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Das '''Kapuzinerwachestöckl''', auch ''Kapuzinwerstöckl'' war ein Wehrturm und Torbogen an der [[Imbergstiege]] auf den [[Kapuzinerberg]] an der Abzweigugn zur Hetter-Bastei unweit der [[Steingasse]] in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsseitigen Altstadt]] von [[Salzburg]].

== Beschreibung ==
Das Tor trug einst die lateinische Bezeichnung
montis istius ascendum haec scala faciliorem reddidit Maxilianus Gandolphus es comitibus de Kuenbuerg Archiepisc. et princ. Salisb. s. sed. Apostol, Leg. Nat. etc. a.d. MDCLXXI. Diese Inschrift weist auf die Erneuerung der Imbergstiege hin, der Fürsterzbischof musste im Jahr 1671 die Imbergstiege ausbessern. Das Wehrbauwerk selbst stammt offensichtlich aus der Zeit Paris Lodrons und sicherte seit dem Dreißigjährigen Krieg den Aufgang von der Steingasse über das Imbergkirchlein zum Kapuzinerkloster. Es ist zu vermuten, dass das Bauwerk anlässlich der Neuanlage mit steinerne Stufen im Jahr 1888 entfernt worden war, da es dort die Breite der Imbergstiege im Torbereich stark einengte und damals wohl auch baufällig war. Das Fundament und die unteren Teile des Bauwerkes sind aber bis heute gut erkennbar geblieben. Gut erkennbar ist das Gebäude auch auch auf dem Ölgemälde der Beilage zu Blatt 1.7 des historischen Atlanten der Stadt Salzburg.


== Quelle ==
R. Medicus: Die Wehrbauten Paris Lodrons am Kapuzinerberg, Zeitschrift Bastei des Stadtvereins, 2008/1

[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Altstadt]]
[[Kategorie:Altstadt (rechtes Salzachufer)]]
[[Kategorie:Stadtberg]] [[Kategorie:Kapuzinerberg]]
[[Kategorie:Architektur]]
[[Kategorie:Tor]]
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