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==Leben==
 
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Er war von [[1365]] bis [[1396]] Fürsterzbischof von Salzburg und ein Salzburger Landesfürst des ausklingenden [[Mittelalter]]s.  
 
Er war von [[1365]] bis [[1396]] Fürsterzbischof von Salzburg und ein Salzburger Landesfürst des ausklingenden [[Mittelalter]]s.  
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Die durch das Salzburger Stadtrecht von 1368/71 dokumentierte, relativ weit gediehene städtische Autonomie erfuhr in der Zeit der autoritären Regierung Pilgrims II. von Puchheim (1366–1396) massive Einschränkungen. Der Erzbischof beschnitt als starker Stadtherr die Rechte der Bürger gegenüber dem aufgezeichneten Stadtrecht in vielen Punkten.
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Da der Puchheimer und sein Nachfolger Gregor Schenk von Osterwitz nicht bereit waren, den bürgerlichen Anliegen und auch den Forderungen des Adels zu entsprechen, schlossen 1403, nach dem Tod Erzbischof Gregors, 56 Vertreter des Salzburger Adels und die fünf landesherrlichen Städte Salzburg, Laufen, Tittmoning, Hallein und Radstadt ein Schutzbündnis zur Wahrung ihrer Interessen gegenüber dem erzbischöflichen Landesherrn.
      
[[1368]] ließ Pilgrim das [[Stadtrecht]] neu fassen und engte darin als autokratischer Fürst die Stadtrechte stark ein. Dies war später der Anlass, das sich 1403 Adel und Stadtbürger, ein Schutzbündnis gegen die jeweiligen  erzbischöflichen Landesherrn schlossen, den "Igelbund".  
 
[[1368]] ließ Pilgrim das [[Stadtrecht]] neu fassen und engte darin als autokratischer Fürst die Stadtrechte stark ein. Dies war später der Anlass, das sich 1403 Adel und Stadtbürger, ein Schutzbündnis gegen die jeweiligen  erzbischöflichen Landesherrn schlossen, den "Igelbund".  
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