| − | Der erweitere Landschaftsgarten Hellbrunn sollte gemäß dem Gartenkonzept von Hellbrunn fast bis zum Horizontz reichen, er ist außerhalb der Schlossmauer vor allem von zwei langen baumbestandenen Fürstenwegen geprägt: Der eine ist bis heute unter dem Namen [[Fürstenweg]] bekannt und erstreckt sich in der Schlossachse über das Ostportal des Schlosses durch freie Wiesen und durch den Auwaldsaum bis zur [[Salzach]]. Er wurde außerhalb der Schlossmauern einheitlich mit Winterlinden bepflanzt. Die dritte Allee Hellbrunns ist die [[Fichtenallee Hellbrunn]] die im Osten des manieristischen Gartens nach Südosten zum Schloss Goldenstein hin weist. | + | Der erweitere Landschaftsgarten Hellbrunn sollte gemäß dem Gartenkonzept von Hellbrunn fast bis zum Horizontz reichen, er ist außerhalb der Schlossmauer vor allem von zwei langen baumbestandenen Fürstenwegen geprägt: Der eine ist bis heute unter dem Namen [[Fürstenweg]] bekannt und erstreckt sich in der Schlossachse über das Ostportal des Schlosses durch freie Wiesen und durch den Auwaldsaum bis zur [[Salzach]]. Er wurde außerhalb der Schlossmauern einheitlich mit Winterlinden bepflanzt. Die dritte bedeutsamew Allee Hellbrunns ist die [[Fichtenallee Hellbrunn]] die im Osten des manieristischen Gartens nach Südosten zum [[Schloss Goldenstein]] hin weist. |
| − | Der zweite „Fürstenweg“ von Hellbrunn, die Hellbrunner Allee folgt in ihrem Verlauf jener Achse, die vom fürsterzbischöflichen Wasserschloss [[Freisaal]] zur höchsten Erhebung des Waldemsberges (heute [[Hellbrunner Berg]]) und geradlinig weiter zum [[Wasserschloss Anif]] führt. Der baumbestandene Weg verläuft dabei im Osten landschaftlich reizvoll zwischen einem vielgestaltigen Auwaldsaum und verschwiegenen Auwiesen, zwischen die sich der einst breite Eschenbach hindurchschlängelte, der heute weitestgehend trocken gefallen ist. Im Westen der Allee breitet sich eine vom Hellbrunner Bach durchzogene Acker- und Wiesenlandschaft mit dem [[Morzger Hügel]] und dem idyllischen Dorf Morzg im Hintergrund aus. Am Weg nach Süden blieb in der Allee das Schloss Hellbrunn bis zum Ostportal des Schlosses bewusst verborgen, Hellbrunn verstand sich von Anbeginn als „Garten der Überraschungen“. Zum Hellbrunner Landschaftsgarten gehörte historisch auch der Raum von [[Freisaal]], der Raum um die [[Fürstenallee]] und um die [[Hellbrunnerstraße]] sowie der Landschaftsraum um Schloss Anif. | + | Der längste geradlinige „Fürstenweg“ von Hellbrunn, die Hellbrunner Allee folgt in ihrem Verlauf jener Achse, die vom fürsterzbischöflichen Wasserschloss [[Freisaal]] zur höchsten Erhebung des Waldemsberges (heute [[Hellbrunner Berg]]) und geradlinig weiter zum [[Wasserschloss Anif]] führt. Der baumbestandene Weg verläuft dabei im Osten landschaftlich reizvoll zwischen einem vielgestaltigen Auwaldsaum und verschwiegenen Auwiesen, zwischen die sich der einst breite Eschenbach hindurchschlängelte, der heute weitestgehend trocken gefallen ist. Im Westen der Allee breitet sich eine vom Hellbrunner Bach durchzogene Acker- und Wiesenlandschaft mit dem [[Morzger Hügel]] und dem idyllischen Dorf Morzg im Hintergrund aus. Am Weg nach Süden blieb in der Allee das Schloss Hellbrunn bis zum Ostportal des Schlosses bewusst verborgen, Hellbrunn verstand sich von Anbeginn als „Garten der Überraschungen“. Zum Hellbrunner Landschaftsgarten gehörte historisch auch der Raum von [[Freisaal]], sowei der heute großteils verbaute Raum um die [[Fürstenallee]] und um die [[Hellbrunnerstraße]] sowie der Landschaftsraum um Schloss Anif. |