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Paul Gschwendtner, der mit Ursula, geb. Wibmer, verheiratet war, war [[1662]] Besitzer. Er vermietete spätestens [[1706]] an den Spezereienwarenhändler osef Martin  [[Hagenauer]].
 
Paul Gschwendtner, der mit Ursula, geb. Wibmer, verheiratet war, war [[1662]] Besitzer. Er vermietete spätestens [[1706]] an den Spezereienwarenhändler osef Martin  [[Hagenauer]].
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Wie alle übrigen Häuser der Innenseite der Getreidegasse dürfte auch dieses im [[12. Jahrhundert]] auf dem Boden des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Petrischen]] [[Frauengarten]]s errichtet worden sein. Dessen Sohn [[Lorenz Hagenauer]] (* [[1732]], † [[1792]]) ging als Hausherr und väterlicher Freund der Familie [[Mozart]] in die Geschichte ein. Die Hagenauer betrieben ihr ''Ladenstübl''.  
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Wie alle übrigen Häuser der Innenseite der Getreidegasse dürfte auch dieses im [[12. Jahrhundert]] auf dem Boden des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Petrischen]] [[Frauengarten]]s errichtet worden sein. Dessen Sohn [[Lorenz Hagenauer]] (* [[1732]]; † [[1792]]) ging als Hausherr und väterlicher Freund der Familie [[Mozart]] in die Geschichte ein. Die Hagenauer betrieben ihr ''Ladenstübl''.  
    
[[1803]] war Franziska Pichler, eine Tochter von Lorenz Hagenauer, überließ Warenhandlung und Haus im Jahr [[1831]] ihrem Buchhalter, der es aber schon [[1838]] an Ludwig Thury weiterverkaufte. 1846 kam als Gatte der Witwe Thurys der Kaufmann und Zementfabrikant [[Angelo Saullich]] in den Besitz. Nach dessen Tod kauften [[1885]]  seine Prokuristen [[Anton Stranz]] und [[Gustav Scio]] das "''Colonial- und Spezereiwaaren-Geschäft''" mit dem Namen "''zum Mozart''". [[1912]] übernahm Gustav Scio jun. das Geschäft und überließ im Jahr [[1917]] das Haus der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]], die seither Eigentümerin ist und das Mozart-Museum eröffnete. Das Haus steht wie auch [[Mozart Wohnhaus|Mozarts Wohnhaus]] seit 1997 unter der Leitung von Dr. [[Gabriele Ramsauer]].
 
[[1803]] war Franziska Pichler, eine Tochter von Lorenz Hagenauer, überließ Warenhandlung und Haus im Jahr [[1831]] ihrem Buchhalter, der es aber schon [[1838]] an Ludwig Thury weiterverkaufte. 1846 kam als Gatte der Witwe Thurys der Kaufmann und Zementfabrikant [[Angelo Saullich]] in den Besitz. Nach dessen Tod kauften [[1885]]  seine Prokuristen [[Anton Stranz]] und [[Gustav Scio]] das "''Colonial- und Spezereiwaaren-Geschäft''" mit dem Namen "''zum Mozart''". [[1912]] übernahm Gustav Scio jun. das Geschäft und überließ im Jahr [[1917]] das Haus der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]], die seither Eigentümerin ist und das Mozart-Museum eröffnete. Das Haus steht wie auch [[Mozart Wohnhaus|Mozarts Wohnhaus]] seit 1997 unter der Leitung von Dr. [[Gabriele Ramsauer]].

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