Der Begriff ''Salz'' geht im konkreten Fall auf die reichen [[Salzbergbau|Salzvorkommen]] um [[Hallstatt]] und Bad Ischl zurück. Ein "Kammergut" war ein unmittelbarer beweglicher oder unbeweglicher (z. B. eben ein Land, eine Region) Besitz eines Landesherren. Die in diesem "Kammergut" vorkommenden Bodenschätze oder landwirtschaftlichen Erträge gehörten direkt diesem Landesherren und dienten zur Deckung seiner Lebenskosten. Im konkreten Fall war dies das Haus Habsburg mit seiner Grundherrschaft Wildenstein bei Bad Ischl, die sich vom Traunsee bis zum [[Dachstein]] erstreckte. Die Erträge aus dem Salzhandel gingen also nach Wien in die Habsburgische Privatschatulle. Historisch gehören keine Teile des früher eigenständigen [[Erzbistum (Überblick)|Fürstentums Salzburg]] zum Salzkammergut.
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Der Begriff ''Salz'' geht auf die reichen [[Salzbergbau|Salzvorkommen]] um [[Hallstatt]] und Bad Ischl zurück. Ein "Kammergut" war ein unmittelbarer beweglicher oder unbeweglicher (z. B. eben ein Land, eine Region) Besitz eines Landesherren. Die in diesem "Kammergut" vorkommenden Bodenschätze oder landwirtschaftlichen Erträge gehörten direkt diesem Landesherren und dienten zur Deckung seiner Lebenskosten. Im konkreten Fall war dies das Haus Habsburg mit seiner Grundherrschaft Wildenstein bei Bad Ischl, die sich vom Traunsee bis zum [[Dachstein]] erstreckte. Die Erträge aus dem Salzhandel gingen also nach Wien in die Habsburgische Privatschatulle. Es gelang dem Salzkammergut auf Kosten des Fürsterzbistums Salzburg im 17. und 18. Jahrhundert immer größere Absatzzgebiete zu erobern. Der Aufstieg des Salzkammergutes war also verbunden mit dem Niedergang der Wirschaftskraft des Landes Salzburgs. Historisch gehören naturgemäß keine Teile des früher eigenständigen [[Erzbistum (Überblick)|Fürstentums Salzburg]] zum Salzkammergut.