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Ursprünglich d. h. in [[Erzstift Salzburg|fürsterzbischöflicher]] Zeit waren die Hauptstraßen im Wesentlichen auch Poststraßen. Die Straße hieß daher auch Münchner Poststraße, eine vergleichbare Straße nach Innsbruck hieß Innsbrucker Poststraße etc. Diese Straßen wurden nach Eingliederung eines Großteiles des Fürsterzbistumes Salzburg an das Land [[Oberösterreich|Oberöster'''reich''']] (Österreich ob der Enns) im Jahr [[1816]] in '''Reich'''sstraßen umbenannt. Die Straße hieß daher nunmehr Münchner Reichsstraße, daneben war auch der Kurzname "[[Münchener Straße|Münch(e)ner Straße]]" nicht ganz unbekannt. Auch nach 1920 blieb der Münchner Reichsstraße dem Namen nach weiter erhalten, auch wenn dieses Straßen nunmehr rechtlich gesehen in Bundesstraßen umgewandelt worden waren. Spätestens nach 1930 bürgerte sich der Name Münchner Bundesstraße ein. Mit dem [[Anschluss]] an [[Nationalsozialismus|NS-Deutschland]] wurde der Name ''Münchner Reichsstraße'' wiederbelebt, nach 1945 hieß diese Straße wieder Münchner Bundesstraße.
 
Ursprünglich d. h. in [[Erzstift Salzburg|fürsterzbischöflicher]] Zeit waren die Hauptstraßen im Wesentlichen auch Poststraßen. Die Straße hieß daher auch Münchner Poststraße, eine vergleichbare Straße nach Innsbruck hieß Innsbrucker Poststraße etc. Diese Straßen wurden nach Eingliederung eines Großteiles des Fürsterzbistumes Salzburg an das Land [[Oberösterreich|Oberöster'''reich''']] (Österreich ob der Enns) im Jahr [[1816]] in '''Reich'''sstraßen umbenannt. Die Straße hieß daher nunmehr Münchner Reichsstraße, daneben war auch der Kurzname "[[Münchener Straße|Münch(e)ner Straße]]" nicht ganz unbekannt. Auch nach 1920 blieb der Münchner Reichsstraße dem Namen nach weiter erhalten, auch wenn dieses Straßen nunmehr rechtlich gesehen in Bundesstraßen umgewandelt worden waren. Spätestens nach 1930 bürgerte sich der Name Münchner Bundesstraße ein. Mit dem [[Anschluss]] an [[Nationalsozialismus|NS-Deutschland]] wurde der Name ''Münchner Reichsstraße'' wiederbelebt, nach 1945 hieß diese Straße wieder Münchner Bundesstraße.
 
   
 
   
Die Hauptstraßen und Poststraßen begannen im Fürsterzbistum dem Namen nach vielfach an den jeweiligen [[Stadttore in Salzburg|Stadttoren]]. Die Münchner Post-( Reichs- oder Bundes-)Straße begann je nach Auslegung entweder beim [[Laufener Tor]] der Vorstadt [[Mülln]] oder direkt am [[Klausentor]]. Sie führte auf einer vergleichsweise schmalen und während der Hochwässer immer wieder überschwemmte Straße über die heutige Gaswerkgasse und die heutige [[Stauffeneggstraße]] in Richtung Liefering und weiter nach Laufen bzw. nach München. Um das Jahr 1805 (möglicherweise auch zwischen 1810 und 1815 während der bayrischen Regentschaft) wurde eine neue hochwassersichere, breitere und bequemere Wegverbindung vom Müllegger Tor über den [[Lürzerhof]] in Richtung Liefering und München erbaut. Die neue Straße durch das Klausentor führte am [[St. Johanns-Spital]] vorbei durch das [[Mülleggertor]] und seinerzeit vorrangig weiter nach [[Maxglan]] und in Richtung [[Innsbruck]] (die heutige Innsbrucker Bundesstra0e). An der heutigen Aiglhofkreuzung führte aber auch ein schmaler Fahrweg nach [[Riedenburg]] und [[Leopoldskron-Moos|Moos]] (die heutige [[Aiglhofstraße]]) und ein breiter Fahrweg nach und durch Liefering. Von der heutigen Aiglhofkreuzung führte beim einstigen [[Daghofergut]] die Straße über die heutige [[Zaunergasse]] und die heutige [[Lehener Straße]] zur Hauptstraße Richtung [[Salzburghofen]] (heute [[Freilassing]]), weiter am Rand des regelmäßig überschwemmten Auwaldrandes durch den Ortskern von [[Altliefering]], dann weiter nach Rott um ab 1816 an der Landesgrenze bei der dortigen Saalachbrücke nächst Rott zu enden. Vor 1816 besaß diese Straße auch als Weg ins salzburgische Salzburghofen und weiter zu den alten Salzburger Städten [[Tittmoning]], [[Laufen]] und [[Mühldorf am Inn]] hohe Bedeutung.  
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Die Hauptstraßen und Poststraßen begannen im Fürsterzbistum dem Namen nach vielfach an den jeweiligen [[Stadttore in Salzburg|Stadttoren]]. Die Münchner Post-( Reichs- oder Bundes-)Straße begann je nach Auslegung entweder beim [[Laufener Tor]] der Vorstadt [[Mülln]] oder direkt am [[Klausentor]]. Sie führte auf einer vergleichsweise schmalen und während der Hochwässer immer wieder überschwemmte Straße über die heutige Gaswerkgasse und die heutige [[Stauffeneggstraße]] in Richtung Liefering und weiter nach Laufen bzw. nach München. Um das Jahr 1805 (möglicherweise auch zwischen 1810 und 1815 während der bayrischen Regentschaft) wurde eine neue hochwassersichere, breitere und bequemere Wegverbindung vom Müllegger Tor über den [[Lürzerhof]] in Richtung Liefering und München erbaut.  
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Die neue Straße durch das Klausentor führte am [[St. Johanns-Spital]] vorbei durch das [[Mülleggertor]] und seinerzeit vorrangig weiter nach [[Maxglan]] und in Richtung [[Innsbruck]] (die heutige Innsbrucker Bundesstra0e). An der heutigen Aiglhofkreuzung führte aber auch ein schmaler Fahrweg nach [[Riedenburg]] und [[Leopoldskron-Moos|Moos]] (die heutige [[Aiglhofstraße]]) und ein breiter Fahrweg nach und durch Liefering. Von der heutigen Aiglhofkreuzung führte beim einstigen [[Daghofergut]] die Straße über die heutige [[Zaunergasse]] und die heutige [[Lehener Straße]] zur Hauptstraße Richtung [[Salzburghofen]] (heute [[Freilassing]]), weiter am Rand des regelmäßig überschwemmten Auwaldrandes durch den Ortskern von [[Altliefering]], dann weiter nach Rott um ab 1816 an der Landesgrenze bei der dortigen Saalachbrücke nächst Rott zu enden. Vor 1816 besaß diese Straße auch als Weg ins salzburgische Salzburghofen und weiter zu den alten Salzburger Städten [[Tittmoning]], [[Laufen]] und [[Mühldorf am Inn]] hohe Bedeutung.  
    
Bis heute erinnert am Beginn der heutigen [[Zaunergasse]] beim einstigen Daghofergut ein [[Kleindenkmal]] an den letzten Altlieferinger Fischer und zuletzt völlig verarmten Fischer-Mäzen [[Peter Pfenninger]]. Er steht erhöht am Straßenrand direkt nach der Abzweigung der Straßen nach Maxglan (nach Westen) und nach Riedenburg und Moos (nach Süden) am Beginn des dort seinerzeit nach Nordwest führenden Weges nach und durch Liefering. Der Bildstock des einstigen Bauerngutes Daghofer an den alten Weggabelungen und den dortigen Pilgerwegen ist samt einem Marienbildstock unweit des [[Peter-Pfenninger-Denkmal|Pfenninger-Denkmales]] an der Innsbrucker Bundesstraße in erneuerter Form erhalten, die [[Daghoferkapelle]].   
 
Bis heute erinnert am Beginn der heutigen [[Zaunergasse]] beim einstigen Daghofergut ein [[Kleindenkmal]] an den letzten Altlieferinger Fischer und zuletzt völlig verarmten Fischer-Mäzen [[Peter Pfenninger]]. Er steht erhöht am Straßenrand direkt nach der Abzweigung der Straßen nach Maxglan (nach Westen) und nach Riedenburg und Moos (nach Süden) am Beginn des dort seinerzeit nach Nordwest führenden Weges nach und durch Liefering. Der Bildstock des einstigen Bauerngutes Daghofer an den alten Weggabelungen und den dortigen Pilgerwegen ist samt einem Marienbildstock unweit des [[Peter-Pfenninger-Denkmal|Pfenninger-Denkmales]] an der Innsbrucker Bundesstraße in erneuerter Form erhalten, die [[Daghoferkapelle]].   
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