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Fischer gehörte dem jüdischen Glauben an und arbeitete als Kaufmann. Ferner war er Vorstandsmitglied der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburger und Teilhaber der Firma Fischer & Aninger, die ihren Sitz in der [[Sigmund-Haffner-Gasse]] 7-9 hatte. Fischers Frau Emilie (geborene Taussig) war die Schwester von [[Heinrich und Klara Aninger|Klara Aninger]]. Klara Aninger war die Gattin von [[Heinrich Aninger]], Fischers Kompagnon.  
 
Fischer gehörte dem jüdischen Glauben an und arbeitete als Kaufmann. Ferner war er Vorstandsmitglied der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburger und Teilhaber der Firma Fischer & Aninger, die ihren Sitz in der [[Sigmund-Haffner-Gasse]] 7-9 hatte. Fischers Frau Emilie (geborene Taussig) war die Schwester von [[Heinrich und Klara Aninger|Klara Aninger]]. Klara Aninger war die Gattin von [[Heinrich Aninger]], Fischers Kompagnon.  
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Das Ehepaar Fischer wohnte im Andrä-Viertel, seit 1906 in der Franz-Josef-Straße 12. Sie hatten eine Sohn Walter (* [[12. Juli]] [[1908]], † [[1930]] in Berlin). Walter besuchte zunächst das Gymnasium und studierte später Architektur. Er starb 22jährig in Berlin und fand auf dem jüdischen Friedhof in Salzburg seine letzte Ruhestätte.  
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Das Ehepaar Fischer wohnte im Andrä-Viertel, seit 1906 in der Franz-Josef-Straße 12. Sie hatten eine Sohn Walter (* [[12. Juli]] [[1908]]; † [[1930]] in Berlin). Walter besuchte zunächst das Gymnasium und studierte später Architektur. Er starb 22jährig in Berlin und fand auf dem jüdischen Friedhof in Salzburg seine letzte Ruhestätte.  
    
Fischer und seine Frau wurden aus ihrer Wohnung im Juni 1938 vertrieben und musste nach Wien ziehen. Am [[14. Juli]] [[1942]] wurden sie, gemeinsam mit den Ehepaaren [[Heinrich und Klara Aninger|Aninger]] und [[Bela_und_Therese_Spiegel|Spiegel]] nach Theresienstadt deportiert. Emilie Fischer starb am [[26. Dezember]] [[1943]], Fischer schied am [[26. April]] [[1944]] aus dem Leben.   
 
Fischer und seine Frau wurden aus ihrer Wohnung im Juni 1938 vertrieben und musste nach Wien ziehen. Am [[14. Juli]] [[1942]] wurden sie, gemeinsam mit den Ehepaaren [[Heinrich und Klara Aninger|Aninger]] und [[Bela_und_Therese_Spiegel|Spiegel]] nach Theresienstadt deportiert. Emilie Fischer starb am [[26. Dezember]] [[1943]], Fischer schied am [[26. April]] [[1944]] aus dem Leben.