In der Buchenländerstraße befand sich ein größeres Wohnhaus, welches den Namen "Russenblock" trug. Es hatte garconniereartige Zimmer. In den ersten [[1980er]] Jahren wohnten dort noch die letzten, damals schon sehr betagten Russen. Sie waren in den letzten Kriegsjahren nach Österreich gelangt, weil sie in der damaligen Sowjetunion wegen Kollaboration mit den deutschen Truppen von der Hinrichtung bedroht waren und deshalb ihre Heimat verlassen mussten. Manche dieser Bewohner hatten sichtlich unter der Trennung von ihrer Heimat sehr gelitten und suchten durch exzessiven Alkoholkonsum vermeintliche Linderung. Es war auffällig, dass die öfters unter merklich hohem Alkoholspiegel ablaufenden Selbstgespräche in russischer Sprache gehalten waren, obwohl manche Russen der deutschen Sprache schon gut mächtig waren. Der Verfasser<ref>[[Benutzer:Franz Fuchs|Franz Fuchs]]</ref> dieser Zeilen wurde durch eine soziale Tätigkeit öfters Zeuge dieser Vorgänge. | In der Buchenländerstraße befand sich ein größeres Wohnhaus, welches den Namen "Russenblock" trug. Es hatte garconniereartige Zimmer. In den ersten [[1980er]] Jahren wohnten dort noch die letzten, damals schon sehr betagten Russen. Sie waren in den letzten Kriegsjahren nach Österreich gelangt, weil sie in der damaligen Sowjetunion wegen Kollaboration mit den deutschen Truppen von der Hinrichtung bedroht waren und deshalb ihre Heimat verlassen mussten. Manche dieser Bewohner hatten sichtlich unter der Trennung von ihrer Heimat sehr gelitten und suchten durch exzessiven Alkoholkonsum vermeintliche Linderung. Es war auffällig, dass die öfters unter merklich hohem Alkoholspiegel ablaufenden Selbstgespräche in russischer Sprache gehalten waren, obwohl manche Russen der deutschen Sprache schon gut mächtig waren. Der Verfasser<ref>[[Benutzer:Franz Fuchs|Franz Fuchs]]</ref> dieser Zeilen wurde durch eine soziale Tätigkeit öfters Zeuge dieser Vorgänge. |