| | Um 1805 bekam der Orgelmachergeselle Joachim Brugger den Auftrag, die Orgel zu reparieren, und erhielt dafür 300 [[Gulden|fl.]] Brugger war der sogenannte „''wirkliche Provisor''“ als Orgelbauer: die Witwe des [[1804]] verstorbenen Hoforgelmachers [[Johann Ev. Schmidt]] führte den Orgelbau-Betrieb mit Gesellen mehrere Jahre weiter. Bruggers Arbeit dürfte auch nur Flickwerk gewesen sein, denn die alten Mängel traten bald wieder zu Tage. | | Um 1805 bekam der Orgelmachergeselle Joachim Brugger den Auftrag, die Orgel zu reparieren, und erhielt dafür 300 [[Gulden|fl.]] Brugger war der sogenannte „''wirkliche Provisor''“ als Orgelbauer: die Witwe des [[1804]] verstorbenen Hoforgelmachers [[Johann Ev. Schmidt]] führte den Orgelbau-Betrieb mit Gesellen mehrere Jahre weiter. Bruggers Arbeit dürfte auch nur Flickwerk gewesen sein, denn die alten Mängel traten bald wieder zu Tage. |
| − | [[1837]] erweiterte [[Karl Mauracher (Orgelbauer)|Carl Mauracher]] die Orgel auf 19 Register, wobei er allein für das Hauptwerk zehn Stimmen vorgesehen hatte. Für das Positiv reichte allerdings das Geld nicht mehr aus und er erneuerte nur die ''„wurmstichige Flöte“''.<ref>Walterskirchen: „''… weil der Organist doch immer am besten versteh, was sein Bedarf ist''”, Salzburg 1992, S. 340.</ref> Doch die Unzufriedenheit mit der Orgel wuchs und die Halleiner Kirchenverwaltung formulierte Kritik. So hätte die Orgel zu viele scharfe Stimmen, die ''zusammen einen grellen Ton'' bewirkten. Es besteht kein Zweifel, ''dass die Mitglieder der Kirchenverwaltung hier die Meinung ihres Organisten [[Franz Xaver Gruber]] artikulierten. Gruber war seit 1833 ''Regens chori'' und Organist an der Stadtpfarrkirche Hallein und verfolgte. „''seit längerer Zeit schon die Gebrechen der Orgel bemerkend''“, einen Umbau nach seinen Intentionen. Da Carl Mauracher 1844 gestorben war, hatte er sich an dessen Söhne [[Ludwig Mauracher|Ludwig ]] und [[Johann Nepomuk Carl Mauracher|Johann Nepomuk Carl]] gewandt, danach noch an deren Konkurrenten Matthäus Mauracher. Dieser sandte daraufhin an den einen Sohn Grubers, [[Franz Xaver Gruber (Autor)|Franz Xaver jun.]], einen Kostenvoranschlag.<ref>Walterskirchen: „''… weil der Organist doch immer am besten versteh, was sein Bedarf ist''”, Salzburg 1992, S. 341f.</ref> | + | [[1837]] erweiterte [[Karl Mauracher (Orgelbauer)|Carl Mauracher]] die Orgel auf 19 Register, wobei er allein für das Hauptwerk zehn Stimmen vorgesehen hatte. Für das Positiv reichte allerdings das Geld nicht mehr aus und er erneuerte nur die ''„wurmstichige Flöte“''.<ref>Walterskirchen: „''… weil der Organist doch immer am besten versteh, was sein Bedarf ist''”, Salzburg 1992, S. 340.</ref> Doch die Unzufriedenheit mit der Orgel wuchs und die Halleiner Kirchenverwaltung formulierte Kritik. So hätte die Orgel zu viele scharfe Stimmen, die ''zusammen einen grellen Ton'' bewirkten. Es besteht kein Zweifel, ''dass die Mitglieder der Kirchenverwaltung hier die Meinung ihres Organisten [[Franz Xaver Gruber]] artikulierten. Gruber war seit 1833 "Regens chori" und Organist an der Stadtpfarrkirche Hallein und verfolgte, „seit längerer Zeit schon die Gebrechen der Orgel bemerkend''“, einen Umbau nach seinen Intentionen. Da Carl Mauracher 1844 gestorben war, hatte er sich an dessen Söhne [[Ludwig Mauracher|Ludwig ]] und [[Johann Nepomuk Carl Mauracher|Johann Nepomuk Carl]] gewandt, danach noch an deren Konkurrenten Matthäus Mauracher. Dieser sandte daraufhin an den einen Sohn Grubers, [[Franz Xaver Gruber (Autor)|Franz Xaver jun.]], einen Kostenvoranschlag.<ref>Walterskirchen: „''… weil der Organist doch immer am besten versteh, was sein Bedarf ist''”, Salzburg 1992, S. 341f.</ref> |