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| | [[Datei:Magnus Manfred 14.jpg|thumb|Grand Prix von Österreich, Salzburg-[[Liefering]], [[1. Mai Rennen]] 1963, Honda 125 cm³]] | | [[Datei:Magnus Manfred 14.jpg|thumb|Grand Prix von Österreich, Salzburg-[[Liefering]], [[1. Mai Rennen]] 1963, Honda 125 cm³]] |
| | [[Datei:Magnus Krackowizer 1965.jpeg|thumb|Motorfachjournalist [[Helmut Krackowizer]] (links) am Start bei Manfred Magnus beim [[1. Mai Rennen]] [[1965]]]] | | [[Datei:Magnus Krackowizer 1965.jpeg|thumb|Motorfachjournalist [[Helmut Krackowizer]] (links) am Start bei Manfred Magnus beim [[1. Mai Rennen]] [[1965]]]] |
| − | Ing. '''Manfred Magnus''' (* [[4. Oktober]] [[1939]] in Salzburg) war ein bekannter und erfolgreicher [[Motorradrennfahrer]] (fünffacher österreichischer Motorradstaatsmeister). | + | Ing. '''Manfred Magnus''' (* [[4. Oktober]] [[1939]] in [[Salzburg]]) war ein bekannter und erfolgreicher [[Motorradrennfahrer]] (fünffacher österreichischer Motorradstaatsmeister). |
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| | ==Leben== | | ==Leben== |
| − | Schon als kleiner Bub nahm Manfred an Seifenkistenrennen auf der Autobahn am [[Walserberg]] und bei der [[Wallfahrtskirche Maria Plain|Maria Plain]] teil. Mit 15 erhielt er sein erstes Moped bei der Salzburger Firma [[Frey]], die damals schon eine Puch-Vertretung in Salzburg hatte. Dieses Moped, ein Puch-Moped, war der Stolz von Manfred und, nach seiner Aussage, das schnellste in der Stadt Salzburg. Mit 16 trat er dann bereits zur Führerscheinprüfung an und nahm in der Niederösterreich bei der ''Sollböck-Bergwertungsfahrt'' [[1956]] mit einer [[KTM]]-Tarzan teil. Er errang dabei eine Goldmedaille. Schon [[1957]] begann er richtig Rennen zu fahren. beim [[Int. Motorrad- und Auto-Eisrennen Zell am See|Zeller Eisrennen]] wurde er Zweiter in der 125-cm³-Klasse Skijöring hinter [[Paul Schwarz]], Salzburg, und [[Erwin Lechner]] (alle drei auf KTM). Es folgte ein dritter Platz beim Flugplatzrennen in Knittelfeld, Steiermark, in der 125-cm³-Klasse und ein zweiter Platz in der 175-cm³-Klasse. | + | Schon als kleiner Bub nahm Manfred an Seifenkistenrennen auf der [[Westautobahn|Autobahn]] am [[Walserberg]] und in [[Maria Plain]] teil. Mit 15 erhielt er sein erstes Moped bei der Salzburger Firma [[Frey]], die damals schon eine Puch-Vertretung in Salzburg hatte. Dieses Moped, ein Puch-Moped, war der Stolz von Manfred und, nach seiner Aussage, das schnellste in der Stadt Salzburg. Mit 16 trat er dann bereits zur Führerscheinprüfung an und nahm in der Niederösterreich bei der ''Sollböck-Bergwertungsfahrt'' [[1956]] mit einer [[KTM]]-Tarzan teil. Er errang dabei eine Goldmedaille. Schon [[1957]] begann er richtig Rennen zu fahren. beim [[Int. Motorrad- und Auto-Eisrennen Zell am See|Zeller Eisrennen]] wurde er Zweiter in der 125-cm³-Klasse [[Skijöring]] hinter [[Paul Schwarz]], Salzburg, und [[Erwin Lechner]] (alle drei auf KTM). Es folgte ein dritter Platz beim Flugplatzrennen in Knittelfeld, Steiermark, in der 125-cm³-Klasse und ein zweiter Platz in der 175-cm³-Klasse. |
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| | [[1958]] begann er mit dem Eisrennen in Thiersee, [[Nordtirol]], wo er in der 125-cm³-Klasse Zweiter hinter dem Tiroler Franz Albert wurde; bereits im 175-cm³-Rennen am selben Tag besiegte er dann aber Albert und ging als Erster über die Ziellinie. | | [[1958]] begann er mit dem Eisrennen in Thiersee, [[Nordtirol]], wo er in der 125-cm³-Klasse Zweiter hinter dem Tiroler Franz Albert wurde; bereits im 175-cm³-Rennen am selben Tag besiegte er dann aber Albert und ging als Erster über die Ziellinie. |
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| − | Bedingt durch sein Studium in Deutschland sah man Manfred Magnus erst wieder ab [[1961]] auf Rennstrecken. Beim "[[Großer Preis von Österreich|Großen Preis von Österreich]]" beim [[1. Mai Rennen]] wurde er auf seiner neu erworbenen Paton 125 bester Österreicher. Das Jahr 1961 beendete er dann bereits mit seinem ersten Staatsmeistertitel in der 125-cm³-Klasse und löste damit den langjährigen Staatsmeister Erwin Lechner ab. Es folgten noch [[1963]], [[1964]] und [[1965]] Staatsmeistertitel in der selben Klassse ([[1962]] wurde kein Staatsmeistertitel vergeben). [[1970]] gewann er dann abermals den Staatsmeistertitel, jedoch in der 350-cm³-Klasse. | + | Bedingt durch sein Studium in Deutschland sah man Manfred Magnus erst wieder ab [[1961]] auf Rennstrecken. Beim "[[Großer Preis von Österreich|Großen Preis von Österreich]]" beim [[1. Mai Rennen]] wurde er auf seiner neu erworbenen Paton 125 bester Österreicher. Das Jahr [[1961]] beendete er dann bereits mit seinem ersten Staatsmeistertitel in der 125-cm³-Klasse und löste damit den langjährigen Staatsmeister [[Erwin Lechner]] ab. Es folgten noch [[1963]], [[1964]] und [[1965]] Staatsmeistertitel in der selben Klassse ([[1962]] wurde kein Staatsmeistertitel vergeben). [[1970]] gewann er dann abermals den Staatsmeistertitel, jedoch in der 350-cm³-Klasse. |
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| − | Bei [[Rekordfahrten|Rekordversuchsfahrten]] 1963 auf der Autobahn Salzburg-Süd bei [[Grödig]]/[[Anif]] fuhr Manfred Magnus den fliegenden Kilometer auf einer Werks-Honda 250 cm³ in 16,42 Sekunden / 219 km/h, ein Rekord für die Klassen 125 cm³, 250 cm³ und 350 cm³, die noch heute gelten. | + | Bei [[Rekordfahrten|Rekordversuchsfahrten]] 1963 im Bereich der [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Süd]] bei [[Grödig]]-[[Anif]] fuhr Manfred Magnus den fliegenden Kilometer auf einer Werks-Honda 250 cm³ in 16,42 Sekunden / 219 km/h, ein Rekord für die Klassen 125 cm³, 250 cm³ und 350 cm³, die noch heute gelten. |
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| | ==Seine Rennfahrer-Erfolge== | | ==Seine Rennfahrer-Erfolge== |