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==Geschichte==
 
==Geschichte==
Seit 1492 wurde in Gundertshausen ein Gasthof betrieben, der auch heute noch Teil der Brauerei ist. Nachdem 1841 das ganze Anwesen durch einen Brand vernichtet wurde, baute man neben dem Gasthaus eine Brauerei. Der erste Braumeister war Franz Schnaitl (* 1817, † 1896), der das Brauerhandwerk bei [[Kaspar Karl Moser|Kasper Moser]] in [[Henndorf am Wallersee|Henndorf]] und im Augustinerbräu in München erlernte.  
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Seit 1492 wurde in Gundertshausen ein Gasthof betrieben, der auch heute noch Teil der Brauerei ist. Nachdem 1841 das ganze Anwesen durch einen Brand vernichtet wurde, baute man neben dem Gasthaus eine Brauerei. Der erste Braumeister war Franz Schnaitl (* 1817; † 1896), der das Brauerhandwerk bei [[Kaspar Karl Moser|Kasper Moser]] in [[Henndorf am Wallersee|Henndorf]] und im Augustinerbräu in München erlernte.  
    
1843 machte Franz Schnaitl sein erstes Bier in Gundertshausen, 36 Eimer. Ein Eimer entspricht 56,589 Liter. 1846 wurden 6 000 Eimer gebraut und 1852 bereits 13 Wirte beliefert.  Am [[19. November]] [[1895]], noch vor dem Tod seines Vaters Franz, übernahm Matthias Schnaitl den gesamten Besitz und heiratete am 18. Mai 1896 Anna König. Unter seiner Leitung wurde der Jahresumsatz trotz großem Konkurrenzdruck zwischen 1896 und 1910 von 6 500 hl auf 13 000 hl verdoppelt. 1925 übernahm Matthias II. Schnaitl die Alleinverantwortung über den Betrieb. In wirtschaftlich schlechten Zeiten musste man Umsatzeinbußen hinnehmen. Der Jahresaustoß sank auf unter 5 000 hl. Erst 1956 wurden wieder 10 000 hl Jahresumsatz erreicht. Nach dem Tod von Matthias II. Schnaitl übernahm sein gleichnamiger Sohn den Betrieb. Unter seiner Leitung wurden wirtschaftlich notwendige Taten gesetzt. So wurde das Braugebäude ab 1965 neu errichtet und 1968 eröffnet. 1972 erfolgte der Bau einer neuen Flaschenabfüllanlage. Unter seiner Ägide wurden verschiedene Firmen übernommen. (Brauereien Riegerting 1981, Höhnhart 1983 und [[Brauerei Noppinger|Noppinger]] 1985). 1992 wurde eine neue Fassbierabfüllung gebaut und eingeweiht. Auch heute noch ist die Brauerei im Besitz der Familie Schnaitl. Inzwischen ist Matthias IV. Schnaitl Braumeister.
 
1843 machte Franz Schnaitl sein erstes Bier in Gundertshausen, 36 Eimer. Ein Eimer entspricht 56,589 Liter. 1846 wurden 6 000 Eimer gebraut und 1852 bereits 13 Wirte beliefert.  Am [[19. November]] [[1895]], noch vor dem Tod seines Vaters Franz, übernahm Matthias Schnaitl den gesamten Besitz und heiratete am 18. Mai 1896 Anna König. Unter seiner Leitung wurde der Jahresumsatz trotz großem Konkurrenzdruck zwischen 1896 und 1910 von 6 500 hl auf 13 000 hl verdoppelt. 1925 übernahm Matthias II. Schnaitl die Alleinverantwortung über den Betrieb. In wirtschaftlich schlechten Zeiten musste man Umsatzeinbußen hinnehmen. Der Jahresaustoß sank auf unter 5 000 hl. Erst 1956 wurden wieder 10 000 hl Jahresumsatz erreicht. Nach dem Tod von Matthias II. Schnaitl übernahm sein gleichnamiger Sohn den Betrieb. Unter seiner Leitung wurden wirtschaftlich notwendige Taten gesetzt. So wurde das Braugebäude ab 1965 neu errichtet und 1968 eröffnet. 1972 erfolgte der Bau einer neuen Flaschenabfüllanlage. Unter seiner Ägide wurden verschiedene Firmen übernommen. (Brauereien Riegerting 1981, Höhnhart 1983 und [[Brauerei Noppinger|Noppinger]] 1985). 1992 wurde eine neue Fassbierabfüllung gebaut und eingeweiht. Auch heute noch ist die Brauerei im Besitz der Familie Schnaitl. Inzwischen ist Matthias IV. Schnaitl Braumeister.

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