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| | [[Datei:Christoph Egedacher 1704 Hallein Rekonstruktionsstudie.jpg|thumb|'''Gruber-Orgel''', Rekonstruktionsstudie<br/>Inschrift: ''Laudate Eum'' [in] ''Chordis & Organo''<ref>''Preist ihn mit Saiten- und Orgel-''[Spiel]</ref>]] | | [[Datei:Christoph Egedacher 1704 Hallein Rekonstruktionsstudie.jpg|thumb|'''Gruber-Orgel''', Rekonstruktionsstudie<br/>Inschrift: ''Laudate Eum'' [in] ''Chordis & Organo''<ref>''Preist ihn mit Saiten- und Orgel-''[Spiel]</ref>]] |
| − | Die '''{{PAGENAME}}''', seit 1963 nach [[Franz Xaver Gruber]] benannt, ist die Hauptorgel der [[Dekanatskirche zum hl. Antonius Einsiedler|Pfarrkirche]] der Stadt [[Hallein]]. Sie soll bis 2018 durch die Fa. Rieger Orgelbau<ref>Wikipedia, Rieger Orgelbau: [https://de.wikipedia.org/wiki/Rieger_Orgelbau], aufgerufen am 25. Juni 2017.</ref> erneuert werden.<br/>Die Bezeichnung '''Stille-Nacht-Orgel'''<ref>Gerhard Walterskirchen: ''Eine „Stille-Nacht-Orgel“ für Oberndorf''. In: ''[[Blätter der Stille Nacht Gesellschaft]]'', Folge 6, Jg. 1980, S. 4.</ref> trägt das [[1982]] errichtete Instrument der [[Stadtpfarrkirche St. Nikolaus Oberndorf|Stadtpfarrkirche Oberndorf]].<ref>Wikipedia, Stille-Nacht-Orgel: [https://de.wikipedia.org/wiki/Pfarrkirche_Oberndorf_bei_Salzburg#Stille-Nacht-Orgel], aufgerufen am 11. November 2015.</ref> | + | Die '''Gruber-Orgel''', seit [[1963]] nach [[Franz Xaver Gruber]] benannt, ist die Hauptorgel der [[Dekanatskirche zum hl. Antonius Einsiedler]], der Stadtpfarrkirche in [[Hallein]]. Die Bezeichnung '''Stille-Nacht-Orgel'''<ref>Gerhard Walterskirchen: ''Eine „Stille-Nacht-Orgel“ für Oberndorf''. In: ''[[Blätter der Stille Nacht Gesellschaft]]'', Folge 6, Jg. 1980, S. 4.</ref> trägt das [[1982]] errichtete Instrument der [[Stadtpfarrkirche St. Nikolaus Oberndorf|Stadtpfarrkirche Oberndorf]].<ref>Wikipedia, Stille-Nacht-Orgel: [https://de.wikipedia.org/wiki/Pfarrkirche_Oberndorf_bei_Salzburg#Stille-Nacht-Orgel], aufgerufen am 11. November 2015.</ref> |
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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
| − | Die Orgel geht auf das Instrument zurück, das [[1704]] angeschafft wurde und das vermutlich vom Salzburger [[Orgelbauer#Hoforgelmacher|Hoforgelmacher]] [[Christoph Egedacher]] stammte. Das Gehäuse, welches in etwas veränderter Form erhalten geblieben ist, lieferte der Halleiner Tischler Jacob Daigl um 80 [[Gulden]], [[1707]] wurde es vergoldet.<ref>''Österreichische Kunsttopographie 20'': Die Denkmale des politischen Bezirkes Hallein (ÖKT 20), hg. vom Kunsthistorischen Institute des Bundesdenkmalamtes, Wien / Augsburg / Köln 1927, S. 88.</ref> Sie hatte 13 Register auf zwei Manualen und Pedal, anstelle des Tondos mit dem Ölbild der hl. Cäcilia war das Zifferblatt einer Uhr Bestandteil des Orgelprospektes. Das Zifferblatt mit römischen Ziffern ist auf einer 1927 veröffentlichen Abbildung noch zu sehen.<ref>''Österreichische Kunsttopographie 20'': Die Denkmale des politischen Bezirkes Hallein (ÖKT 20), hg. vom Kunsthistorischen Institute des Bundesdenkmalamtes, Wien / Augsburg / Köln 1927, Abb. 83, S. 97.</ref><br/>In der Zeit um 1770 muss das Instrument von einem „betrügerischen Orgelbauer“ verhunzt worden sein, wie der Halleiner Stadtpfarrorganist (1791–1806) Franz Treml klagte. In einer Eingabe der Kirchenverwaltung ist zu lesen: ''Seit einiger Zeit hatten sich diese Gebrechen derart vermehrt und sind so gravierend geworden, daß fünf Register, worunter einige der nothwendigsten, z. B. Koppel, Flöte, Subbaß ganz zugesteckt und außer Gebrauch gesetzt werden mußten''.<ref>[[Archiv der Erzdiözese Salzburg|AES]]: Akte ''Hallein 6/78'' (Hallein, [[2. August]] [[1804]]). Zitiert nach: Gerhard Walterskirchen: ''„… WEIL DER ORGANIST DOCH IMMER AM BESTEN VERSTEHT, WAS SEIN BEDARF IST“''. EIN UNBEKANNTES ORGELGUTACHTEN VON FRANZ XAVER GRUBER, in: ''De Editione Musices'', Salzburg 1992, S. 339.</ref> | + | Das 1963 eingebaute und nach dem Komponisten des weltbekannten Weihnachtsliedes „[[Stille Nacht! Heilige Nacht!]]“, [[Franz Xaver Gruber]], benannte Instrument wurde in der zweiten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s so desolat, dass nur eine neue Orgel im alten Gehäuse die Lösung aller Probleme bedeutete. Eine Sanierung würde nach Ansicht aller Experten unabsehbare weitere Kosten verursachen. "Orgel am End', Sanierung unmöglich" – das waren die Gründe für die Initiative „Neue Halleiner Stille Nacht-Orgel“, die von der [[Initiative Halleiner Stille Nacht-Orgel]] betrieben wurde. |
| − | Anscheinend hatte der „betrügerischen Orgelbauer“, um für sich wertvolles Zinn abzuzweigen, jede Zinnpfeife gekürzt, sodass dann ihr Stimmton um einen Halbton höher als der ohnehin schon hohe Cornettton<ref>Wikipedia[https://de.wikipedia.org/wiki/Cornettton]</ref> war. Außerdem war das Gotteshaus vor [[1800]]<ref>''Personalstand der Welt- und Ordens-Geistlichkeit der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 1957'' (Schematismus 1957), hrsg. vom Erzbischöflichen Ordinariat Salzburg 1957, S. 187.</ref> aufwändig in eine klassizistische Hallenkirche umgebaut worden: sie wurde u.a. um ''30 Schuch'' (ca. 9,5 Meter)<ref>Der ''Wiener Fuß'' betrug 0,316102 Meter. In: Franc Močnik: ''Lehrbuch des gesammten Rechnens'': für die vierte Classe der Hauptschulen in den k.k. Staaten. Wien: k.k. Schulbücher-Verschleiß-Administration bey St. Anna 1848, S. 131.</ref> nach Westen zu verlängert.<ref>[[Franz Xaver Gruber (Autor)|Gruber, Franz]]: ''Chronologisch-statistische Beschreibung der Stadt Hallein und ihrer Umgebung'', Salzburg 1870, S. 89f.</ref> Naturgemäß muss die Orgel auch wegen dieser Baumaßnahmen glitten haben.<br/>Um 1805 bekam der Orgelmachergeselle Joachim Brugger den Auftrag, die Orgel zu reparieren, und erhielt dafür 300 [[Gulden|fl.]] Brugger war der sogenannte ''„wirkliche Provisor“'' als Orgelbauer: die Witwe des 1804 verstorbenen Hoforgelmachers [[Johann Ev. Schmidt]] führte den Orgelbau-Betrieb mit Gesellen mehrere Jahre weiter. Bruggers Arbeit dürfte auch nur Flickwerk gewesen sein, denn die alten Mängel traten bald wieder zu Tage.<br/>[[1837]] erweiterte [[Karl Mauracher (Orgelbauer)|''Carl Mauracher'']] die Orgel auf 19 Register, wobei er allein für das Hauptwerk zehn Stimmen vorgesehen hatte. Für das Positiv reichte allerdings das Geld nicht mehr aus und er erneuerte nur die ''„wurmstichige Flöte“''.<ref>Walterskirchen: ''„… WEIL DER ORGANIST DOCH IMMER AM BESTEN VERSTEHT, WAS SEIN BEDARF IST“'', Salzburg 1992, S. 340.</ref> Doch die Unzufriedenheit mit der Orgel wuchs und die Halleiner Kirchenverwaltung formulierte Kritik. So hätte die Orgel zu viele scharfe Stimmen, die ''zusammen einen grellen Ton'' bewirkten. Es besteht kein Zweifel, ''dass die Mitglieder der Kirchenverwaltung hier die Meinung ihres Organisten [[Franz Xaver Gruber]] artikulierten. Gruber war seit 1833 Regens chori und Organist an der Stadtpfarrkirche Hallein und verfolgte. „seit längerer Zeit schon die Gebrechen der Orgel bemerkend“, einen Umbau nach seinen Intentionen. Da Carl Mauracher 1844 gestorben war, hatte er sich an dessen'' Söhne [[Ludwig Mauracher]] und [[Johann Nepomuk Carl Mauracher|J.N.C. Mauracher]] gewandt, danach noch an deren Konkurrenten Matthäus Mauracher. Dieser sandte daraufhin an den einen Sohn Grubers, [[Franz Xaver Gruber (Autor)|Franz Xaver jun.]], einen Kostenvoranschlag.<ref>Walterskirchen: ''„… WEIL DER ORGANIST DOCH IMMER AM BESTEN VERSTEHT, WAS SEIN BEDARF IST“'', Salzburg 1992, S. 341f.</ref><br/>Am 13. April 1861 schrieb Franz Xaver Gruber sen. an Matthäus Mauracher einen langen Brief, in dem er zum Kostenvoranschlag Maurachers Stellung bezieht, seine klanglichen Vorstellungen einfordert und in Maurachers Dispositionsvorschlag eingreift.<ref>Salzburg, Privatbesitz, in: Walterskirchen: ''„… WEIL DER ORGANIST DOCH IMMER AM BESTEN VERSTEHT, WAS SEIN BEDARF IST“'', Salzburg 1992, S. 342.</ref> | + | |
| | + | Schon die Zerlegung, die Reinigung und der Ersatz kaputter Teile, so hatten Experten festgestellt, könnten bis zu 200.000 Euro kosten. Nicht in dieser Summe berücksichtigt wären die Kosten für die Behandlung des Holzwurmbefalls. Die zum Zeitpunkt der Errichtung verwendeten elektromagnetischen und elektropneumatischen Steuerungen waren ein nur kurzlebiges Experiment und sind heute prinzipiell überholt. |
| | + | [[Datei:Erneuerung der Halleiner Stille Nacht-Orgel, August 2013.jpg|thumb|Erneuerung der Halleiner Stille Nacht-Orgel, August 2013]] |
| | + | Der ''Initiative Halleiner Stille Nacht-Orgel'' begann Benefizveranstaltungen zu organisieren, deren Reinerlöse zum Ankauf einer neuen Orgel dienten. [[Placido Domingo]] sang am [[24. Dezember]] [[1976]] in der Stadtpfarrkirche das Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“, damals war er im Kurhotel [[Vollererhof]] in [[Puch]] zu Gast. Domingo spendete 10.000 Euro und erteilte der Initiative das Recht, seinen Namen und sein Konterfei im Zusammenhang mit der Orgelinitiative verwenden zu dürfen. |
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| | + | Am [[1. Dezember]] [[2010]] gab [[Angelika Kirchschlager]], von [[Markus Stepanek]] am Klavier begleitet, einen Benefiz-Liederabend zugunsten der {{PAGENAME}}. Insgesamt wurde an diesem Abend ein Erlös von 16.000 Euro für den Orgelneubau von 555 Konzertbesuchern gespendet. Die beiden Künstler bekamen als Gage für diesen Abend ein ''Bschoadpackerl'', gefüllt mit allerlei Halleiner Köstlichkeiten. |
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| | + | === 2018: Neue Gruber-Orgel: 2 000 Pfeifen, 30 Register - und W-Lan === |
| | + | Hinter dem denkmalgeschützten Orgelempore stecken rund 700.000 Euro an Investitionen und mehr als zehn Jahre Vorbereitungszeit für ein modernes Orgelinstrument der Extraklasse. "''Das hier ist keine Standardorgel''", sagt Philipp Pelster, Orgelexperte im Kirchenmusikreferat der [[Erzdiözese]]. "''Es ist sozusagen ein Grundinstrument aus den [[1860er]]n mit modernen Erweiterungen, ideal für romantische Musik aus Grubers Zeit, aber natürlich kann auch alles andere darauf gespielt werden.''" |
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| | + | Neben rund 2 000 Pfeifen in 30 Registern mit zwei Manualen und Pedal steckt auch viel ''Hightech'' darin: Der Organist kann bevorzugte ''Sounds'' und Registerkombinationen elektronisch abspeichern, gestimmt werden kann die Orgel via ''Handy-App'' und eigens eingebautem W-Lan. Zudem soll noch ein zweiter Spieltisch angeschafft werden, sodass der Organist, zum Beispiel bei Konzerten, unten am Altar sitzen kann, wo ihn das Publikum sieht. "''Das haben in Österreich bislang nur der Stephansdom in Wien und die Basilika Mariazell''", sagt Orgelexperte Philipp Pelster. |
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| | + | 1963 war das ursprüngliche Instrument von [[1864]] durch ein neues ersetzt worden, dieses erwies sich aber bald als schadhaft: "''Schon in der [[1980er]]n, [[1990er]]n gab es Überlegungen, eine neue Orgel anzuschaffen''", sagt Dechant [[Johann Schreilechner]]. Gedauert hat es schließlich bis 2018: 2007 gründete sich die "Initiative Neue Halleiner Stille Nacht Orgel", die mit Spendenaktionen und Benefizkonzerten bis heute rund 150.000 Euro auftrieb. Jeweils ebenso viel steuern Stadt und Land bei, der Restbetrag kommt von der [[Pfarre Hallein]] bzw. durch einen zweiten Spendenaufruf der Orgel-Initiative. |
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| | + | Bei der Messe am Sonntag, den [[25. November]] [[2018]] wurde die Orgel eingeweiht und dann genutzt: Im Rahmen des Festivals "Gruber & Mohr" wurrden bis Weihnachten sechs Messen von Stille-Nacht-Komponist Franz Xaver Gruber und sieben Orgelkonzerte aufgeführt.<ref>Quelle [https://www.sn.at/salzburg/chronik/neue-gruber-orgel-2000-pfeifen-30-register-und-w-lan-61233370 www.sn.at], abgefragt am 21. November 2018</ref> |
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| | + | ===Zitate=== |
| | + | ====Aus Kirchenrechnungen==== |
| | + | [[1704]]: Jacoben Daigl, Tischler, wegen Machung des Orgelkastens 80 fl ([[Gulden]]) |
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| | + | ====Aus Schriftstücken==== |
| | + | * Von [[Franz Xaver Gruber]], 1861 an [[Matthäus Mauracher I.]]: |
| | + | ''„Endlich wurde unsere Orgelbau-Angelegenheit, die bereits in Schlummer zu sinken begann, wieder aufgeregt, um mit erneuter Kraft betrieben zu werden. Sie Herr Meister, haben das Vertrauen von seiner Hochwürden und Gnaden Herrn Dechant und Stadtpfarrer [[Johann Baptist Wichtlhuber]], der den Bau beschleinigt wissen und auf eine gediegene Weise ausgeführt haben will, erhalten...“'' |
| | + | * Diözesane Orgelkommission 1990 |
| | + | ''„Es ist für die Mitglieder der diözesanen Orgelkommission bedauerlich, feststellen zu müssen, dass diese Orgel nach einer Verwendungszeit von nicht einmal 30 Jahren ausgedient hat: Sie entspricht weder in ihrer Funktion und noch weniger in ihrer Präzision, ihrem Material und der Materialverarbeitung, ihrer Intonation und akustischen Wirkung heutigen Ansprüchen für Liturgie und Kirchenmusik. Dieses Werk gereicht weder Hallein noch der Dekanatspfarrkirche und ihrem ehemaligen Chorleiter und Organisten F.X. Gruber zur Ehre...“''<ref>Quelle [[Michael Neureiter|MMag. Michael Neureiter]], Präsident der [[Stille Nacht Gesellschaft]]</ref> |
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| | + | == Beschreibung der Orgel bis zur seiner Neuerrichtung 2018 == |
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| | + | Die Orgel geht auf das Instrument zurück, das [[1704]] angeschafft wurde und das vermutlich vom Salzburger [[Orgelbauer#Hoforgelmacher|Hoforgelmacher]] [[Christoph Egedacher]] stammte. Das Gehäuse, welches in etwas veränderter Form erhalten geblieben ist, lieferte der Halleiner Tischler Jacob Daigl um 80 [[Gulden]], [[1707]] wurde es vergoldet.<ref>''[[Österreichische Kunsttopographie]] 20'': [[Die Denkmale des politischen Bezirkes Hallein]] (ÖKT 20), hg. vom Kunsthistorischen Institute des Bundesdenkmalamtes, Wien, Augsburg, Köln, 1927, S. 88.</ref> Sie hatte 13 Register auf zwei Manualen und Pedal, anstelle des Tondos mit dem Ölbild der hl. Cäcilia war das Zifferblatt einer Uhr Bestandteil des Orgelprospektes. Das Zifferblatt mit römischen Ziffern ist auf einer 1927 veröffentlichen Abbildung noch zu sehen.<ref>''Österreichische Kunsttopographi] 20'': Die Denkmale des politischen Bezirkes Hallein (ÖKT 20), hg. vom Kunsthistorischen Institute des Bundesdenkmalamtes, Wien, Augsburg, Köln, 1927, Abb. 83, S. 97.</ref> |
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| | + | In der Zeit um 1770 muss das Instrument von einem „betrügerischen Orgelbauer“ verhunzt worden sein, wie der Halleiner Stadtpfarrorganist (1791–1806) Franz Treml klagte. In einer Eingabe der Kirchenverwaltung ist zu lesen: ''Seit einiger Zeit hatten sich diese Gebrechen derart vermehrt und sind so gravierend geworden, daß fünf Register, worunter einige der nothwendigsten, z. B. Koppel, Flöte, Subbaß ganz zugesteckt und außer Gebrauch gesetzt werden mußten''.<ref>[[Archiv der Erzdiözese Salzburg|AES]]: Akte ''Hallein 6/78'' (Hallein, [[2. August]] [[1804]]). Zitiert nach: Gerhard Walterskirchen: „''… weil der Organist doch immer am besten versteh, was sein Bedarf ist''”. Ein unbekanntes Orgegutachten von Franz Xaver Gruber, in: ''De Editione Musices'', Salzburg 1992, S. 339.</ref> |
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| | + | Anscheinend hatte der „betrügerischen Orgelbauer“, um für sich wertvolles Zinn abzuzweigen, jede Zinnpfeife gekürzt, sodass dann ihr Stimmton um einen Halbton höher als der ohnehin schon hohe Cornettton war. Außerdem war das Gotteshaus vor [[1800]]<ref>''Personalstand der Welt- und Ordens-Geistlichkeit der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 1957'' (Schematismus 1957), hrsg. vom Erzbischöflichen Ordinariat Salzburg 1957, S. 187.</ref> aufwändig in eine klassizistische Hallenkirche umgebaut worden: sie wurde u.a. um ''30 Schuch'' (ca. 9,5 Meter)<ref>Der ''Wiener Fuß'' betrug 0,316102 Meter. In: Franc Močnik: ''Lehrbuch des gesammten Rechnens'': für die vierte Classe der Hauptschulen in den k.k. Staaten. Wien: k.k. Schulbücher-Verschleiß-Administration bey St. Anna 1848, S. 131.</ref> nach Westen zu verlängert.<ref>[[Franz Xaver Gruber (Autor)|Gruber, Franz]]: ''Chronologisch-statistische Beschreibung der Stadt Hallein und ihrer Umgebung'', Salzburg 1870, S. 89f.</ref> Naturgemäß muss die Orgel auch wegen dieser Baumaßnahmen glitten haben. |
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| | + | Um 1805 bekam der Orgelmachergeselle Joachim Brugger den Auftrag, die Orgel zu reparieren, und erhielt dafür 300 [[Gulden|fl.]] Brugger war der sogenannte „''wirkliche Provisor''“ als Orgelbauer: die Witwe des [[1804]] verstorbenen Hoforgelmachers [[Johann Ev. Schmidt]] führte den Orgelbau-Betrieb mit Gesellen mehrere Jahre weiter. Bruggers Arbeit dürfte auch nur Flickwerk gewesen sein, denn die alten Mängel traten bald wieder zu Tage. |
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| | + | [[1837]] erweiterte [[Karl Mauracher (Orgelbauer)|Carl Mauracher]] die Orgel auf 19 Register, wobei er allein für das Hauptwerk zehn Stimmen vorgesehen hatte. Für das Positiv reichte allerdings das Geld nicht mehr aus und er erneuerte nur die ''„wurmstichige Flöte“''.<ref>Walterskirchen: „''… weil der Organist doch immer am besten versteh, was sein Bedarf ist''”, Salzburg 1992, S. 340.</ref> Doch die Unzufriedenheit mit der Orgel wuchs und die Halleiner Kirchenverwaltung formulierte Kritik. So hätte die Orgel zu viele scharfe Stimmen, die ''zusammen einen grellen Ton'' bewirkten. Es besteht kein Zweifel, ''dass die Mitglieder der Kirchenverwaltung hier die Meinung ihres Organisten [[Franz Xaver Gruber]] artikulierten. Gruber war seit 1833 ''Regens chori'' und Organist an der Stadtpfarrkirche Hallein und verfolgte. „''seit längerer Zeit schon die Gebrechen der Orgel bemerkend''“, einen Umbau nach seinen Intentionen. Da Carl Mauracher 1844 gestorben war, hatte er sich an dessen Söhne [[Ludwig Mauracher|Ludwig ]] und [[Johann Nepomuk Carl Mauracher|Johann Nepomuk Carl]] gewandt, danach noch an deren Konkurrenten Matthäus Mauracher. Dieser sandte daraufhin an den einen Sohn Grubers, [[Franz Xaver Gruber (Autor)|Franz Xaver jun.]], einen Kostenvoranschlag.<ref>Walterskirchen: „''… weil der Organist doch immer am besten versteh, was sein Bedarf ist''”, Salzburg 1992, S. 341f.</ref> |
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| | + | Am [[13. April]] [[1861]] schrieb Franz Xaver Gruber sen. an Matthäus Mauracher einen langen Brief, in dem er zum Kostenvoranschlag Maurachers Stellung bezieht, seine klanglichen Vorstellungen einfordert und in Maurachers Dispositionsvorschlag eingreift.<ref>Salzburg, Privatbesitz, in: Walterskirchen: „''… weil der Organist doch immer am besten versteh, was sein Bedarf ist''”, Salzburg 1992, S. 342.</ref> |
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| | ====Dispositionsvorschlag von Matthäus Mauracher I. 1861==== | | ====Dispositionsvorschlag von Matthäus Mauracher I. 1861==== |
| − | Franz Xaver Gruber gibt ihn in seinem Brief an [[Matthäus Mauracher I.]] wider und leitet ihn höflich ein:<br/>''Daher vernehmen sie in Geduld meine Ansichten. Ihre Disposition, die Sie meinem Sohn zusandten, gefällt mir sehr, und sie lautet folgender Maßen:''<ref>Salzburg, Privatbesitz, in: Walterskirchen: ''„… weil der Organist doch immer am besten versteht, was sein Bedarf ist“'', Salzburg 1992, S. 343.</ref> | + | Franz Xaver Gruber gibt ihn in seinem Brief an [[Matthäus Mauracher I.]] wieder und leitet ihn höflich ein: |
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| | + | ''Daher vernehmen sie in Geduld meine Ansichten. Ihre Disposition, die Sie meinem Sohn zusandten, gefällt mir sehr, und sie lautet folgender Maßen:''<ref>Salzburg, Privatbesitz, in: Walterskirchen: ''„… weil der Organist doch immer am besten versteht, was sein Bedarf ist“'', Salzburg 1992, S. 343.</ref> |
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| | ;Anmerkungen | | ;Anmerkungen |
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| − | Gruber verlangte von Mauracher Änderungen in jedem Werk:<br/>'''Hauptwerk:''' Den Principal 16' im Hauptwerk wollte Mauracher offenbar erst ab B ausbauen, Franz Xaver Gruber sen. schlug den vollen Ausbau der großen Oktav mit eng mensurierten und gedeckten Holzpfeifen vor.<br/>'''Nebenwerk:''' sollte seiner Meinung nach eine Klangkrone erhalten, er schlug eine ''Mixtur 2Fuß 3fach'' oder (eine Erfindung des 19. Jahrhunderts) ''Progressio harmonika 2Fuß 1,2,3fach'' vor, sowie ein 16'-Register, gebildet aus dem alten Gedackt 8' plus neuen Pfeifen, mit der Bezeichnung ''Stillgedackt 16Fuß''.<br/>'''Pedal:''' Den Wegfall der Posaune 8' von Karl Mauracher aus dem Jahre [[1837]] wollte Gruber verhindern, ([…]'' wegwerfen dürfen wir sie nicht!''), zudem verlangte er einen ''Quintbass 10<sup>2</sup>/<sub>3</sub>Fuß''. | + | Gruber verlangte von Mauracher Änderungen in jedem Werk: |
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| | + | '''Hauptwerk:''' Den Principal 16' im Hauptwerk wollte Mauracher offenbar erst ab B ausbauen, Franz Xaver Gruber sen. schlug den vollen Ausbau der großen Oktav mit eng mensurierten und gedeckten Holzpfeifen vor. |
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| − | Gruber erlebte die Fertigstellung der Orgel im Oktober [[1864]] nicht mehr, seine Wünsche waren von Matthäus Mauracher erfüllt worden. Als Gratisleistung hatter er zudem ein drittes Manual für eine ''Physharmonika mit Piano-Zug'' eingebaut. Mit 32 Registern (incl. Nebenzügen) war die Halleiner Orgel damit, nach der [[Salzburger Domorgel]] und bis zur Fertigstellung der Orgel der [[Kollegienkirche]] [[1868]], die zweitgrößte Orgel Salzburgs.<ref>Walterskirchen: ''„… WEIL DER ORGANIST DOCH IMMER AM BESTEN VERSTEHT, WAS SEIN BEDARF IST“'', Salzburg 1992, S. 345–347.</ref><br/>1962/63 wurde die Matthäus-Mauracher-Orgel aus dem Jahre 1864 durch die Firma Dreher & Rheinisch so umfassend verändert, dass sie einem Neubau glich. | + | '''Nebenwerk:''' sollte seiner Meinung nach eine Klangkrone erhalten, er schlug eine ''Mixtur 2Fuß 3fach'' oder (eine Erfindung des 19. Jahrhunderts) ''Progressio harmonika 2Fuß 1,2,3fach'' vor, sowie ein 16'-Register, gebildet aus dem alten Gedackt 8' plus neuen Pfeifen, mit der Bezeichnung ''Stillgedackt 16Fuß''. |
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| | + | '''Pedal:''' Den Wegfall der Posaune 8' von Karl Mauracher aus dem Jahre [[1837]] wollte Gruber verhindern, ([…]'' wegwerfen dürfen wir sie nicht!''), zudem verlangte er einen ''Quintbass 10<sup>2</sup>/<sub>3</sub>Fuß''. |
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| | + | Gruber erlebte die Fertigstellung der Orgel im Oktober [[1864]] nicht mehr, seine Wünsche waren aber von Matthäus Mauracher erfüllt worden. Als Gratisleistung hatte er zudem ein drittes Manual für eine ''Physharmonika mit Piano-Zug'' eingebaut. Mit 32 Registern (inkl. Nebenzügen) war die Halleiner Orgel damit, nach der [[Salzburger Domorgel]] und bis zur Fertigstellung der Orgel der [[Kollegienkirche]] [[1868]], die zweitgrößte Orgel Salzburgs.<ref>Walterskirchen: „''… weil der Organist doch immer am besten versteh, was sein Bedarf ist''”, Salzburg 1992, S. 345–347.</ref> |
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| | + | 1962/63 wurde die Matthäus-Mauracher-Orgel aus dem Jahre 1864 durch die Firma Dreher & Rheinisch so umfassend verändert, dass sie einem Neubau glich. |
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| | ==== Disposition der Dreher & Rheinisch-Orgel von 1963 ==== | | ==== Disposition der Dreher & Rheinisch-Orgel von 1963 ==== |
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| | * Elektropneumatische Traktur, Manuale Schleifladen, Pedal Kegelladen, Brüstungspositiv nicht klingend, Spieltisch fahrbar, Temulant für II. Manual. | | * Elektropneumatische Traktur, Manuale Schleifladen, Pedal Kegelladen, Brüstungspositiv nicht klingend, Spieltisch fahrbar, Temulant für II. Manual. |
| | * Koppeln (II/I, I/P, II/P), Crescendo-Walze, Freie Kombination, Tutti, Handreg. ab, Crescendo ab, Zungen ab, Automatisches Piano-Pedal an. | | * Koppeln (II/I, I/P, II/P), Crescendo-Walze, Freie Kombination, Tutti, Handreg. ab, Crescendo ab, Zungen ab, Automatisches Piano-Pedal an. |
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| − | ==Allgemeines==
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| − | Das 1963 eingebaute und nach dem Komponisten des weltbekannten Weihnachtsliedes „[[Stille Nacht! Heilige Nacht!]]“, [[Franz Xaver Gruber]], benannte Instrument ist so desolat, dass nur eine neue Orgel im alten Gehäuse möglich ist. Eine Sanierung würde nach Ansicht aller Experten unabsehbare weitere Kosten verursachen! Orgel am End, Sanierung unmöglich – das sind die Gründe für die Initiative „Neue Halleiner Stille Nacht-Orgel“, die von der [[Initiative Halleiner Stille Nacht-Orgel]] betrieben wird.
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| − | Schon die Zerlegung, die Reinigung und der Ersatz kaputter Teile, so haben Experten festgestellt, könnten bis zu 200.000 Euro kosten. Nicht in dieser Summe berücksichtigt sind die Kosten für die Behandlung des Holzwurmbefalls. Die zum Zeitpunkt der Errichtung verwendeten elektromagnetischen und elektropneumatischen Steuerungen waren ein nur kurzlebiges Experiment und sind heute prinzipiell überholt.
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| − | ===Zitate===
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| − | ======Aus Kirchenrechnungen======
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| − | [[1704]]: Jacoben Daigl, Tischler, wegen Machung des Orgelkastens 80 fl ([[Gulden]])
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| − | ======Aus Schriftstücken======
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| − | * Von [[Franz Xaver Gruber]], 1861 an [[Matthäus Mauracher I.]]:
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| − | ''„Endlich wurde unsere Orgelbau-Angelegenheit, die bereits in Schlummer zu sinken begann, wieder aufgeregt, um mit erneuter Kraft betrieben zu werden. Sie Herr Meister, haben das Vertrauen von seiner Hochwürden und Gnaden Herrn Dechant und Stadtpfarrer [[Johann Baptist Wichtlhuber]], der den Bau beschleinigt wissen und auf eine gediegene Weise ausgeführt haben will, erhalten...“''
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| − | * Diözesane Orgelkommission 1990
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| − | ''„Es ist für die Mitglieder der diözesanen Orgelkommission bedauerlich, feststellen zu müssen, dass diese Orgel nach einer Verwendungszeit von nicht einmal 30 Jahren ausgedient hat: Sie entspricht weder in ihrer Funktion und noch weniger in ihrer Präzision, ihrem Material und der Materialverarbeitung, ihrer Intonation und akustischen Wirkung heutigen Ansprüchen für Liturgie und Kirchenmusik. Dieses Werk gereicht weder Hallein noch der Dekanatspfarrkirche und ihrem ehemaligen Chorleiter und Organisten F.X. Gruber zur Ehre...“''<ref>Quelle [[Michael Neureiter|MMag. Michael Neureiter]], Präsident der [[Stille Nacht Gesellschaft]]</ref>
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| − | ==Benefizveranstaltungen==
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| − | [[Datei:Erneuerung der Halleiner Stille Nacht-Orgel, August 2013.jpg|thumb|Erneuerung der Halleiner Stille Nacht-Orgel, August 2013]]
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| − | Der ''Initiative Halleiner Stille Nacht-Orgel'' veranstaltete und veranstaltet immer wieder Benefizveranstaltungen, deren Reinerlöse zum Ankauf einer neuen Orgel dienen. [[Placido Domingo]] sang am [[24. Dezember]] [[1976]] in der Stadtpfarrkirche das Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“, damals war er im Kurhotel [[Vollererhof]] in [[Puch]] zu Gast. Domingo spendete 10.000 Euro und erteilte der Initiative das Recht, seinen Namen und sein Konterfei im Zusammenhang mit der Orgelinitiative verwenden zu dürfen.
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| − | Am [[1. Dezember]] [[2010]] gab [[Angelika Kirchschlager]], von [[Markus Stepanek]] am Klavier begleitet, einen Benefiz-Liederabend zugunsten der {{PAGENAME}}. Insgesamt wurde an diesem Abend ein Erlös von 16.000 Euro für den Orgelneubau von 555 Konzertbesuchern gespendet. Die beiden Künstler bekamen als Gage für diesen Abend ein [[Bschoadpackerl]], gefüllt mit allerlei Halleiner Köstlichkeiten.
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| | ==Literatur== | | ==Literatur== |
| − | * [[Gerhard Walterskirchen]]: ''„… WEIL DER ORGANIST DOCH IMMER AM BESTEN VERSTEHT, WAS SEIN BEDARF IST“''. EIN UNBEKANNTES ORGELGUTACHTEN VON [[Franz Xaver Gruber|FRANZ XAVER GRUBER]], in: ''De Editione Musices''. Festschrift [[Gerhard Croll]] zum 65. Geburtstag, hrsg. von [[Wolfgang Gratzer]] und Andrea Lindmayr, Salzburg 1992, S. 339–347. | + | * [[Gerhard Walterskirchen]]: „''… weil der Organist doch immer am besten versteh, was sein Bedarf ist''”. Ein unbekanntes Orgelgutachten von [[Franz Xaver Gruber]], in: ''De Editione Musices''. Festschrift [[Gerhard Croll]] zum 65. Geburtstag, hrsg. von [[Wolfgang Gratzer]] und Andrea Lindmayr, Salzburg 1992, S. 339–347. |
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
| − | * http://www.pfarre-hallein.at/kunst-kultur/stille-nacht-orgel/ | + | * [http://www.pfarre-hallein.at/kunst-kultur/stille-nacht-orgel/ www.pfarre-hallein.at] |
| | * Presseaussendung ''Initiative Halleiner Stille Nacht-Orgel'' | | * Presseaussendung ''Initiative Halleiner Stille Nacht-Orgel'' |
| | * {{Quelle TN|[[9. Dezember]] [[2010]]}} | | * {{Quelle TN|[[9. Dezember]] [[2010]]}} |
| − | | + | == Fußnoten == |
| − | == Einzelnachweise und Anmerkungen == | |
| | <references /> | | <references /> |
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