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Delacher besuchte die Volksschule Leisach, die Hauptschule Lienz und die Lehrerbildungsanstalt Innsbruck, an der er im Jahr [[1938]] mit Auszeichnung maturierte. Im Jahr 1936, mit 17 Jahren schuf er seine erste Komposition: das Marienlied. Sein erster Dienstort als Lehrer war eine einklassige Volksschule, die Filialschule Berg-­Seinitzen etwas nördlich von [[Matrei in Osttirol]]. Sehr bald wurde er aber nach St. Veit in Defereggen, in die höchst gelegene Gemeinde Osttirols versetzt, jedoch vor dem Ende seines ersten Dienstjahres, am [[1. April]] [[1939]], zum Reichsarbeitsdienst (RAD) eingezogen und kam in das RAD­-Lager von [[Neumarkt am Wallersee|Neumarkt bei Salzburg]]. Auch hier war seines Bleibens nicht lange, denn am [[1. September]] 1939 begann der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]], und Delacher musste zur [[Deutsche Wehrmacht|deutschen Wehrmacht]] einrücken. Im Gebirgsjäger­-Regiment 98 stieg er zum Hauptmann auf, war bis zum Kriegsende Frontsoldat, erkrankte an Paratyphus und Malaria und wurde neun Mal verwundet. Obwohl der Ideologie des Nationalsozialismus nicht abgeneigt, war Delacher nicht Mitglied der [[NSDAP]], wurde daher nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft nicht als belastet eingestuft und unterlag daher keinem Berufsverbot.
 
Delacher besuchte die Volksschule Leisach, die Hauptschule Lienz und die Lehrerbildungsanstalt Innsbruck, an der er im Jahr [[1938]] mit Auszeichnung maturierte. Im Jahr 1936, mit 17 Jahren schuf er seine erste Komposition: das Marienlied. Sein erster Dienstort als Lehrer war eine einklassige Volksschule, die Filialschule Berg-­Seinitzen etwas nördlich von [[Matrei in Osttirol]]. Sehr bald wurde er aber nach St. Veit in Defereggen, in die höchst gelegene Gemeinde Osttirols versetzt, jedoch vor dem Ende seines ersten Dienstjahres, am [[1. April]] [[1939]], zum Reichsarbeitsdienst (RAD) eingezogen und kam in das RAD­-Lager von [[Neumarkt am Wallersee|Neumarkt bei Salzburg]]. Auch hier war seines Bleibens nicht lange, denn am [[1. September]] 1939 begann der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]], und Delacher musste zur [[Deutsche Wehrmacht|deutschen Wehrmacht]] einrücken. Im Gebirgsjäger­-Regiment 98 stieg er zum Hauptmann auf, war bis zum Kriegsende Frontsoldat, erkrankte an Paratyphus und Malaria und wurde neun Mal verwundet. Obwohl der Ideologie des Nationalsozialismus nicht abgeneigt, war Delacher nicht Mitglied der [[NSDAP]], wurde daher nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft nicht als belastet eingestuft und unterlag daher keinem Berufsverbot.
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Sein Wunsch, an eine Volksschule des Raumes Neumarkt, den er während seiner Zeit beim Reichsarbeitsdienst zu lieben gelernt hatte, versetzt zu werden, wurde dem Tiroler nicht abgeschlagen. Die Leiterstelle der Volksschule Hochfeld hatte Delacher vom [[1. September]] [[1967]] bis zum [[12. Februar]] [[1971]] inne.<ref>[http://www.vs-hochfeld.salzburg.at/geschichte.html Die Geschichte der Volksschule Hochfeld]</ref> Danach wechselte er in die Nachbargemeinde Neumarkt am Wallersee an die [[Volksschule Sighartstein]], der er bis zu seiner Pensionierung im Jahr [[1979]] vorstand.
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Sein Wunsch, an eine Volksschule des Raumes Neumarkt, den er während seiner Zeit beim Reichsarbeitsdienst zu lieben gelernt hatte, versetzt zu werden, wurde dem Tiroler nicht abgeschlagen. Die Leiterstelle der Volksschule Hochfeld hatte Delacher von [[1945]] bis [[1949]] und vom [[1. September]] [[1967]] bis zum [[12. Februar]] [[1971]] inne.<ref>[http://www.vs-hochfeld.salzburg.at/geschichte.html Die Geschichte der Volksschule Hochfeld]</ref> Danach wechselte er in die Nachbargemeinde Neumarkt am Wallersee an die [[Volksschule Sighartstein]], der er bis zu seiner Pensionierung im Jahr [[1979]] vorstand.
    
=== Musikpädagoge, Musiker und Volksliedpfleger ===
 
=== Musikpädagoge, Musiker und Volksliedpfleger ===
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