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Die Lindenallee Fürstenweg führt in der Schlossachse Hellbrunn zur Salzach und ist mit seinen Winterlinden heute gemeinsam mit der Hellbrunner Allee die älteste Allee Europas und daher von besonderer kulturhistorischer Bedeutung.
 
Die Lindenallee Fürstenweg führt in der Schlossachse Hellbrunn zur Salzach und ist mit seinen Winterlinden heute gemeinsam mit der Hellbrunner Allee die älteste Allee Europas und daher von besonderer kulturhistorischer Bedeutung.
 
Ein Kennzeichen der Renaissancegärten waren und sind neben Teichen, Wegen und Beeten in spiegelbildlichen ornamentalen Teilen angelegte auch Gartenwege in Form von Alleen. Häufig wurden solche baumschattigen Wege als geradlinige Gartenachsen in die Landschaft hinaus verlängert. Der Garten durfte in seiner Architektur nicht an der Gartenmauer enden, er sollte grenzenlos scheinen.  
 
Ein Kennzeichen der Renaissancegärten waren und sind neben Teichen, Wegen und Beeten in spiegelbildlichen ornamentalen Teilen angelegte auch Gartenwege in Form von Alleen. Häufig wurden solche baumschattigen Wege als geradlinige Gartenachsen in die Landschaft hinaus verlängert. Der Garten durfte in seiner Architektur nicht an der Gartenmauer enden, er sollte grenzenlos scheinen.  
Daher bekam Hellbrunn von Santiono Solari drei Gartenwegachsen, die auch hohen Symbolwert besaßen:  
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Daher bekam Hellbrunn von Santiono Solari drei Gartenwegachsen im [[Landschaftsgarten Hellbrunn]], die auch hohen Symbolwert besaßen:  
 
* Der Fürstenweg:  
 
* Der Fürstenweg:  
 
Der Weg in der Schlossachse und in der Achse des Brunnens Altems, auch Sternweiherbrunnen genannt führt nach Sonnenaufgang vom Ehrenhof des Schlosses geradlinig in die Hellbrunner Au und weiter zum Ufer der damals vielarmigen Salzach. Der Fluss war seinerzeit nicht nur wirtschaftliche Lebensader des Fürsterzbistums, das Wasser besaß vielmehr spirituell als Symbol der Reinigung und Reinheit auch hohen Symbolwert.  
 
Der Weg in der Schlossachse und in der Achse des Brunnens Altems, auch Sternweiherbrunnen genannt führt nach Sonnenaufgang vom Ehrenhof des Schlosses geradlinig in die Hellbrunner Au und weiter zum Ufer der damals vielarmigen Salzach. Der Fluss war seinerzeit nicht nur wirtschaftliche Lebensader des Fürsterzbistums, das Wasser besaß vielmehr spirituell als Symbol der Reinigung und Reinheit auch hohen Symbolwert.  
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