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Er war ein organisatorisch begabter Mann, der ''„initiativste Primararzt der [[Zwischenkriegszeit]]“''<ref>[[Erwin Domanig|Domanig, Erwin]]: ''Personen und Persönlichkeiten am Wege vom alten St. Johanns-Spital zum heutigen Landeskrankenhaus'', in [[Reiner Brettenthaler|Brettenthaler/[[Hans Volkmar Feurstein|Feurstein]] (Hg): ''300 Jahre St. Johanns-Spital'' (Salzburg 1986) S. 127-151, hier S. 134; zitiert nach Öhler, a.a.O.</ref>. Mit Zielstrebigkeit und Hartnäckigkeit trieb er, der von 1930 bis 1940 auch Leiter der ärztlichen Fortbildung am St. Johanns-Spital war, den Ausbau des Kinderspitals voran: Von 1929 bis 1931 wurde die Bettenzahl von 70 auf 170 erhöht, 1938 wurde das Säuglingsheim mit 35 Betten eingerichtet und zwischen 1939 und 1942 ein neues Infektionsgebäude gebaut. Das Personal wurde um eine zweite Amme, Pflegepersonal und eine zweite Arztstelle vermehrt. Zudem war er darauf bedacht, am Kinderspital alle Agenden der Gesundheitsfürsorge und -erziehung zu zentralisieren – er richtete im Jahr 1929 eine Kinderkrankenpflegeschule, 1930 eine Lehr-Mutterberatung ein, übernahm 1942 von der allgemeinen Chirurgie die chirurgischen Kinder und richtete Operationsräume im Kinderspital ein. Bei der Verfolgung seiner Ziele kam ihm in der [[NS-Zeit]] seine ''„Selbstanpassung an das System“'' ([[Ernst Hanisch]])  zugute. Diese brachte ihn freilich 1945 um seine Primararztstelle und trug ihm überdies ein Berufsverbot ein. Ab 1946 durfte er allerdings wieder eine Praxis führen.
 
Er war ein organisatorisch begabter Mann, der ''„initiativste Primararzt der [[Zwischenkriegszeit]]“''<ref>[[Erwin Domanig|Domanig, Erwin]]: ''Personen und Persönlichkeiten am Wege vom alten St. Johanns-Spital zum heutigen Landeskrankenhaus'', in [[Reiner Brettenthaler|Brettenthaler/[[Hans Volkmar Feurstein|Feurstein]] (Hg): ''300 Jahre St. Johanns-Spital'' (Salzburg 1986) S. 127-151, hier S. 134; zitiert nach Öhler, a.a.O.</ref>. Mit Zielstrebigkeit und Hartnäckigkeit trieb er, der von 1930 bis 1940 auch Leiter der ärztlichen Fortbildung am St. Johanns-Spital war, den Ausbau des Kinderspitals voran: Von 1929 bis 1931 wurde die Bettenzahl von 70 auf 170 erhöht, 1938 wurde das Säuglingsheim mit 35 Betten eingerichtet und zwischen 1939 und 1942 ein neues Infektionsgebäude gebaut. Das Personal wurde um eine zweite Amme, Pflegepersonal und eine zweite Arztstelle vermehrt. Zudem war er darauf bedacht, am Kinderspital alle Agenden der Gesundheitsfürsorge und -erziehung zu zentralisieren – er richtete im Jahr 1929 eine Kinderkrankenpflegeschule, 1930 eine Lehr-Mutterberatung ein, übernahm 1942 von der allgemeinen Chirurgie die chirurgischen Kinder und richtete Operationsräume im Kinderspital ein. Bei der Verfolgung seiner Ziele kam ihm in der [[NS-Zeit]] seine ''„Selbstanpassung an das System“'' ([[Ernst Hanisch]])  zugute. Diese brachte ihn freilich 1945 um seine Primararztstelle und trug ihm überdies ein Berufsverbot ein. Ab 1946 durfte er allerdings wieder eine Praxis führen.
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Von 1950 bis 1952 war er Präsident der Salzburger Ärztekammer.
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Von [[1950]] bis [[1952]] war er Präsident der Salzburger Ärztekammer.
    
Wimberger war verheiratet und hatte zumindest die Söhne [[Gerhard Wimberger|Gerhard]] (Komponist) und Herbert (Kinderpsychiater).<ref>Internet-Treffer (11. August 2014): ''“Professor Gerhard Wimberger and later his brother, Dr. Herbert Wimberger, […] provided us with details about their father […]”'' </ref>
 
Wimberger war verheiratet und hatte zumindest die Söhne [[Gerhard Wimberger|Gerhard]] (Komponist) und Herbert (Kinderpsychiater).<ref>Internet-Treffer (11. August 2014): ''“Professor Gerhard Wimberger and later his brother, Dr. Herbert Wimberger, […] provided us with details about their father […]”'' </ref>
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