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== Leben ==
 
== Leben ==
Sein Geburtstag war auch sein Sterbetag. Sein Leben lang waren der [[Fremdenverkehr]] Österreichs und die Berge seine Leidenschaften. Doménigg war ursprünglich Journalist und arbeitete ab [[1894]] bei der Grazer Tagespost. Um 1900 übersiedelte er nach Bozen, wo er bei einer Bozner Zeitung eine Anstellung fand.  Zugleich engagierte er sich in beiden Orten bei der Förderung des Fremdenverkehrs. Von [[1905]] bis [[1911]] war er als Sekretär des Landesfremdenverkehrsverbandes in Wien tätig, kehrte aber dann wieder nach [[Südtirol]] zurück. [[1929]] ging er nach Salzburg. Als Achtzigjähriger bestand seine letzte Aufgabe in der Geschäftsführung des Liquidationsausschusses des [[Oesterreichischer Alpenverein Sektion Salzburg|Alpenvereins]] für das Land Salzburg nach dem [[Anschluss]] an [[Deutschland]].
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Sein Geburtstag war auch sein Sterbetag. Sein Leben lang waren der [[Fremdenverkehr]] Österreichs und die Berge seine Leidenschaften. Doménigg war ursprünglich Journalist und arbeitete ab [[1894]] bei der Grazer Tagespost. Um 1900 übersiedelte er nach Bozen, wo er bei einer Bozner Zeitung eine Anstellung fand.  Zugleich engagierte er sich in beiden Orten bei der Förderung des Fremdenverkehrs. Von [[1905]] bis [[1911]] war er als Sekretär des Landesfremdenverkehrsverbandes in Wien tätig, kehrte aber dann wieder nach [[Südtirol]] zurück. [[1929]] ging er nach Salzburg. Als Achtzigjähriger bestand seine letzte Aufgabe in der Geschäftsführung des Liquidationsausschusses des [[Österreichischer Alpenverein Sektion Salzburg|Alpenvereins]] für das Land Salzburg nach dem [[Anschluss]] an [[Deutschland]].
    
Doménigg zählte nicht zu den ganz großen Bergsteigern. Er liebte die Berge, fand aber auch unter den besten Bergsteigern seiner Zeit Gefährten. So nahm er an 53 [[Erstbesteigung]]en und 99 Erstbegehungen teil,  die unter der Anzahl von Neufahrten sehr beachtlich sind. Viktor Wolf von Glanvell, Günther von Saar, Felix König, Aemilius Hacker, Hans Reinl und andere waren seine Begleiter, mit denen er vor allem in den Dolomiten neue Wege ging. So bestieg er unter anderen den ''Kleinsten Zwölfer'' (Glanvellturm) 1896, die Ditta di Dio (1897), die Pisciadù-Nordwand (1902), die Santnerspitze-Nordwand (1904) und die Nordwand der ''Cima di Val di Roda'' 1904; aber auch in heimischen Alpen war er Erstbegeher, beispielsweise am Grimming-Südostgrat (1905), an der Hochstadel-Nordwand (1905), am Grat Laserzwand – große Sandspitze (1907), am [[Watzmann]] – Hocheck-Ostwand (1908), an der Nordwand der Tofana di Rozes (1909) und am Kleinen Fermadaturm von Norden (1910).  
 
Doménigg zählte nicht zu den ganz großen Bergsteigern. Er liebte die Berge, fand aber auch unter den besten Bergsteigern seiner Zeit Gefährten. So nahm er an 53 [[Erstbesteigung]]en und 99 Erstbegehungen teil,  die unter der Anzahl von Neufahrten sehr beachtlich sind. Viktor Wolf von Glanvell, Günther von Saar, Felix König, Aemilius Hacker, Hans Reinl und andere waren seine Begleiter, mit denen er vor allem in den Dolomiten neue Wege ging. So bestieg er unter anderen den ''Kleinsten Zwölfer'' (Glanvellturm) 1896, die Ditta di Dio (1897), die Pisciadù-Nordwand (1902), die Santnerspitze-Nordwand (1904) und die Nordwand der ''Cima di Val di Roda'' 1904; aber auch in heimischen Alpen war er Erstbegeher, beispielsweise am Grimming-Südostgrat (1905), an der Hochstadel-Nordwand (1905), am Grat Laserzwand – große Sandspitze (1907), am [[Watzmann]] – Hocheck-Ostwand (1908), an der Nordwand der Tofana di Rozes (1909) und am Kleinen Fermadaturm von Norden (1910).  

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