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[[Datei:Gänsegeier 6.jpg|thumb|Gänsegeier auf Nahrungssuchflug über dem [[Krumltal]]]]
 
[[Datei:Gänsegeier 6.jpg|thumb|Gänsegeier auf Nahrungssuchflug über dem [[Krumltal]]]]
 
Der '''Gänsegeier''' (''Gyps fulvus''), auch Weißkopfgeier genannt, ist eine [[Greifvogel]]art aus der [[Glossar Biologie#F|Familie]] der Habichtartigen (''Accipitridae''). Er ist ein jährlicher Sommergast in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] und auch Besuchern des [[Zoo Salzburg|Zoos Salzburg]] nicht unbekannt.
 
Der '''Gänsegeier''' (''Gyps fulvus''), auch Weißkopfgeier genannt, ist eine [[Greifvogel]]art aus der [[Glossar Biologie#F|Familie]] der Habichtartigen (''Accipitridae''). Er ist ein jährlicher Sommergast in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] und auch Besuchern des [[Zoo Salzburg|Zoos Salzburg]] nicht unbekannt.
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== Anmerkungen aus Salzburger Sicht ==
 
== Anmerkungen aus Salzburger Sicht ==
 
Wenn ''Gundula'', ein einer ehemaligen Gefangenschaftspopulation entstammendes freifliegendes Gänsegeierweibchen, ihre im Zweitage-Rhythmus erfolgende [[Vogelfütterung|Fütterung]] im Salzburger Zoo versäumt, machen sich über ihren Verbleib nicht nur die Zoomitarbeiter Gedanken, es halten auch viele Salzburger in den umliegenden Bergen Ausschau nach ''Gundula''. Und wer den Flug der [[Bartgeier]] im [[Krumltal]] beobachten will, kann gelegentlich auch eine Schar kreisender Gänsegeier sichten.
 
Wenn ''Gundula'', ein einer ehemaligen Gefangenschaftspopulation entstammendes freifliegendes Gänsegeierweibchen, ihre im Zweitage-Rhythmus erfolgende [[Vogelfütterung|Fütterung]] im Salzburger Zoo versäumt, machen sich über ihren Verbleib nicht nur die Zoomitarbeiter Gedanken, es halten auch viele Salzburger in den umliegenden Bergen Ausschau nach ''Gundula''. Und wer den Flug der [[Bartgeier]] im [[Krumltal]] beobachten will, kann gelegentlich auch eine Schar kreisender Gänsegeier sichten.
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Gänsegeier kommen in Nordafrika in Marokko und Algerien, in Europa auf der Iberischen Halbinsel, auf Sardinien, in Südfrankreich und in weiten Teilen des Balkans vor. Auch Teile der Arabischen Halbinsel werden von der Art besiedelt. Darüber hinaus ist der Gänsegeier in Teilen Asiens heimisch. In den [[Alpen]] und auch im [[Nationalpark Hohe Tauern]] ist er ein Sommergast, der in Gruppen von sechs bis zwölf Tieren im kreisenden Suchflug nach verendeten Tieren Ausschau hält und mit etwas Glück dabei beobachtet werden kann.
 
Gänsegeier kommen in Nordafrika in Marokko und Algerien, in Europa auf der Iberischen Halbinsel, auf Sardinien, in Südfrankreich und in weiten Teilen des Balkans vor. Auch Teile der Arabischen Halbinsel werden von der Art besiedelt. Darüber hinaus ist der Gänsegeier in Teilen Asiens heimisch. In den [[Alpen]] und auch im [[Nationalpark Hohe Tauern]] ist er ein Sommergast, der in Gruppen von sechs bis zwölf Tieren im kreisenden Suchflug nach verendeten Tieren Ausschau hält und mit etwas Glück dabei beobachtet werden kann.
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Er brütet in senkrechten bzw. sehr steilen Felsklippen, in wilden Schluchten und Felsformationen, die seinen Ansprüchen genügen. Seine Nahrung sucht der Gänsegeier in überwiegend offenen und trockenen Landschaften wie Steppen, Halbwüsten, Berghängen und Hochplateaus. Er kommt von 0 bis 3 000 [[m ü. A.]] vor und kann fliegend bis in Höhen von 3 500 m beobachtet werden.
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Er brütet in senkrechten bzw. sehr steilen Felsklippen, in wilden Schluchten und Felsformationen, die seinen Ansprüchen genügen. Seine Nahrung sucht der Gänsegeier in überwiegend offenen und trockenen Landschaften wie Steppen, Halbwüsten, Berghängen und Hochplateaus. Er kommt von 0 bis 3 000 [[m ü. A.]] vor und kann fliegend bis in Höhen von 3 500 m beobachtet werden.
    
In den Hohen Tauern kommen sie erst seit dem großen Unglück beim Viehtrieb über den [[Felber Tauern]] im Jahr [[1878]] vor, bei dem etwa 100 Stück Vieh ums Leben kam.<ref>[https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Viehtrieb-Unglueck-1878-Felbertauern.pdf Das große Tauernunglück beim Viehtrieb am Felber Tauern im Jahre 1878] Chronik Tauernhaus Spital, Mittersill abgerufen am 17. August 2013</ref>
 
In den Hohen Tauern kommen sie erst seit dem großen Unglück beim Viehtrieb über den [[Felber Tauern]] im Jahr [[1878]] vor, bei dem etwa 100 Stück Vieh ums Leben kam.<ref>[https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Viehtrieb-Unglueck-1878-Felbertauern.pdf Das große Tauernunglück beim Viehtrieb am Felber Tauern im Jahre 1878] Chronik Tauernhaus Spital, Mittersill abgerufen am 17. August 2013</ref>
   
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== Bildergalerie ==
 
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Datei:Gundula 1.jpg|''Gundula'', das Gänsegeierweibchen, im Anflug zur Fütterung über dem [[Zoo Salzburg]]  
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Datei:Gundula 1.jpg|''[[ Gänsegeierweibchen Gundula|Gundula]]'', das Gänsegeierweibchen, im Anflug zur Fütterung über dem [[Zoo Salzburg]]  
 
Datei:Gundula 2.jpg|Zwischenlandung oberhalb der Fütterungsstelle
 
Datei:Gundula 2.jpg|Zwischenlandung oberhalb der Fütterungsstelle
 
Datei:Gundula 3.jpg|Das Futter naht, ''Gundula'' landet.
 
Datei:Gundula 3.jpg|Das Futter naht, ''Gundula'' landet.
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=== weitere Bilder ===
 
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{{Commonscat|Gyps fulvus|Gänsegeier}}
 
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== Quellen ==
 
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* {{Wikipedia-de|Gänsegeier}}
 
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* Eigene Beobachtungen
 
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== Fußnoten ==
 
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[[Kategorie:Wissenschaft]]
 
[[Kategorie:Wissenschaft]]

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