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'''Johann Ribi von Lenzburg''' (auch: von Platzheim; * zwischen [[1310]] und [[1320]] in Seengen, Kanton Aargau; † [[6. August]] [[1374]] in [[Brixen]]) war als Johann II. Bischof von Gurk und ab 1364 Bischof von Brixen, Kanzler des Erzherzogs Rudolf IV. und Landeshauptmann von Kärnten.
==Leben==
Johann entstammte einer bürgerlichen Familie, die zu Wohlstand gelangt war und zum Ritterstand gerechnet wurde. Schon früh trat er in die Dienste der Habsburger und erhielt ein Kirchenlehen in Blotzheim im Oberelsass, auf das sein späterer Zusatzname von Platzheim zurückgeführt wird. Zusätzlich hielt er ein Kanonikat in Zofingen in der Diözese Konstanz. [[1352]] wurde er Notar und ein Jahr später Kanzler des Herzogs Albrecht II. [[1358]] wurde ihm, bei Regierungsantritt Rudolf IV., die Kanzleileitung übertragen, die er bis zu seinem Tod inne hatte.
Nachdem er bei der Kandidatur um das Bischofsamt in Freising scheiterte, ernannte ihn der Papst am [[16. Oktober]] [[1359]] zum Bischof von Gurk. Von [[1363]] bis [[1365]] war er Landeshauptmann von Kärnten. Rudolf IV. wollte, dass er Bischof von Passau wird, was er aber nicht durchsetzen konnte. Im Dezember 1363 war Rudolf mit Johanns Wahl zum Bischof von Brixen erfolgreicher, welche von Papst Urban V. am [[14. Februar]] [[1364]] bestätigt wurde.
Er starb am 6. August 1374 in Brixen. Sein Grabmal befindet sich in der Vorhalle des dortigen Doms.
==Quelle==
*{{wikipedia-de}}
{{Zeitfolge
|AMT= [[Bischof von Gurk]]
|ZEIT= [[1359]] bis [[1363]]
|VORGÄNGER= [[Paul von Jägerndorf ]]
|NACHFOLGER=[[Johannannes von von Töckheim | Johann III. von Töckheim]]
}}
{{SORTIERUNG: Ribi von Lenzburg, Johann}}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
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