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| | [[Datei:Gruber Grab Hallein.jpg|thumb|Ehrengarde alljährlich am 24. Dezember am Gruber-Grab in Hallein]] | | [[Datei:Gruber Grab Hallein.jpg|thumb|Ehrengarde alljährlich am 24. Dezember am Gruber-Grab in Hallein]] |
| | [[Datei:2007-12-01, Hallein, 035.jpg|thumb|Franz Xaver Gruber-Grab in Hallein]] | | [[Datei:2007-12-01, Hallein, 035.jpg|thumb|Franz Xaver Gruber-Grab in Hallein]] |
| − | '''Conrad Franz Xaver Gruber''' (* [[25. November]] [[1787]] in Unterweitzberg in der [[Innviertel|Innviertler]] Gemeinde [[Hochburg-Ach]], [[Oberösterreich]]; † [[7. Juni]] [[1863]] in [[Hallein]]) war Sänger, Organist, Lehrer und Chorregent. Er komponierte das Lied "[[Stille Nacht, Heilige Nacht]]", das er mit [[Joseph Mohr]] in [[Kirche St. Nikola|St. Nikola]] erstmals zur Mette [[1818]] aufführte. | + | '''Conrad Franz Xaver Gruber''' (* [[25. November]] [[1787]] in Unterweitzberg in der [[Innviertel|Innviertler]] Gemeinde [[Hochburg-Ach]], [[Oberösterreich]]; † [[7. Juni]] [[1863]] in [[Hallein]]) war Sänger, Organist, Lehrer und Chorregent. Er komponierte das Lied "[[Stille Nacht! Heilige Nacht!]]", das er mit [[Joseph Mohr]] in [[Kirche St. Nikola|St. Nikola]] erstmals zur Mette [[1818]] aufführte. |
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| | ==Leben== | | ==Leben== |
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| | [[1806]] legte Gruber in [[Ried im Innkreis]] seine Lehramtsprüfung ab, da er sich für diesen Beruf entschlossen hatte. [[1807]] trat er dann seine erste [[Volksschule Arnsdorf|Volksschullehrerstelle]] in [[Arnsdorf]], Gemeinde [[Lamprechtshausen]], [[Flachgau]], an. Da aber die Wohnung des Lehrers noch von der Witwe des vorigen Lehrers und Mesners mit ihren Kindern bewohnt war, heiratet Franz Xaver kurzerhand die 18 Jahre ältere Witwe, mit dem Nebeneffekt, dass er ein zusätzliches Einkommen als Mesner hatte. | | [[1806]] legte Gruber in [[Ried im Innkreis]] seine Lehramtsprüfung ab, da er sich für diesen Beruf entschlossen hatte. [[1807]] trat er dann seine erste [[Volksschule Arnsdorf|Volksschullehrerstelle]] in [[Arnsdorf]], Gemeinde [[Lamprechtshausen]], [[Flachgau]], an. Da aber die Wohnung des Lehrers noch von der Witwe des vorigen Lehrers und Mesners mit ihren Kindern bewohnt war, heiratet Franz Xaver kurzerhand die 18 Jahre ältere Witwe, mit dem Nebeneffekt, dass er ein zusätzliches Einkommen als Mesner hatte. |
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| − | Franz Xaver Gruber schrieb [[1818]] die Melodie zum weltberühmten Weihnachtslied "[[Stille Nacht, Heilige Nacht]]", der Text stammte von [[Joseph Mohr]]. Gruber war zu dieser Zeit Organist und Lehrer in Arnsdorf, nördlich von [[Oberndorf bei Salzburg]] und fungierte auch als Mesner und Organist in der [[Kirche St. Nikola|Seelsorgestelle Oberndorf]]. Er wohnte im ersten Stock des Schulgebäudes, wo heute das [[Stille Nacht Museum Arnsdorf]] untergebracht ist. | + | Franz Xaver Gruber schrieb [[1818]] die Melodie zum weltberühmten Weihnachtslied "[[Stille Nacht! Heilige Nacht!]]", der Text stammte von [[Joseph Mohr]]. Gruber war zu dieser Zeit Organist und Lehrer in Arnsdorf, nördlich von [[Oberndorf bei Salzburg]] und fungierte auch als Mesner und Organist in der [[Kirche St. Nikola|Seelsorgestelle Oberndorf]]. Er wohnte im ersten Stock des Schulgebäudes, wo heute das [[Stille Nacht Museum Arnsdorf]] untergebracht ist. |
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| | Nachdem 1825 seine erste Frau gestorben war, heiratete Gruber 1826 die Arnsdorferin Maria Breitfuß, die in den Jahren des Wiener Kongresses, als die östlichen und südlichen Salzburger Gebiete an Österreich fielen, seine Schülerin war. Mit ihr hatte Gruber zehn Kinder. Überhaupt wurden von seinen insgesamt zwölf leiblichen Kindern nur vier erwachsen: [[Franz Xaver Gruber (Autor)|Franz Xaver]] (* 27. November 1826 in Lamprechtshausen; † 18. April 1871 in Hallein), <!--Anton (*1829), Maria (*1831),--> Elisabeth (* 1. November 1832 in Berndorf; † 31. März 1902 in Hallein), Amalie (* 9. Juni 1834 in Berndorf; † 2. Mai 1871 in Hallein) und [[Felix Gruber (senior)|Felix]] (* 18. Mai 1840; † 11. Jänner 1884 in Hallein).<ref>Gehmacher, Max: ''Stille Nacht, heilige Nacht!'' Das Weihnachtslied – wie es entstand und wie es wirklich ist. Salzburg 1968, Seite 18f.</ref> | | Nachdem 1825 seine erste Frau gestorben war, heiratete Gruber 1826 die Arnsdorferin Maria Breitfuß, die in den Jahren des Wiener Kongresses, als die östlichen und südlichen Salzburger Gebiete an Österreich fielen, seine Schülerin war. Mit ihr hatte Gruber zehn Kinder. Überhaupt wurden von seinen insgesamt zwölf leiblichen Kindern nur vier erwachsen: [[Franz Xaver Gruber (Autor)|Franz Xaver]] (* 27. November 1826 in Lamprechtshausen; † 18. April 1871 in Hallein), <!--Anton (*1829), Maria (*1831),--> Elisabeth (* 1. November 1832 in Berndorf; † 31. März 1902 in Hallein), Amalie (* 9. Juni 1834 in Berndorf; † 2. Mai 1871 in Hallein) und [[Felix Gruber (senior)|Felix]] (* 18. Mai 1840; † 11. Jänner 1884 in Hallein).<ref>Gehmacher, Max: ''Stille Nacht, heilige Nacht!'' Das Weihnachtslied – wie es entstand und wie es wirklich ist. Salzburg 1968, Seite 18f.</ref> |