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Am [[8. Mai]] 1945, 22:00 Uhr, unterzeichnet in Berlin - Karlshorst die Heeresleitung der Deutschen Wehrmacht bedingungslos die Kapitulation. In Moskau zeigt zu dieser Zeit der Kalender bereits den 9. Mai an.
 
Am [[8. Mai]] 1945, 22:00 Uhr, unterzeichnet in Berlin - Karlshorst die Heeresleitung der Deutschen Wehrmacht bedingungslos die Kapitulation. In Moskau zeigt zu dieser Zeit der Kalender bereits den 9. Mai an.
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==Museen in Unken==
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Der [[Museumsverein Festung Kniepass - Unken]] wurde [[1969]] gegründet und betreut zwei Museen:  das [[Museum Heimathaus Kalchofengut]] und das [[Museum Festung Kniepass]]. Der Museumsverein gibt die Reihe "Kniepass - Schriften" heraus.
    
== Weblinks ==
 
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*{{Wikipedia-de}}
 
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{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}
 
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Museen in Unken
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Der "Museumsverein Festung Kniepass - Unken", 1969 gegr., betreut zwei Museen, das Museum Heimathaus Kalchofengut und das Museum Festung Kniepass.
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1973 errichtet Mag. Helmut Adler, Tierarzt, in drei Kammern des Kalchofengutes ein Heimatmuseum. 1985 kann das ganze Haus gemietet werden. Weitere Räume, der Pferdestall und die Scheune nehmen die Sammlung auf. In der Sakralkammer finden zwei Christusskupturen (15. und 17. Jh.), Statuen des hl. Sebastian (16. Jh.)und des hl Jakobus (20. Jh.) mit anderen Objekten der Volksfrömmigkeit einen sicheren Ort. Ein Stube, eine Rauchküche, seit dem I. Weltkrieg nicht mehr verändert, drei weitere Kammern, die Ställe und die große Scheune mit Sammelgut aus heimischen Bauergütern machen den Besuch zum Erlebnis. Allein das Gebäude, ein Mitterpinzgauer Einhof aus dem 16.Jd., ist Museum. Im Jahr 2009 erwirbt der Verein durch Kauf das  denkmalwürdige Kalchofengut.  Zwei Kammern werden für  die Sonderausstellung Almen in Unken 1830 - 2005 genutzt
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Das Museum Heimathaus Kalchofengut im Weiler Boden liegt an der Heutalstraße nahe beim Dorf. Auskunft 06589/4202.
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Das Museum Festung Kniepass, wird im Sommer 1991 eröffnet.(Die Festung wird dem Verein vom Land für fünfundzwanzig Jahre als Leihpacht für museale Nutzung zur zu Verfügung gestellt) Zuvor werden die Anlagen umfangreich saniert, mit Strom und Wasser versorgt, eine Zufahrt zu der auf einer Kuppe stehenden Festungsanlagen steht noch aus.  Die Verteidigungsanlage wurde im Dreißigjährigen Krieg unter dem Fürsten und Erzbischof Paris Lodron errichtet. Weder in den 40er Jahren des 17. Jahrhunderts noch  in Jahren 1800, 1803 und 1809, die Kriegsfurie wütet auch in Unken, ist die Festung Kniepass Ort von Kämpfen. In den Maitagen 1945 werden unterhalb der Festung auf der Straße die vorbereiteten Panzersperren nicht mehr aufgestellt. Die 101. US Fallschirmdivision rückt  unbehindert über Unken und Lofer bis Weißbach vor. Dort kommt es am 7. Mai noch zu kriegerischen Handlungen.
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Im ehemaligen Mannschaftsgebäude ist die Sammlung Helmut Adler ausgestellt. Artefakte aus der Altsteinzeit (um 10.000 v. Chr.) aus der Bronze- und der Hallstattzeit sind in Vitrinen sicher verwahrt. Funde der Kelten- und der Römerzeit aus Unken fehlen. Weiters sind Militaria aus der Zeit der Franzosenkriege und andere Gegenstände des 19. Jahrhunderts zu sehen. Einmalig ist die große Sammlung von Steinritzbilder-Gipsabdrucke der Kalkfelsen im unteren Saalachtal.
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Mit dem Fahrzeug gelangt der Besucher bis zum Schießplatz, von dort führt ein schmaler Pfad zum Torgebäude. Auskunft 06589/4202
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Der Museumsverein gibt die Reihe "Kniepass - Schriften" heraus, letztes Heft 28/2008.
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==Fußnoten==
 
==Fußnoten==
 
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