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Textersetzung - „Stille Nacht, Heilige Nacht“ durch „Stille Nacht! Heilige Nacht!‎“
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''In der Steingasse könnte jedes Haus eine Geschichte erzählen: das Lanz-Haus, das Lueger-Haus, das Hafner-Haus, auch das Haus Steingasse Nr. 31. Dieses fällt schon deshalb auf, weil zum ihm eine steile Treppe hinaufführt, dessen Gartentor stets verschlossen ist. Neben der Stiege ragen Bäume in die Steingasse und schaut man bergwärts – zum [[Kapuzinerberg]] – so erscheint einem diese schmale Unterbrechung der Häuserflucht an der Steingasse als romantischer Winkel. Beim Steingassen-Fest war die Gartentüre nicht versperrt und man konnte hinauf zum Haus Nr. 31 steigen.''
 
''In der Steingasse könnte jedes Haus eine Geschichte erzählen: das Lanz-Haus, das Lueger-Haus, das Hafner-Haus, auch das Haus Steingasse Nr. 31. Dieses fällt schon deshalb auf, weil zum ihm eine steile Treppe hinaufführt, dessen Gartentor stets verschlossen ist. Neben der Stiege ragen Bäume in die Steingasse und schaut man bergwärts – zum [[Kapuzinerberg]] – so erscheint einem diese schmale Unterbrechung der Häuserflucht an der Steingasse als romantischer Winkel. Beim Steingassen-Fest war die Gartentüre nicht versperrt und man konnte hinauf zum Haus Nr. 31 steigen.''
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''Die eine Geschichte dieses Jahrhundertealten Hauses, an einer Türe steht die Jahreszahl [[1554]], ist die von Joseph Mohr. Denn obwohl ein kleines Museum im Haus der Steingasse Nr. 9 daran erinnern sollte, dass dies das Wohnhaus [[Joseph Mohr|Mohrs]] gewesen sei, ist mit großer Wahrscheinlich aber das Haus Nr. 31 das wahre Wohnhaus des Dichters des Textes des weltberühmten Weihnachtsliedes „[[Stille Nacht, Heilige Nacht]]“. Doch das ist eine eigene Geschichte.''
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''Die eine Geschichte dieses Jahrhundertealten Hauses, an einer Türe steht die Jahreszahl [[1554]], ist die von Joseph Mohr. Denn obwohl ein kleines Museum im Haus der Steingasse Nr. 9 daran erinnern sollte, dass dies das Wohnhaus [[Joseph Mohr|Mohrs]] gewesen sei, ist mit großer Wahrscheinlich aber das Haus Nr. 31 das wahre Wohnhaus des Dichters des Textes des weltberühmten Weihnachtsliedes „[[Stille Nacht! Heilige Nacht!‎]]“. Doch das ist eine eigene Geschichte.''
    
''Die andere Geschichte handelt vom Schriftsteller und Zukunftsforscher Robert Jungk, der 25 Jahre im vierten Stock dieses Hauses lebte. Auf Empfehlung seines Künstlerkollegen [[Oskar Kokoschka]] übersiedelte er [[1969]] nach Salzburg. Jungk war bereits vor dem Krieg in Salzburg gewesen und schrieb am [[7. Mai]] [[1933]] „…hier [Salzburg] könnte ich zu Hause sein…“. Nun, im Haus Nr. 31 bewohnte er mit seiner Frau Ruth die oberste Wohnung, zu der bereits damals ein Lift führte (!) und er hatte auch einen Garten hinten hinaus zum Kapuzinerberg. Nur wenige hundert Meter von seiner Wohnung entfernt arbeitete im Haus des ehemaligen [[Café Corso]] neben dem [[Mozartsteg]].''
 
''Die andere Geschichte handelt vom Schriftsteller und Zukunftsforscher Robert Jungk, der 25 Jahre im vierten Stock dieses Hauses lebte. Auf Empfehlung seines Künstlerkollegen [[Oskar Kokoschka]] übersiedelte er [[1969]] nach Salzburg. Jungk war bereits vor dem Krieg in Salzburg gewesen und schrieb am [[7. Mai]] [[1933]] „…hier [Salzburg] könnte ich zu Hause sein…“. Nun, im Haus Nr. 31 bewohnte er mit seiner Frau Ruth die oberste Wohnung, zu der bereits damals ein Lift führte (!) und er hatte auch einen Garten hinten hinaus zum Kapuzinerberg. Nur wenige hundert Meter von seiner Wohnung entfernt arbeitete im Haus des ehemaligen [[Café Corso]] neben dem [[Mozartsteg]].''