind samt der Arztpraxis ihres Mannes in einer Art Enklave mitten im geschützten Grün im Süden der Stadt Salzburg angesiedelt. Dem Großvater sei Dank, er verlegte den Betrieb nach dem Krieg hierher.
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"Es war als Kind normal, dass ich da hineinwachse", erzählt Elisabeth Kislinger-Ziegler, die ein Einzelkind ist. Sicher nicht normal war ihre Kindheit. Ihre Mutter ist gehörlos, ihr Vater hat Kinderlähmung. "Ich war für meine Mutter immer das Sprachrohr nach außen. Mein sozialer Umgang hat sich von anderen stark unterschieden", erzählt Elisabeth Kislinger-Ziegler. "Durch meine Kindheit habe ich eine große Offenheit entwickelt." Ihre Eltern hätten sehr zurückgezogen gelebt, sie sei die Vermittlerin zur Außenwelt gewesen. "Ich musste sehr früh eigene Entscheidungen treffen, und all diese Dinge haben mich stark gemacht." Kislinger-Ziegler hadert nicht damit, eine komplizierte Kindheit gehabt zu haben. "Es hat mich im positiven Sinn geprägt", sagt sie. So habe sie zum Beispiel eine besondere Gabe, im sozialen Umfeld Dinge zu erspüren. "Ich kann mich sehr gut in andere hineinversetzen."
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"Es war als Kind normal, dass ich da hineinwachse", erzählt Elisabeth Kislinger-Ziegler, die ein Einzelkind ist. Sicher nicht normal war ihre Kindheit. Ihre Mutter ist gehörlos, ihr Vater hat Kinderlähmung. "Ich war für meine Mutter immer das Sprachrohr nach außen. Mein sozialer Umgang hat sich von anderen stark unterschieden", erzählt Elisabeth Kislinger-Ziegler. "Durch meine Kindheit habe ich eine große Offenheit entwickelt." Ihre Eltern hätten sehr zurückgezogen gelebt, sie sei die Vermittlerin zur Außenwelt gewesen. "Ich musste sehr früh eigene Entscheidungen treffen, und all diese Dinge haben mich stark gemacht." Elisabeth Kislinger-Ziegler hadert nicht damit, eine komplizierte Kindheit gehabt zu haben. "Es hat mich im positiven Sinn geprägt", sagt sie. So habe sie zum Beispiel eine besondere Gabe, im sozialen Umfeld Dinge zu erspüren. "Ich kann mich sehr gut in andere hineinversetzen."
    
Das erklärt auch, dass sich die Stahlbauchefin als einzige Frau etwa im Netzwerk Metall, in dem sich verschiedene Metallverarbeiter zusammengetan haben, sehr gut angenommen fühlt. "Ich kann mich in die männliche Denkweise hineinversetzen und das mit meiner Weiblichkeit verbinden."
 
Das erklärt auch, dass sich die Stahlbauchefin als einzige Frau etwa im Netzwerk Metall, in dem sich verschiedene Metallverarbeiter zusammengetan haben, sehr gut angenommen fühlt. "Ich kann mich in die männliche Denkweise hineinversetzen und das mit meiner Weiblichkeit verbinden."

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