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wurde [[1877]] — wie die [[Länderbrücke|Oberndorfer Brücke]] — als eiserne Fachwerkbrücke errichtet. Alle bisherigen Brücken waren aus Holz gefertigt worden. Da die Eisenbrücke aus staatlichen Mitteln erbaut wurde, entstand der Name ''Staatsbrücke''. Die Brücke Nr. 9 war 87,15 m lang und 12,35 m breit, somit etwa acht Mal so lang wie breit. Durch zwei je 2,37 m breite massive Steinpfeiler wurde die Lichtweite in drei gleiche Öffnungen von je 27,47 m unterteilt. Das freiaufliegende Parallelfachwerk aus Eisen war für eine Nutzlast von 468 kg je Quadratmeter berechnet. Die Breite der Fahrbahn betrug 7 Meter, die der Gehsteige je 2,19 m. Das reichte zunächst für Fuhrwerke.  
 
wurde [[1877]] — wie die [[Länderbrücke|Oberndorfer Brücke]] — als eiserne Fachwerkbrücke errichtet. Alle bisherigen Brücken waren aus Holz gefertigt worden. Da die Eisenbrücke aus staatlichen Mitteln erbaut wurde, entstand der Name ''Staatsbrücke''. Die Brücke Nr. 9 war 87,15 m lang und 12,35 m breit, somit etwa acht Mal so lang wie breit. Durch zwei je 2,37 m breite massive Steinpfeiler wurde die Lichtweite in drei gleiche Öffnungen von je 27,47 m unterteilt. Das freiaufliegende Parallelfachwerk aus Eisen war für eine Nutzlast von 468 kg je Quadratmeter berechnet. Die Breite der Fahrbahn betrug 7 Meter, die der Gehsteige je 2,19 m. Das reichte zunächst für Fuhrwerke.  
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Um die Wende zum [[20. Jahrhundert]] war die Brücke verkehrstechnisch bereits unglaublich veraltet. [[1909]] wurde verschiedene Ausbesserungen durchführt und die Brücke mit verkehrstechnischen Einschränkungen 1910 als Provisorium freigegeben. Man plante eine neue Brücke. Einzig, die zuständigen Ministerien in Wien und die Stadt Salzburg konnten sich auf keinen Aufteilungsschlüssel für die Kosten einigen. [[1931]] wurde über zwei Projekte diskutiert. Die Erkenntnis setzte sich langsam durch, dass das Platzproblem durch zwei breite Fahrbahnen durch eine Neugestaltung der Brückenköpfe auf beiden Seiten gelöst werden kann. <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19310812&query=%22Staatsbr%c3%bccke%22&ref=anno-search&seite=3 anno.onb.ac.at, Salzburger Chronik, 12. August 1931]</ref>
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Um die Wende zum [[20. Jahrhundert]] war die Brücke verkehrstechnisch bereits unglaublich veraltet. [[1909]] wurde verschiedene Ausbesserungen durchführt und die Brücke mit verkehrstechnischen Einschränkungen 1910 als Provisorium freigegeben. Man plante eine neue Brücke. Einzig, die zuständigen Ministerien in Wien und die Stadt Salzburg konnten sich auf keinen Aufteilungsschlüssel für die Kosten einigen.  
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[[1925]] ergab eine Verkehrszählung folgende Frequenz: 492 Personenfahrzeuge, 163 Geschäftsauto, 201 Motorräder, 135 Lastwagen, 496 laufende Pferdefuhrwerke, 258 schwere Fuhrwerke, 892 Handwagen, 3253 Radfahrer und 32.560 Personen, die die Brücke an einem einzigen Tag benützt hatten. <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19260809&query=%22Staatsbr%c3%bccke%22&ref=anno-search&seite=7 anno.onb.ac.at, Salzburger Chronik, 9. August 1926]</ref>
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[[1931]] wurde über zwei Projekte diskutiert. Die Erkenntnis setzte sich langsam durch, dass das Platzproblem durch zwei breite Fahrbahnen durch eine Neugestaltung der Brückenköpfe auf beiden Seiten gelöst werden kann. <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19310812&query=%22Staatsbr%c3%bccke%22&ref=anno-search&seite=3 anno.onb.ac.at, Salzburger Chronik, 12. August 1931]</ref>
    
===== Die zehnte und bisher letzte Brücke =====
 
===== Die zehnte und bisher letzte Brücke =====

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