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Die mehrfachen Versuche engagierter Salzburger Bürger und Bürgerinnen, den „Euthanasie“-Opfern auf dem Gelände der [[Christian-Doppler-Klinik]] ein würdiges Mahnmal zu schaffen, scheiterten am Widerstand prominenter Personen.  
 
Die mehrfachen Versuche engagierter Salzburger Bürger und Bürgerinnen, den „Euthanasie“-Opfern auf dem Gelände der [[Christian-Doppler-Klinik]] ein würdiges Mahnmal zu schaffen, scheiterten am Widerstand prominenter Personen.  
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Seit dem  [[1. November]] [[1989]] befindet sich eine recht karg gehaltene Gedenktafel an der Außenfassade der [[Salvatorkirche]] im Gelände des Universitätsklinikums Salzburg.
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Seit dem  [[1. November]] [[1989]] befindet sich eine recht karg gehaltene Gedenktafel an der Außenfassade der [[Spitalskirche hl. Salvator]] auf dem Gelände der [[Christian-Doppler-Klinik]].
    
Ein vom Linzer Künstler Otto Saxinger gestaltetes und zu Allerheiligen [[1991]] enthülltes Mahnmal, dessen Bedeutung sich in der ursprünglichen Gestaltung Laien nur schwer erschlossen hat, steht im [[Kurgarten]] nahe dem [[Schloss Mirabell]]. Zudem wurden für mehrere Euthanasieopfer aus der [[Stadt Salzburg]] und mittlerweile auch in [[Hallein]], sowie in [[St. Johann im Pongau]] „Stolpersteine“ verlegt.
 
Ein vom Linzer Künstler Otto Saxinger gestaltetes und zu Allerheiligen [[1991]] enthülltes Mahnmal, dessen Bedeutung sich in der ursprünglichen Gestaltung Laien nur schwer erschlossen hat, steht im [[Kurgarten]] nahe dem [[Schloss Mirabell]]. Zudem wurden für mehrere Euthanasieopfer aus der [[Stadt Salzburg]] und mittlerweile auch in [[Hallein]], sowie in [[St. Johann im Pongau]] „Stolpersteine“ verlegt.
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===Anschlag auf das Mahnmal im Kurgarten===
 
===Anschlag auf das Mahnmal im Kurgarten===
 
Das Mahnmal im Kurgarten wurde in der Nacht zum Mittwoch, dem [[14. Mai]] [[2014]], brutal zerstört. Unbekannte haben den Glasaufsatz mit einem spitzen Gegenstand wie ein Stein oder ein Werkzeug (Meißel, Nothammer) mit wuchtigen Schlägen zertrümmert.  
 
Das Mahnmal im Kurgarten wurde in der Nacht zum Mittwoch, dem [[14. Mai]] [[2014]], brutal zerstört. Unbekannte haben den Glasaufsatz mit einem spitzen Gegenstand wie ein Stein oder ein Werkzeug (Meißel, Nothammer) mit wuchtigen Schlägen zertrümmert.  
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Am Tag danach rief die Stadt-SPÖ zu einer Mahnwache auf. Es versammelten sich mehr als 60 Menschen und [[Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] versprach, alles daran zu setzen, um das Denkmal so bald möglich wieder herzustellen.
 
Am Tag danach rief die Stadt-SPÖ zu einer Mahnwache auf. Es versammelten sich mehr als 60 Menschen und [[Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] versprach, alles daran zu setzen, um das Denkmal so bald möglich wieder herzustellen.
  

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