| − | Aufgewachsen ist Nora Watteck zwischen dem damaligen Portorose (heute Portoroz), wo ihr Vater Silvio Borri herstammte, und Salzburg, wo ihr Großvater Wenzel Swatek lebte. Wenzel Swatek, ein direkter Nachkomme von Jan Rosenauer, dem Erbauer des Schwarzenberg'schen Schwemmkanals im oberösterreichischen Mühlviertel, zählte zu seiner Zeit zu den bekanntesten und besten Antiquitätenhändlern der Monarchie und war ein enger Freund des Schriftstellers Arthur Schnitzler (die Korrespondenz zwischen den beiden ist in der Akademie der Wissenschaften in Wien). Ihr Interesse an Geschichte und Kultur wurde durch ihren Großvater geweckt und gefördert. Das Antiquitätengeschäft befand sich in der [[Brodgasse]] 3, das heute noch im Besitz der Nachkommen ist und aus dem [[12. Jahrhundert]] stammt. | + | Aufgewachsen ist Nora Watteck zwischen dem damaligen Portorose (heute Portoroz), wo ihr Vater Silvio Borri herstammte, und Salzburg, wo ihr Großvater Wenzel Swatek lebte. Wenzel Swatek, ein direkter Nachkomme von Jan Rosenauer, dem Erbauer des Schwarzenberg'schen Schwemmkanals im oberösterreichischen Mühlviertel, zählte zu seiner Zeit zu den bekanntesten und besten Antiquitätenhändlern der Monarchie und war ein enger Freund des Schriftstellers [[Arthur Schnitzler]] (die Korrespondenz zwischen den beiden ist in der Akademie der Wissenschaften in Wien). Ihr Interesse an Geschichte und Kultur wurde durch ihren Großvater geweckt und gefördert. Das Antiquitätengeschäft befand sich in der [[Brodgasse]] 3, das heute noch im Besitz der Nachkommen ist und aus dem [[12. Jahrhundert]] stammt. |
| | Am [[30. September]] [[1932]] legte sie bei einer Grabung als Mitarbeiterin des Kustos für Archäologie am [[Salzburger Museum Carolino-Augusteum]] (heute ''Salzburg Museum'') [[Olivier Klose]] im Grab 112 auf dem [[Dürrnberg (Berg)|Dürrnberg]] die berühmte [[Schnabelkanne]] frei.<ref>''Die Auffindung der Schnabelkanne vom Dürrnberg'', in: [[Unser Land]] [http://www.salzburg.gv.at/ul200211_31.pdf 30/2002, S. 31]</ref> | | Am [[30. September]] [[1932]] legte sie bei einer Grabung als Mitarbeiterin des Kustos für Archäologie am [[Salzburger Museum Carolino-Augusteum]] (heute ''Salzburg Museum'') [[Olivier Klose]] im Grab 112 auf dem [[Dürrnberg (Berg)|Dürrnberg]] die berühmte [[Schnabelkanne]] frei.<ref>''Die Auffindung der Schnabelkanne vom Dürrnberg'', in: [[Unser Land]] [http://www.salzburg.gv.at/ul200211_31.pdf 30/2002, S. 31]</ref> |