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| | * [[Parkgarage Salzburger Hauptbahnhof]] | | * [[Parkgarage Salzburger Hauptbahnhof]] |
| | * Das Wehr des [[Kraftwerk Rott|Kraftwerks Rott]] → siehe dort | | * Das Wehr des [[Kraftwerk Rott|Kraftwerks Rott]] → siehe dort |
| − | * [[Saalachbrücke Rott]] → siehe dort | + | * [[Saalachbrücke Salzburg-Freilassing]] → siehe dort |
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| | == September == | | == September == |
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| | ===21. September, Montag=== | | ===21. September, Montag=== |
| | : '''Salzburg''': 400 Flüchtlinge hatten die Nacht auf Montag in der Parkgarage des Salzburger Hauptbahnhofs verbracht. Am frühen Nachmittag befanden sich etwa 460 Flüchtlinge in der Parkgarage am Salzburger Hauptbahnhof, weitere etwa 100 Personen im ehemaligen Zollamtsgebäude nahe der Grenze. Mit Zügen aus Wien, Villach und Graz kamen bis Abend rund 1 000 weitere Flüchtlinge am Salzburger Hauptbahnhof an. Entlastung brachte ein Sonderzug mit rund 420 Flüchtlingen, der Salzburg gegen 21:00 Uhr in Richtung Deutschland verlassen hatte. | | : '''Salzburg''': 400 Flüchtlinge hatten die Nacht auf Montag in der Parkgarage des Salzburger Hauptbahnhofs verbracht. Am frühen Nachmittag befanden sich etwa 460 Flüchtlinge in der Parkgarage am Salzburger Hauptbahnhof, weitere etwa 100 Personen im ehemaligen Zollamtsgebäude nahe der Grenze. Mit Zügen aus Wien, Villach und Graz kamen bis Abend rund 1 000 weitere Flüchtlinge am Salzburger Hauptbahnhof an. Entlastung brachte ein Sonderzug mit rund 420 Flüchtlingen, der Salzburg gegen 21:00 Uhr in Richtung Deutschland verlassen hatte. |
| − | : '''Grenze Freilassing''': Am frühen Nachmittag warteten rund 150 Flüchtlinge vor der Saalachbrücke Rott am Grenzübergang Saalbrücke nach Freilassing. Am späten Montagnachmittag kamen Hunderte Flüchtlinge am Grenzübergang Saalbrücke Richtung Freilassing nicht mehr weiter. Deutschland hatte wieder einen Einreisestopp für Asylwerber verhängt. Seit den Abendstunden wurden wieder Flüchtlinge in Kleingruppen über die Brücke gelassen. Gegen 21 Uhr befanden sich 500 bis 600 Flüchtlinge an der Saalbrücke an der deutschen Grenze zu Freilassing. dann spitzte sich die Lage drastisch zu: bis zu 1&nbps;200 Flüchtlinge warteten stundenlang an der Saalachbrücke auf die Einreise nach Deutschland. | + | : '''Grenze Freilassing''': Am frühen Nachmittag warteten rund 150 Flüchtlinge vor der Saalachbrücke Salzburg-Freilassing am Grenzübergang Saalbrücke nach Freilassing. Am späten Montagnachmittag kamen Hunderte Flüchtlinge am Grenzübergang Saalbrücke Richtung Freilassing nicht mehr weiter. Deutschland hatte wieder einen Einreisestopp für Asylwerber verhängt. Seit den Abendstunden wurden wieder Flüchtlinge in Kleingruppen über die Brücke gelassen. Gegen 21 Uhr befanden sich 500 bis 600 Flüchtlinge an der Saalbrücke an der deutschen Grenze zu Freilassing. dann spitzte sich die Lage drastisch zu: bis zu 1&nbps;200 Flüchtlinge warteten stundenlang an der Saalachbrücke auf die Einreise nach Deutschland. |
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| | ===20. September, Sonntag=== | | ===20. September, Sonntag=== |
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| | ===18. September, Freitag=== | | ===18. September, Freitag=== |
| | : '''Salzburg''': Die Lage hat sich entspannt. Mittags hielten sich noch rund 150 Personen in der Parkgarage unter dem Salzburger Hauptbahnhof auf, ansonsten herrschte normaler Betrieb am Hauptbahnhof. | | : '''Salzburg''': Die Lage hat sich entspannt. Mittags hielten sich noch rund 150 Personen in der Parkgarage unter dem Salzburger Hauptbahnhof auf, ansonsten herrschte normaler Betrieb am Hauptbahnhof. |
| − | :'''Grenze Freilassing''': Laut deutscher Grenzpolizei passierten in der Nacht auf Freitag 580 Flüchtlinge an der Saalachbrücke Rott den Grenzübergang Saalbrücke | + | :'''Grenze Freilassing''': Laut deutscher Grenzpolizei passierten in der Nacht auf Freitag 580 Flüchtlinge an der Saalachbrücke Salzburg-Freilassing den Grenzübergang Saalbrücke |
| | :'''Deutschland''': Die deutsche Bundespolizei hat an der deutsch-österreichischen Grenze am Donnerstag insgesamt rund 3 700 Flüchtlinge gestoppt. Das waren rund 1000 Menschen weniger als am Mittwoch, jedoch etwas mehr als am Dienstag. Zudem wurden acht Schlepper festgenommen, teilte ein Sprecher der Bundespolizei Rosenheim in der Nacht zum Freitag mit. | | :'''Deutschland''': Die deutsche Bundespolizei hat an der deutsch-österreichischen Grenze am Donnerstag insgesamt rund 3 700 Flüchtlinge gestoppt. Das waren rund 1000 Menschen weniger als am Mittwoch, jedoch etwas mehr als am Dienstag. Zudem wurden acht Schlepper festgenommen, teilte ein Sprecher der Bundespolizei Rosenheim in der Nacht zum Freitag mit. |
| | :: Seit Freitagfrüh verkehren wieder Züge über das sogenannte Deutsche Eck (Salzburg - Rosenheim - Kufstein), jedoch haben sie keinen Halt auf deutschem Gebiet. Weiterhin verkehren jedoch keine Nahverkehrszüge zwischen Salzburg und Freilassing sowie im Fernverkehr nach Deutschland. | | :: Seit Freitagfrüh verkehren wieder Züge über das sogenannte Deutsche Eck (Salzburg - Rosenheim - Kufstein), jedoch haben sie keinen Halt auf deutschem Gebiet. Weiterhin verkehren jedoch keine Nahverkehrszüge zwischen Salzburg und Freilassing sowie im Fernverkehr nach Deutschland. |
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| | :'''Österreich''': Das [[Rotes Kreuz|Rote Kreuz]] versorgte in 13 Tagen bisher 80 000 Menschen. 80 Notunterkünfte mit bis zu 12 000 Personen täglich wurden betrieben. | | :'''Österreich''': Das [[Rotes Kreuz|Rote Kreuz]] versorgte in 13 Tagen bisher 80 000 Menschen. 80 Notunterkünfte mit bis zu 12 000 Personen täglich wurden betrieben. |
| | :: 6 800 verbrachten österreichweit Nacht in Notquartieren. Waren am Mittwoch noch ungefähr 15 000 Migranten im Land, waren es Donnerstagfrüh noch rund 7 700 Flüchtlinge. | | :: 6 800 verbrachten österreichweit Nacht in Notquartieren. Waren am Mittwoch noch ungefähr 15 000 Migranten im Land, waren es Donnerstagfrüh noch rund 7 700 Flüchtlinge. |
| − | :'''Grenze Freilassing''': 09:10 Uhr: 700 Flüchtlinge warteten beim Grenzübergang Saalbrücke bei der Saalachbrücke Rott stundenlang darauf, nach Freilassing zu kommen. Das Gerücht tauchte auf, dass Deutschland die Grenzen schließen könnte. Als es schließlich wegen eines Dienstwechsels der Polizei zu Verzögerungen kam, kam es zu Auseinandersetzungen. | + | :'''Grenze Freilassing''': 09:10 Uhr: 700 Flüchtlinge warteten beim Grenzübergang Saalbrücke bei der Saalachbrücke Salzburg-Freilassing stundenlang darauf, nach Freilassing zu kommen. Das Gerücht tauchte auf, dass Deutschland die Grenzen schließen könnte. Als es schließlich wegen eines Dienstwechsels der Polizei zu Verzögerungen kam, kam es zu Auseinandersetzungen. |
| | :später Vormittag: Die deutschen Einsatzkräfte sind mit der Situation überfordert. Österreichische Polizisten sind nur vereinzelt vor Ort, derzeit steht ein einziges Polizeiauto an der Grenze. Helfer der Organisationen sind nicht zu sehen, nur einige Privatpersonen helfen und dolmetschen. Die Lage ist chaotisch, viele Flüchtlinge sind nach der Nacht im Freien am Ende ihrer Kräfte. | | :später Vormittag: Die deutschen Einsatzkräfte sind mit der Situation überfordert. Österreichische Polizisten sind nur vereinzelt vor Ort, derzeit steht ein einziges Polizeiauto an der Grenze. Helfer der Organisationen sind nicht zu sehen, nur einige Privatpersonen helfen und dolmetschen. Die Lage ist chaotisch, viele Flüchtlinge sind nach der Nacht im Freien am Ende ihrer Kräfte. |
| | :früher Abend: Während ein Sturmtief über das Salzburger Becken fegt harren immer noch hunderte Flüchtlinge an der Grenze aus. Um Chaos zu vermeiden, sollen weitere Flüchtlinge mit Sonderzügen von der deutsch-österreichischen Grenze abgeholt und direkt in verschiedene deutsche Städte gebracht werden. Den Angaben des bayerischen Innenministeriums zufolge waren drei Züge am Abend unterwegs, um je etwa 500 Flüchtlinge vom Grenzort Freilassing nach Celle (Niedersachsen), Stuttgart (Baden-Württemberg) und Frankfurt am Main (Hessen) zu bringen. Für die Nacht sei eine weitere Fahrt von Freilassing nach Berlin sowie eine von München nach Dortmund (Nordrhein-Westfalen) geplant. Insgesamt sollten etwa 2 500 Flüchtlinge auf diese Weise weiterreisen können. | | :früher Abend: Während ein Sturmtief über das Salzburger Becken fegt harren immer noch hunderte Flüchtlinge an der Grenze aus. Um Chaos zu vermeiden, sollen weitere Flüchtlinge mit Sonderzügen von der deutsch-österreichischen Grenze abgeholt und direkt in verschiedene deutsche Städte gebracht werden. Den Angaben des bayerischen Innenministeriums zufolge waren drei Züge am Abend unterwegs, um je etwa 500 Flüchtlinge vom Grenzort Freilassing nach Celle (Niedersachsen), Stuttgart (Baden-Württemberg) und Frankfurt am Main (Hessen) zu bringen. Für die Nacht sei eine weitere Fahrt von Freilassing nach Berlin sowie eine von München nach Dortmund (Nordrhein-Westfalen) geplant. Insgesamt sollten etwa 2 500 Flüchtlinge auf diese Weise weiterreisen können. |
| − | : '''Deutschland''': Laut dem deutschen Polizei-Sprecher Schulz sind alleine gestern im Einzugsgebiet der Bundespolizeiinspektion Rosenheim 4 500 Flüchtlinge illegal eingereist, davon an der Saalachbrücke Rott zwischen Salzburg und Freilassing etwa 1 500. Am Mittwoch seien drei Sonderzüge von Freilassing zu den Sammelstellen in ganz Deutschland abgefahren. In [[Bayern]] wurden am Mittwoch insgesamt rund 9 100 unerlaubt eingereiste Menschen gezählt. Fast alle kamen aus Österreich: 2 000 per Zug, der Rest wohl zu Fuß. Am Dienstag waren es insgesamt rund 6 000 Menschen. | + | : '''Deutschland''': Laut dem deutschen Polizei-Sprecher Schulz sind alleine gestern im Einzugsgebiet der Bundespolizeiinspektion Rosenheim 4 500 Flüchtlinge illegal eingereist, davon an der Saalachbrücke Salzburg-Freilassing zwischen Salzburg und Freilassing etwa 1 500. Am Mittwoch seien drei Sonderzüge von Freilassing zu den Sammelstellen in ganz Deutschland abgefahren. In [[Bayern]] wurden am Mittwoch insgesamt rund 9 100 unerlaubt eingereiste Menschen gezählt. Fast alle kamen aus Österreich: 2 000 per Zug, der Rest wohl zu Fuß. Am Dienstag waren es insgesamt rund 6 000 Menschen. |
| | : Der reguläre Bahnverkehr zwischen Salzburg und Bayern blieb auch am Donnerstag auf unbestimmte Zeit eingestellt | | : Der reguläre Bahnverkehr zwischen Salzburg und Bayern blieb auch am Donnerstag auf unbestimmte Zeit eingestellt |
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