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'''Carl Mayr''' (* [[5. November]] [[1875]] Salzburg, † [[20. Oktober]] [[1942]] Henndorf) war akademischer Maler und Trachtendesigner, der Schöpfer der „Henndorfer Tracht“.
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'''Carl Mayr''' (* [[5. November]] [[1875]] in [[Salzburg]], † [[20. Oktober]] [[1942]] in [[Henndorf]]) war akademischer Maler und Trachtendesigner, der Schöpfer der „Henndorfer Tracht“.
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==Leben==
 
Er war ein Sohn des Besitzers des [[Gablerbräu]], [[Franz Mayr (Gastwirt)|Franz Mayr]] und der Maria, geborene Moser.
 
Er war ein Sohn des Besitzers des [[Gablerbräu]], [[Franz Mayr (Gastwirt)|Franz Mayr]] und der Maria, geborene Moser.
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Für seinen Werdegang als Kostümbildner und Trachtendesigner dürften die historischen Kostümfeste wegweisend gewesen sein, die sein Onkel [[Kaspar Karl Moser|Caspar Moser]] veranstaltete.
 
Für seinen Werdegang als Kostümbildner und Trachtendesigner dürften die historischen Kostümfeste wegweisend gewesen sein, die sein Onkel [[Kaspar Karl Moser|Caspar Moser]] veranstaltete.
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Carl Mayr war der Schöpfer der Henndorfer Tracht und wohl überhaupt der Urheber der [[Kategorie:Tracht|Trachtenmode]] der 1920er-Jahre.  
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Carl Mayr war der Schöpfer der Henndorfer Tracht und wohl überhaupt der Urheber der [[Salzburger Trachtenmode|Trachtenmode]] der [[1920er]]-Jahre.  
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Im Gegensatz zu dem 1910 gegründeten Landesausschuss zur „Erhaltung der Salzburger Eigenart in Tracht, Sitten und Gebräuchen“ ging es Carl Mayr in seinen Entwürfen nicht um die Bewahrung und Wiederbelebung der alten Tracht, sondern um kreative Gestaltung. Er verwendete alte Schnitte, formte sie um und benützte Leinen als Werkstoff. Zunächst entwarf er die Kleidungsstücke für sich selbst, da er sich als auf dem Land lebender Städter weder städtisch noch bäuerlich kleiden wollte.
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Im Gegensatz zu dem [[1910]] gegründeten Landesausschuss zur „Erhaltung der Salzburger Eigenart in Tracht, Sitten und Gebräuchen“ ging es Carl Mayr in seinen Entwürfen nicht um die Bewahrung und Wiederbelebung der alten Tracht, sondern um kreative Gestaltung. Er verwendete alte Schnitte, formte sie um und benützte Leinen als Werkstoff. Zunächst entwarf er die Kleidungsstücke für sich selbst, da er sich als auf dem Land lebender Städter weder städtisch noch bäuerlich kleiden wollte.
    
Für das „Henndorfer Dirndl“ griff Carl Mayr auf den „Leib“, mit aus gleichem Stoff eingesetzten Ärmeln, zurück (vorher bestand das Dirndlkostüm nur aus Rock, Hemd und Mieder).
 
Für das „Henndorfer Dirndl“ griff Carl Mayr auf den „Leib“, mit aus gleichem Stoff eingesetzten Ärmeln, zurück (vorher bestand das Dirndlkostüm nur aus Rock, Hemd und Mieder).
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* Ernestine Hutter, Carl und Richard Mayr: Sonderausstellung im Volkskundemuseum im Monatsschlössl in Hellbrunn vom 10. Mai bis 31. Oktober 2003; in salzburger museumsblätter, 64. Jahrgang, Nr. 5 (Mai 2003)
 
* Ernestine Hutter, Carl und Richard Mayr: Sonderausstellung im Volkskundemuseum im Monatsschlössl in Hellbrunn vom 10. Mai bis 31. Oktober 2003; in salzburger museumsblätter, 64. Jahrgang, Nr. 5 (Mai 2003)
 
* Carl Zuckmayer, Als wärs ein Stück von mir
 
* Carl Zuckmayer, Als wärs ein Stück von mir
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[[Kategorie:Person|Mayr, Carl]]
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[[Kategorie:Geschichte (Person)|Mayr, Carl]]
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[[Kategorie:Künstler|Mayr, Carl]]
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[[Kategorie:Maler|Mayr, Carl]]
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[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Mayr, Carl]]
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[[Kategorie:Kulturgeschichte|Mayr, Carl]]
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[[Kategorie:Volkskultur|Mayr, Carl]]
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[[Kategorie:Volkskultur (Person)|Mayr, Carl]]
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[[Kategorie:Tracht|Mayr, Carl]]

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