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==Leben==
 
==Leben==
Heinrich Gottlieb Aumüller war der Sohn des Schönfärbermeisters Johann Thomas Aumüller und seiner Frau Friederike Dorothea, geborene Röhrig <ref>[https://books.google.at/books?id=_vJFAAAAcAAJ&pg=PA1&hl=de&source=gbs_selected_pages&cad=2#v=onepage&q&f=false Regierungs- und Intelligenzblatt für das Herzogthum Coburg vom 17. Juli 1841.]</ref>. Nach dem Besuch des Gymnasiums studierte er Theologie in Leipzig und Jena. Als das Protestantengesetz 1861 die Errichtung evangelischer Gemeinden gestattete, bewarb er sich bei der neu entstehenden [[Evangelische Kirche (Gemeinschaft)|Evangelischen Gemeinde]] in Salzburg als Pfarrer und wurde am [[3. Mai]] [[1863]] zum ersten evangelischen Pfarrer der Evangelischen Pfarrgemeinde Salzburg gewählt. Eine seiner Hauptaufgaben lag zunächst in der Errichtung der [[Christuskirche]], deren Grundsteinlegung am [[4. August]] 1863 erfolgte und die [[1867]] eingeweiht werden konnte.<ref>Quelle [[Salzburger Chronik]], Ausgabe 4. August 1875, Rubrik "Salzburger Chronik Kalender", Seite 1</ref>
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Heinrich Gottlieb Aumüller war der Sohn des Schönfärbermeisters Johann Thomas Aumüller und seiner Frau Friederike Dorothea, geborene Röhrig <ref>[https://books.google.at/books?id=_vJFAAAAcAAJ&pg=PA1&hl=de&source=gbs_selected_pages&cad=2#v=onepage&q&f=false Regierungs- und Intelligenzblatt für das Herzogthum Coburg vom 17. Juli 1841.]</ref>. Nach dem Besuch des Gymnasiums studierte er Theologie in Leipzig und Jena. Als das Protestantengesetz 1861 die Errichtung evangelischer Gemeinden gestattete, bewarb er sich bei der neu entstehenden [[Evangelische Kirche (Gemeinschaft)|Evangelischen Gemeinde]] in Salzburg als Pfarrer und wurde am [[3. Mai]] [[1863]] zum ersten evangelischen Pfarrer der Evangelischen Pfarrgemeinde Salzburg gewählt. Eine seiner Hauptaufgaben lag zunächst in der Errichtung der [[Christuskirche]], deren Grundsteinlegung am [[4. August]] 1863 erfolgte und die [[1867]] eingeweiht werden konnte.<ref>[[Salzburger Chronik]], Ausgabe 4. August 1875, Rubrik "Salzburger Chronik Kalender", Seite 1</ref>
    
[[1869]] konnte die [[Evangelische Schule]] eröffnet werden, an der auch der Religionsunterricht für evangelische Schüler anderer Schulen stattfand.  
 
[[1869]] konnte die [[Evangelische Schule]] eröffnet werden, an der auch der Religionsunterricht für evangelische Schüler anderer Schulen stattfand.  
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Waren die ersten Jahre seines Wirkens Pionierarbeit für den Protestantismus in Salzburg und den angrenzenden Regionen, so kam es im Zuge der ''Los-von-Rom-Bewegung'' zu Meinungsverschiedenheiten mit der Gemeindeführung. Die Konversion deren Anhänger zum Protestantismus sah er als politisch motiviert, was er ablehnte. Schließlich legte er sein Amt als Pfarrer [[1903]] nieder übersiedelte nach Traunstein ([[Bayern]]).<ref>[[Karl-Reinhart Trauner|Trauner, Karl-Reinhart]]: ''„Los von Rom!“ in Salzburg. Ein Geisteskampf an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.'' In: [https://www.sn.at/wiki/Mitteilungen_der_Gesellschaft_f%C3%BCr_Salzburger_Landeskunde_ab_1980 MGSLK] 148, 2008, S. 202.</ref>
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Waren die ersten Jahre seines Wirkens Pionierarbeit für den Protestantismus in Salzburg und den angrenzenden Regionen, so kam es im Zuge der ''Los-von-Rom-Bewegung'' zu Meinungsverschiedenheiten mit der Gemeindeführung. Die Konversion der Anhänger dieser Bewegung zum Protestantismus sah er als politisch motiviert an, was er ablehnte. Schließlich legte er sein Amt als Pfarrer [[1903]] nieder und übersiedelte nach [[Traunstein]] ([[Oberbayern]]).<ref>[[Karl-Reinhart Trauner|Trauner, Karl-Reinhart]]: ''„Los von Rom!“ in Salzburg. Ein Geisteskampf an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.'' In: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde ab 1980|Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 148, 2008, S. 202.</ref>
    
Erst später kam es zu einer Aussöhnung. Er wurde am [[Salzburger Kommunalfriedhof]] bestattet.
 
Erst später kam es zu einer Aussöhnung. Er wurde am [[Salzburger Kommunalfriedhof]] bestattet.
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== Quellen ==
 
== Quellen ==
* Dr. [[Lieselotte von Eltz|Eltz, Lieselotte von]]: ''Pfarrer Heinrich Aumüller''. In: [[Tilmann Knopf|Knopf, Tilmann]] (Hrsg.): ''150 Jahre Evangelische Pfarrgemeinde Salzburg''. Festschrift. Salzburg 2013.  
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* [[Lieselotte Eltz-Hoffmann|Eltz, Lieselotte von]]: ''Pfarrer Heinrich Aumüller''. In: [[Tilmann Knopf|Knopf, Tilmann]] (Hrsg.): ''150 Jahre Evangelische Pfarrgemeinde Salzburg''. Festschrift. Salzburg 2013.  
 
* [http://www.evangbraunau.at/contao/index.php/geschichte.html Homepage der Evangelischen Kirche Braunau]
 
* [http://www.evangbraunau.at/contao/index.php/geschichte.html Homepage der Evangelischen Kirche Braunau]
 
<references/>
 
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