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Seit Mitte des 18. Jahrhunderts ist Schulunterricht in Zederhaus nachweisbar. Dieser wurde jedoch nicht von ausgebildeten Pädagogen, sondern von Hilfspriestern und Mesnern erteilt. Unter Einbeziehung der älteren Mauern des Mesnerhauses wurde [[1836]] ein neues einklassiges Schulgebäude mit ebenerdiger Mesnerwohnung errichtet.
 
Seit Mitte des 18. Jahrhunderts ist Schulunterricht in Zederhaus nachweisbar. Dieser wurde jedoch nicht von ausgebildeten Pädagogen, sondern von Hilfspriestern und Mesnern erteilt. Unter Einbeziehung der älteren Mauern des Mesnerhauses wurde [[1836]] ein neues einklassiges Schulgebäude mit ebenerdiger Mesnerwohnung errichtet.
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Am [[12. April]] [[1872]] wurde die Schule zweiklassig. Unterrichtet wurde jedoch in dem einzigen Schulzimmer. Durch einen westlichen Anbau wurde [[1899]] ein zweiter Klassenraum eingerichtet. [[1928]] wurde die Schule dreiklassig. Ein Unterrichtsraum wurde aus den bisher an Raiffeisenkasse und Gemeindeverwaltung vermieteten Räumen im Erdgeschoss gebildet. [[1932]] erfolgte die Elektrifizierung des Schulhauses. Zur Unterbringung einer vierten Klasse wurde ab [[1952]] die Lehrerwohnung unter das Dach verlegt, wodurch in der Wohnung im Erdgeschoss ein Klassenraum eingerichtet werden konnte, der ab [[1953]] verwendet wurde. Die Baukosten betrugen 90.000 [[Schilling|öS]].<ref>[[Matthias Laireiter|Laireiter, Matthias]]: ''Im Dienste der Jugend. Erziehung und Schule im Bundesland Salzburg von 1945 bis 1963''. Hrsg. vom [[Landesschulrat für Salzburg]]. Salzburg 1965.</ref>  
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Am [[12. April]] [[1872]] wurde die Schule zweiklassig. Unterrichtet wurde jedoch in dem einzigen Schulzimmer. Durch einen westlichen Anbau wurde [[1899]] ein zweiter Klassenraum eingerichtet. [[1928]] wurde die Schule dreiklassig. Ein Unterrichtsraum wurde aus den bisher an Raiffeisenkasse und Gemeindeverwaltung vermieteten Räumen im Erdgeschoss gebildet. [[1932]] erfolgte die Elektrifizierung des Schulhauses. Zur Unterbringung einer vierten Klasse wurde ab [[1952]] die Lehrerwohnung unter das Dach verlegt, wodurch in der Wohnung im Erdgeschoss ein Klassenraum eingerichtet werden konnte, der ab [[1953]] verwendet wurde. Die Baukosten betrugen 90.000 [[Schilling|öS]].<ref>[[Matthias Laireiter|Laireiter, Matthias]]: ''Im Dienste der Jugend. Erziehung und Schule im Bundesland Salzburg von 1945 bis 1963''. Hrsg. vom [[Landesschulrat für Salzburg]]. Salzburg 1965, S. 121.</ref>  
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[[1959]] wurde ein neues Schulhaus errichtet, mit vier Klassenräumen und einer Schulküche, die ab [[1963]] als fünfter Klassenraum verwendet wurde. Die Einweihung des neuen Schulhauses erfolgte im Herbst [[1960]]. Die Baukosten betrugen 2.300.000 [[Schilling|öS]].<ref>[[Matthias Laireiter|Laireiter, Matthias]]: ''Im Dienste der Jugend. Erziehung und Schule im Bundesland Salzburg von 1945 bis 1963''. Hrsg. vom [[Landesschulrat für Salzburg]]. Salzburg 1965.</ref> Das alte Schulhaus wurde von da an teilweise als Gendarmerieposten bzw. Dienstwohnung des Postenkommandanten verwendet. In der alten Schulküche fand eine Schusterwerkstatt ihr Zuhause und auch die Mütterberatung bekam einen Raum zur Verfügung gestellt.
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[[1959]] wurde ein neues Schulhaus errichtet, mit vier Klassenräumen und einer Schulküche, die ab [[1963]] als fünfter Klassenraum verwendet wurde. Die Einweihung des neuen Schulhauses erfolgte im Herbst [[1960]]. Die Baukosten betrugen 2.300.000 [[Schilling|öS]].<ref>[[Matthias Laireiter|Laireiter, Matthias]]: ''Im Dienste der Jugend. Erziehung und Schule im Bundesland Salzburg von 1945 bis 1963''. Hrsg. vom [[Landesschulrat für Salzburg]]. Salzburg 1965, S. 117.</ref> Das alte Schulhaus wurde von da an teilweise als Gendarmerieposten bzw. Dienstwohnung des Postenkommandanten verwendet. In der alten Schulküche fand eine Schusterwerkstatt ihr Zuhause und auch die Mütterberatung bekam einen Raum zur Verfügung gestellt.
    
Durch die Auflösung der Volksschuloberstufe wurde die Schule 1973 wieder vierklassig. Die Hauptschüler wurden nach [[Hauptschule St. Michael|St. Michael]] gebracht. Im Kellergeschoss wurde ein Kindergarten eingerichtet.
 
Durch die Auflösung der Volksschuloberstufe wurde die Schule 1973 wieder vierklassig. Die Hauptschüler wurden nach [[Hauptschule St. Michael|St. Michael]] gebracht. Im Kellergeschoss wurde ein Kindergarten eingerichtet.
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