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, 13:07, 23. Okt. 2018
'''Fassadenmalereien''' waren im [[Mittelalter]] und noch bis zum Ende des [[18. Jahrhundert]]s häufig.
== Fassadenmalereien in der Stadt Salzburg ==
Fast jedes Haus dürfte zumindest einen Heiligen oder eine biblische Darstellung an seiner Fassade gehabt haben. Für Analphabeten ersetzten diese Bilder die Namensschilder und Hausnummern.
Bei der Neugestaltung des [[Salzburger Rathaus]]es ([[1616]]–[[1617]]) wurde das gesamte Gebäude mit dem [[Keutzlturm]] von Malermeister Wilhelm Weißenkirchner geschmückt. Man konnte Allegorien der verschiedenen Tugenden, Szenen aus der römischen Geschichte sehen, die ähnlich wie jene im großen Saal des Rathauses in farbigem Stuck ausgeführt waren. Weiters waren zwölf heidnische Kaiser und andere Landesfürsten zu sehen, das [[Wappen]] des [[Erzstift Salzburg|Erzstifts]] und des damaligen [[Fürsterzbischof]]s [[Markus Sittikus von Hohenems]] zu sehen.
Aufgrund des Klimas hielten diese Fresken jedoch kaum 60 Jahren. Fürsterzbischof [[Max Gandolf von Kuenburg]] ([[1668]]–[[1687]]) ließ sie übermalen.
Auch die [[Stadttrinkstube]] wurde bei ihrer Renovierung nach dem Brand von [[1635]] mit Fassadenmalereien ausgestattet.
== Quelle ==
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19200101&seite=10&zoom=33&query=%22Keutzlturm%22&ref=anno-search ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 1. Jänner 1920, Seite 10: [[Franz Martin]]: ''Die alte "Stadttrinkstube"''
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
[[Kategorie:Kunst]]
[[Kategorie:Malerei]]
[[Kategorie:Geschichte]]
[[Kategorie:Kunstgeschichte]]