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Die '''Eugenklamm''' war (ist?) eine Klamm im [[Tennengebirge]].
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Die '''Erzherzog Eugenklamm''' war (ist?) eine Klamm im [[Tennengebirge]] in der [[Pongau]]er Marktgemeinde [[Werfen]].
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== Lage ==
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Laut einer Notiz befand sich die Eugenklamm im Mühlgraben.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=lab&datum=19440701&query=%22Eugenklamm%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], Der Landbote, Ausgabe vom 1. Juli 1944, Seite 6</ref> Beide Begriffe scheinen heute in keinen Karten mehr auf. Es gibt noch einen ''Eugen-Klamm Reichhofgraben. Dieser befindet sich östlich der [[Salzach]] auf Höhe der [[Festung Hohenwerfen]].
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== Die Klamm ==
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Die Erzherzog Eugenklamm wurde [[1901]] eröffnet.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19250627&query=%22Eugenklamm%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 27. Juni 1926, Seite 4</ref>. Sie besaß wirklich sehenswerte Wasserfälle.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19250801&query=%22Eugenklamm%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 1. August 1925, Seite 6</ref>
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In den [[1920er]]-Jahren war der [[Verschönerungsverein Werfen]] für den Erhalt zuständig. Dieser hatte beispielsweise zwischen [[1921]] und [[1923]] rund 100 Ruhebänke und 15 Wegtafeln aufstellen lassen.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19240423&query=%22Eugenklamm%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 23. April 1924, Seite 4</ref>
    
== Ereignis ==
 
== Ereignis ==
 
Am Freitag, den [[4. Juli]] [[1947]] sammelten sich vier Gewitter im Bereich des [[Tennengebirge|Tennen]]-, [[Hagengebirge]]s und dem [[Hochkönigstock]] und entluden sich um gegen 22:30 Uhr im Raum [[Werfen]] als Wolkenbruch. Dabei schwemmte der Wildbach in der Eugenklamm binnen kurzer Zeit rund 150&nbsp;000 Kubikmeter Geröll und Schlamm vom Tennengebirge zu Tal. Er überflutete damit den Bahndamm der [[Salzburg-Tiroler-Bahn]] auf einer Länge von 150 Meter in einer Höhe von vier Metern.
 
Am Freitag, den [[4. Juli]] [[1947]] sammelten sich vier Gewitter im Bereich des [[Tennengebirge|Tennen]]-, [[Hagengebirge]]s und dem [[Hochkönigstock]] und entluden sich um gegen 22:30 Uhr im Raum [[Werfen]] als Wolkenbruch. Dabei schwemmte der Wildbach in der Eugenklamm binnen kurzer Zeit rund 150&nbsp;000 Kubikmeter Geröll und Schlamm vom Tennengebirge zu Tal. Er überflutete damit den Bahndamm der [[Salzburg-Tiroler-Bahn]] auf einer Länge von 150 Meter in einer Höhe von vier Metern.
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Dabei brachte die Schlamm- und Gerölllawine 2&nbsp;000 Raummeter geschlagenes Holz ins Rollen, riss die Eisenbahnbrücke und das Bahnwächterhaus samt dem Bahnwächter Alois Keßner mit und schwemmte alles in die [[Salzach]]. An jener Stelle war die Salzach aber nur 50 Meter breit, sodass sie sich auf fünf Kilometer Länge durch die Blockade aufstaute.  
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Dabei brachte die Schlamm- und Gerölllawine 2&nbsp;000 Raummeter geschlagenes Holz ins Rollen, riss die Kalchauerbrücke (Eisenbahnbrücke) und das Bahnwächterhaus samt dem Bahnwächter Alois Keßner mit und schwemmte alles in die [[Salzach]]. An jener Stelle war die Salzach aber nur 50 Meter breit, sodass sie sich auf fünf Kilometer Länge durch die Blockade aufstaute.  
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Unter den Todesopfern befand sich nicht nur der Bahnwärter sondern auch der Gemeindearzt Dr. Reichl sowie weitere Personen.  
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Unter den Todesopfern befand sich nicht nur der Bahnwärter sondern auch der (Gemeinde?)Arzt Dr. Ludwig Reichl aus Mährisch-Schönberg<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=19470708&query=%22Eugenklamm%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], Wiener Zeitung, Ausgabe vom 8. Juli 1947, Seite 2</ref> sowie weitere Personen.  
    
Die Eisenbahntrasse war auf einer Länge von 400 Metern mehrmals unterbrochen und mit Schlamm und Geröll bedeckt. Auch die Bundesstraße war unterbrochen und wurde noch in der Nacht von Feuerwehrleuten notdürftig freigemacht. Die Zugverbindung war anschließend mehrere Wochen unterbrochen.
 
Die Eisenbahntrasse war auf einer Länge von 400 Metern mehrmals unterbrochen und mit Schlamm und Geröll bedeckt. Auch die Bundesstraße war unterbrochen und wurde noch in der Nacht von Feuerwehrleuten notdürftig freigemacht. Die Zugverbindung war anschließend mehrere Wochen unterbrochen.
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== Quelle ==
 
== Quelle ==
 
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbt&datum=19470707&seite=5&zoom=33 ANNO], [[Salzburger Tagblatt]], Ausgabe vom 7. Juli 1947, Seite 5
 
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbt&datum=19470707&seite=5&zoom=33 ANNO], [[Salzburger Tagblatt]], Ausgabe vom 7. Juli 1947, Seite 5
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== Weblinks ==
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* Lage auf [https://www.salzburg.gv.at/sagisonline/init.aspx?hotspot=landsbg|default|1:5648|440280.3|260632.5|pin1.png|Eugen-Klamm%20Reichhofgraben&redliningid=tuohnw2ep0otiry4fugcih4v SAGIS]
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* [https://www.bergfex.at/sommer/werfen/ www.bergfex.at], bei Karteneinblendung findet man ''Eugen-Klamm_Reichhofgraben''
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== Fußnoten ==
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<references/>
    
[[Kategorie:Pongau]]
 
[[Kategorie:Pongau]]

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