Änderungen

4 Bytes hinzugefügt ,  16:50, 30. Dez. 2008
Zeile 6: Zeile 6:  
Jakob Flori wird erstmals [[1571]] in Stuttgart erwähnt. [[1573]] trat er in die Hofmusikkapelle in Innsbruck ein, wurde jedoch ein Jahr später wieder entlassen. Seine Bewerbung [[1574]] um eine Stellung an der kaiserlichen Hofmusikkapelle in Wien hatte keinen Erfolg. [[1575]] ging er mit einem Stipendium in die Niederlande, und kehrte im Jahr [[1581]] nach Innsbruck zurück.
 
Jakob Flori wird erstmals [[1571]] in Stuttgart erwähnt. [[1573]] trat er in die Hofmusikkapelle in Innsbruck ein, wurde jedoch ein Jahr später wieder entlassen. Seine Bewerbung [[1574]] um eine Stellung an der kaiserlichen Hofmusikkapelle in Wien hatte keinen Erfolg. [[1575]] ging er mit einem Stipendium in die Niederlande, und kehrte im Jahr [[1581]] nach Innsbruck zurück.
   −
[[1596]] oder [[1597]] wurde Jakob Flori Hofkapellmeister in [[Salzburg]] unter Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]]. Sein Verhältnis zu seinem Dienstgeber dürfte schwierig gewesen sein. [[1599]] bat er den Erzbischof "''um eine bessere Abfertigung und um einen Paßport''", erhielt als Antwort jedoch nur die Auskunft: "''Da er besser gedient hätt, wär er besser abgefertigt worden''". Mit der Widmung seiner ''Cantiones sacrae quinque vocum quas vulgo motectas'' (im Druck erschienen im gleichen Jahr bei Berg in München) versuchte Jakob Flori nochmals die Gunst des Erzbischofs zurückzugewinnen. Die Widmung wurde jedoch am [[21. Oktober]] [[1599]] mit dem Vermerk ''ihm solle 10 Gulden verehrt, ihm seine Gesang aber wiederum zugestellt werden und daneben angezeigt werden, daß man seine Dienst nit bedürfe'' zurückgewiesen.
+
[[1596]] oder [[1597]] wurde Jakob Flori Hofkapellmeister in [[Salzburg]] unter [[Erzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]]. Sein Verhältnis zu seinem Dienstgeber dürfte schwierig gewesen sein. [[1599]] bat er den Erzbischof "''um eine bessere Abfertigung und um einen Paßport''", erhielt als Antwort jedoch nur die Auskunft: "''Da er besser gedient hätt, wär er besser abgefertigt worden''". Mit der Widmung seiner ''Cantiones sacrae quinque vocum quas vulgo motectas'' (im Druck erschienen im gleichen Jahr bei Berg in München) versuchte Jakob Flori nochmals die Gunst des Erzbischofs zurückzugewinnen. Die Widmung wurde jedoch am [[21. Oktober]] [[1599]] mit dem Vermerk ''ihm solle 10 Gulden verehrt, ihm seine Gesang aber wiederum zugestellt werden und daneben angezeigt werden, daß man seine Dienst nit bedürfe'' zurückgewiesen.
    
Nach diesem unrühmlichen Abgang kehrte Jakob Flori in die Niederlande zurück, wo sich seine Spur verliert.
 
Nach diesem unrühmlichen Abgang kehrte Jakob Flori in die Niederlande zurück, wo sich seine Spur verliert.