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'''Claudia Bandion-Ortner''' (* [[30. November]] [[1967]] in Graz, [[Steiermark]]) ist Richterin am Straflandesgericht in Wien und designierte Justizministerin der Regierung Faymann.

==Leben==
Claudia Bandion-Ortner zog [[1978]] mit ihrer Familie in den [[Lungau]], da ihr Vater [[Walter Ortner]] dort die Stelle des Bezirksrichters im [[Bezirksgericht Tamsweg]] angenommen hatte. Sie absolvierte das [[Bundesgymnasium Tamsweg]] und kehrte für das Jusstudium nach Graz zurück. [[1994]] landete sie eher zufällig am Wiener Straflandesgericht und verlegte ihren Schwerpunkt auf Wirtschaftskriminalität.

Zu Beginn ihrer Karriere engagierte sie sich im Betriebsausschuss, war Vorsitzende des Dienststellenausschusses im Wiener Landesgericht und in der Gewerkschaft tätig. [[1999]] folgte ihr erster großer Prozess: Im "Konsum-Prozess" gegen Hermann Gerharter übernahm sie den Vorsitz im Schöffenverfahren. Seit Juli [[2007]] ist sie Vorsitzende Richterin im "BAWAG-Prozess", in dem die neun Angeklagten um Helmut Elsner zu insgesamt 35,5 Jahren Haft verurteilt wurden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Aufsehen erregte Claudia Bandion-Ortner auch mit ihrer Heirat im Großen Schwurgerichtssaal, dem größten Verhandlungsraum im Straflandesgericht Wien. Dort gab sie am [[8. Juni]] [[2002]] Andreas Bandion vom Landeskriminalamt Niederösterreich das Ja-Wort.

Am [[24. November]] [[2008]] wurde Claudia Bandion-Ortner von [[ÖVP]]-Obmann Josef Pröll als neue, unabhängige Justizministerin der Regierung Faymann vorgestellt. Die Regierung soll im Dezember vereidigt werden.

==Quellen==
*Salzburger Nachrichten
*Salzburger Landesregierung [http://www.salzburg.gv.at/lkorr-meldung?nachrid=39848]

[[Kategorie:Person|Bandion-Ortner, Claudia]]
[[Kategorie:Justiz|Bandion-Ortner, Claudia]]
[[Kategorie:Lungau|Bandion-Ortner, Claudia]]

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