| − | Es entspricht der Salzburger Musiktradition, dass Militärkapellmeister Oberst [[Professor|Prof]]. [[Leo Ertl]] (* 1919, † 1987) für die musikalische Umrahmung des Salzburger Fackeltanzes die Kompositionen der Salzburger Barockmeister und Klassiker zu einem musikalischen Strauß gebunden und für das Instrumentarium der Salzburger Militärmusik arrangiert hatte. | + | Es entspricht der Salzburger Musiktradition, dass Militärkapellmeister Oberst [[Professor|Prof]]. [[Leo Ertl]] (* 1919; † 1987) für die musikalische Umrahmung des Salzburger Fackeltanzes die Kompositionen der Salzburger Barockmeister und Klassiker zu einem musikalischen Strauß gebunden und für das Instrumentarium der Salzburger Militärmusik arrangiert hatte. |
| | Es war ein gerütteltes Maß an musikalischem Idealismus, Sachverstand und Geduld notwendig und darüber hinaus war es nicht leicht, einen Klangkörper zu schaffen, der den Vorstellungen des mit der Aufstellung der Militärmusik betrauten Prof. Leo Ertl entsprach. Durch eine großzügige Spende an alten Blasinstrumenten aus den Beständen der Stadt Salzburg, konnte Militärkapellmeister Ertl [[1956]] mit 25 Mann aus dem Feldjägerbataillon 29 beginnen, eine brauchbare Militärmusik zu bilden. Die Unterbringung der Militärmusik Salzburg erfolgte in der [[Rainerkaserne]] in der im Südosten an die Landeshauptstadt angrenzende Gemeinde [[Elsbethen]]. Durch die geschickte Auswahl talentierter Soldaten als Militärmusiker, einer intensive Probenarbeit und einer gediegenen musikalischen Erziehung gelang es Militärkapellmeister Ertl in kurzer Zeit, die Militärmusik soweit spielfähig zu machen, dass bereits im Frühjahr 1957 die junge Militärmusik von der Stadt Salzburg eingeladen wurde, beinahe wöchentlich bei den Konzerten im [[Mirabellgarten]] in einen friedlichen Wettstreit mit den übrigen vier Blaskapellen der Stadt zu treten. | | Es war ein gerütteltes Maß an musikalischem Idealismus, Sachverstand und Geduld notwendig und darüber hinaus war es nicht leicht, einen Klangkörper zu schaffen, der den Vorstellungen des mit der Aufstellung der Militärmusik betrauten Prof. Leo Ertl entsprach. Durch eine großzügige Spende an alten Blasinstrumenten aus den Beständen der Stadt Salzburg, konnte Militärkapellmeister Ertl [[1956]] mit 25 Mann aus dem Feldjägerbataillon 29 beginnen, eine brauchbare Militärmusik zu bilden. Die Unterbringung der Militärmusik Salzburg erfolgte in der [[Rainerkaserne]] in der im Südosten an die Landeshauptstadt angrenzende Gemeinde [[Elsbethen]]. Durch die geschickte Auswahl talentierter Soldaten als Militärmusiker, einer intensive Probenarbeit und einer gediegenen musikalischen Erziehung gelang es Militärkapellmeister Ertl in kurzer Zeit, die Militärmusik soweit spielfähig zu machen, dass bereits im Frühjahr 1957 die junge Militärmusik von der Stadt Salzburg eingeladen wurde, beinahe wöchentlich bei den Konzerten im [[Mirabellgarten]] in einen friedlichen Wettstreit mit den übrigen vier Blaskapellen der Stadt zu treten. |