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Die drei Hauptbestandteile (Feldspäte, Quarz und Glimmer) machen je etwa 20–40 % aus. Statt dunklem Glimmer (Biotit) kann es auch heller Glimmer (Muskovit) oder Amphibol sein. Bei den Feldspäten überwiegt der ''Alkalifeldspat'' über den ''Plagioklas''. Als Nebenbestandteile können [[Magnetit]] und andere [[Erz]]mineralien hinzukommen.
 
Die drei Hauptbestandteile (Feldspäte, Quarz und Glimmer) machen je etwa 20–40 % aus. Statt dunklem Glimmer (Biotit) kann es auch heller Glimmer (Muskovit) oder Amphibol sein. Bei den Feldspäten überwiegt der ''Alkalifeldspat'' über den ''Plagioklas''. Als Nebenbestandteile können [[Magnetit]] und andere [[Erz]]mineralien hinzukommen.
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Daher kann Granit chemisch (aber nicht aber in der Struktur) anderen Gesteinen ähnlich sein -- etwa dem vulkanischen ''Rhyolith'' -- und natürlich dem o.e., fein geschichteten ''Gneis'', der sich bei hoher Temperatur, in großen Tiefen aus Granit bildet.
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Daher kann Granit chemisch (aber nicht aber in der Struktur) anderen [[Gestein]]en ähnlich sein -- etwa dem vulkanischen ''Rhyolith'' -- und natürlich dem o.e., fein geschichteten ''Gneis'', der sich bei hoher Temperatur, in großen Tiefen aus Granit bildet.
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In der Umgangssprache werden auch ähnlich aussehende Gesteine wie Granodiorit, Diorit, Syenit oder Tonalit als Granite bezeichnet, während die "schwarzen Granite" eher dem quarzreicheren [[Basalt]] zuzuordnen sind.
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In der Umgangssprache werden auch ähnlich aussehende [[Gestein]]e wie Granodiorit, Diorit, Syenit oder Tonalit als Granite bezeichnet, während die "schwarzen Granite" eher dem quarzreicheren [[Basalt]] zuzuordnen sind.
    
== Entstehung und Verwitterung ==
 
== Entstehung und Verwitterung ==
Granite entstanden durch die Erstarrung von Gesteinsschmelze ([[Magma]]) in 3 bis 10 km unter der Erdoberfläche und werden deshalb zu den ''Tiefengesteinen'' gezählt  (oim Gegensatz dazu kommen die ''vulkanischen'' Gesteine als Magma bis an die Erdoberfläche und erstarren erst dort). Die Magmenkammern bilden sich meist in der überwiegend festen unteren [[Erdkruste]], aber nur selten im heißeren, etwas plastischen Erdmantel. Ihr Jahrmillionen dauerndes Aufsteigen wird durch langsame Krustenbewegungen ermöglicht.
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Granite entstanden durch die Erstarrung von Gesteinsschmelze ([[Magma]]) in 3 bis 10 km unter der Erdoberfläche und werden deshalb zu den ''Tiefengesteinen'' gezählt  (oim Gegensatz dazu kommen die ''vulkanischen'' [[Gestein]]e als Magma bis an die Erdoberfläche und erstarren erst dort). Die Magmenkammern bilden sich meist in der überwiegend festen unteren [[Erdkruste]], aber nur selten im heißeren, etwas plastischen Erdmantel. Ihr Jahrmillionen dauerndes Aufsteigen wird durch langsame Krustenbewegungen ermöglicht.
    
Die Erstarrung in der Tiefe erfolgt sehr langsam. Entsprechend den Schmelztemperaturen beginnen sich aus dichten, dunklen Mineralien (v.a. ''[[Hornblende]]'' und ''Pyroxen'') die ersten [[Kristall]]e zu bilden, die aber in der Schmelze absinken. Erst danach kristallisieren Feldspäte und Quarze. Sie reichern sich wegen ihrer geringeren Dichte oben an (magmatische Differentiation) und machen daher den Hauptanteil des späteren Granits aus.
 
Die Erstarrung in der Tiefe erfolgt sehr langsam. Entsprechend den Schmelztemperaturen beginnen sich aus dichten, dunklen Mineralien (v.a. ''[[Hornblende]]'' und ''Pyroxen'') die ersten [[Kristall]]e zu bilden, die aber in der Schmelze absinken. Erst danach kristallisieren Feldspäte und Quarze. Sie reichern sich wegen ihrer geringeren Dichte oben an (magmatische Differentiation) und machen daher den Hauptanteil des späteren Granits aus.
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== Quellen ==
 
== Quellen ==
 
* {{Wikipedia-de|Granit}}  
 
* {{Wikipedia-de|Granit}}  
* Maresch, Medenbach: ''Steinbachs Naturführer'', Band 23 ''Gesteine''; Mosaik-Verlag München 1996
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* Maresch, Medenbach: ''Steinbachs Naturführer'', Band 23 ''[[Gestein]]e''; Mosaik-Verlag München 1996
    
[[Kategorie:Geologie]]
 
[[Kategorie:Geologie]]
 
[[Kategorie:Gestein]]
 
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