Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Änderung der Größe ,  15:54, 26. Nov. 2018
K
Textersetzung - „, †“ durch „; †“
Zeile 9: Zeile 9:  
Da die Wallfahrtskirche St. Wolfgang zum [[Kloster Mondsee]] gehörte, war der sich entwickelnde ''Wolfgangkult'' und die [[Wallfahrt]] zu seiner Kirche ein wichtiger wirtschaftlicher Zweig des Klosters. Im [[16. Jahrhundert]] verzeichnete man Erträge von 15.000 bis 18.000 Goldgulden jährlich, die die riesigen Pilgerströme abwarfen. „Wildnuß und Einöd des aberseeischen Gepyrg“ machte den Falkenstein zu einer ununterbrochenen Wallfahrtsstätte, die bis heute zu den wichtigsten Elementen des „Wolfgangkultes“ zählt.  
 
Da die Wallfahrtskirche St. Wolfgang zum [[Kloster Mondsee]] gehörte, war der sich entwickelnde ''Wolfgangkult'' und die [[Wallfahrt]] zu seiner Kirche ein wichtiger wirtschaftlicher Zweig des Klosters. Im [[16. Jahrhundert]] verzeichnete man Erträge von 15.000 bis 18.000 Goldgulden jährlich, die die riesigen Pilgerströme abwarfen. „Wildnuß und Einöd des aberseeischen Gepyrg“ machte den Falkenstein zu einer ununterbrochenen Wallfahrtsstätte, die bis heute zu den wichtigsten Elementen des „Wolfgangkultes“ zählt.  
   −
Zur Zeit Kaiser Ferdinand des III. (* 1415, † 1493), von dem die Kunde  geht, dass er von Linz nach [[St. Wolfgang]] wallfahrtete, erschienen im  österreichischen Raum die ersten Landschafts- und Stadtansichten auf  Altären und Tafelbildern. Auf dem Tafelbild „Kirchenbau des Hl.  Wolfgang“ von [[Michael Pacher]], malte der Meister die erste Ausfahrt  der Boote, mit Sparber und einigen Häusern im Bereich des heutigen  [[Strobl]] am [[Wolfgangsee]] um [[1481]]. Das Hinbegeben an bestimmte  heilige Plätze, die an das Wirken einer Gottheit an bestimmten Orten  gebunden war, veranlasste die Menschen zur [[Wallfahrt]], die so alt ist  wie die Menschheitsgeschichte. Das Loslösen aus der heimischen  Umgebung, das Hinwenden an vertraute Kultstätten ließ auch in St.  Wolfgang eine der berühmtesten Wallfahrtsstätten des [[Mittelalter]]s  neben Rom, Aachen und Einsiedeln entstehen.  
+
Zur Zeit Kaiser Ferdinand des III. (* 1415; † 1493), von dem die Kunde  geht, dass er von Linz nach [[St. Wolfgang]] wallfahrtete, erschienen im  österreichischen Raum die ersten Landschafts- und Stadtansichten auf  Altären und Tafelbildern. Auf dem Tafelbild „Kirchenbau des Hl.  Wolfgang“ von [[Michael Pacher]], malte der Meister die erste Ausfahrt  der Boote, mit Sparber und einigen Häusern im Bereich des heutigen  [[Strobl]] am [[Wolfgangsee]] um [[1481]]. Das Hinbegeben an bestimmte  heilige Plätze, die an das Wirken einer Gottheit an bestimmten Orten  gebunden war, veranlasste die Menschen zur [[Wallfahrt]], die so alt ist  wie die Menschheitsgeschichte. Das Loslösen aus der heimischen  Umgebung, das Hinwenden an vertraute Kultstätten ließ auch in St.  Wolfgang eine der berühmtesten Wallfahrtsstätten des [[Mittelalter]]s  neben Rom, Aachen und Einsiedeln entstehen.  
    
Im November [[1506]] besuchte Kaiser [[Maximilian I.]] als Wallfahrer seine neuen Besitzungen und Ländereien im Wolfgangland. „''...Maximilian erlaubt für die Zeit seiner Anwesenheit kraft päpstlicher Vollmacht den Mönchen von St. Wolfgang den in der Ordensregel verbotenen Fleischgenuss...''“. Von St. Wolfgang war der Kaiser so begeistert, dass er sogar am „Valkenstain“ begraben werden wollte.  
 
Im November [[1506]] besuchte Kaiser [[Maximilian I.]] als Wallfahrer seine neuen Besitzungen und Ländereien im Wolfgangland. „''...Maximilian erlaubt für die Zeit seiner Anwesenheit kraft päpstlicher Vollmacht den Mönchen von St. Wolfgang den in der Ordensregel verbotenen Fleischgenuss...''“. Von St. Wolfgang war der Kaiser so begeistert, dass er sogar am „Valkenstain“ begraben werden wollte.  

Navigationsmenü