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Unterlagen des Konsistorialarchivs der [[Erzdiözese Salzburg]] kann man entnehmen, dass allein im Anschlussjahr 1938 in Salzburg 35 Personen verhaftet wurden. Während der Zeit des Nationalsozialismus insgesamt waren es 116. Viele von ihnen überlebten und konnten Zeitzeugnisse über jene sechs Salzburger Priester geben, die in Konzentrationslagern umkamen. Das Erlebte blieb auch für die Überlebenden nicht ohne Spuren. [[Andreas Rieser]], vor seiner KZ-Haft Priester in [[Dorfgastein]], ab 1948 in der Seelsorge in [[Bramberg]] tätig, blieb infolge der Ereignisse Zeit seines weiteren Lebens ein gesundheitlich schwer Gezeichneter.
 
Unterlagen des Konsistorialarchivs der [[Erzdiözese Salzburg]] kann man entnehmen, dass allein im Anschlussjahr 1938 in Salzburg 35 Personen verhaftet wurden. Während der Zeit des Nationalsozialismus insgesamt waren es 116. Viele von ihnen überlebten und konnten Zeitzeugnisse über jene sechs Salzburger Priester geben, die in Konzentrationslagern umkamen. Das Erlebte blieb auch für die Überlebenden nicht ohne Spuren. [[Andreas Rieser]], vor seiner KZ-Haft Priester in [[Dorfgastein]], ab 1948 in der Seelsorge in [[Bramberg]] tätig, blieb infolge der Ereignisse Zeit seines weiteren Lebens ein gesundheitlich schwer Gezeichneter.
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Neben [[Felix Gredler]], [[Coelestin Förtsch]], [[Romuald Neunhäuserer]] und [[Sebastian Haselsberger]] waren vor allem die Schicksale von [[Heinrich Summereder]] und [[Johann Schroffner]] ein Kreuzweg der menschlichen Barbarbei im KZ Buchenwald. Eine Gedenktafel in der [[Dreifaltigkeitsgasse]] am Gebäude des [[Priesterseminar Erzdiözese Salzburg|Priesterseminars der Erzdiözese Salzburg]] erinnert an Johann Schroffner, Heinrich Summereder, Felix Gredler und Sebastian Haselsberger. Zwei [[Stolpersteine]] im Stift St. Peter erinnern an Coelestin Förtsch und Romuald Neunhäuserer.  
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Neben [[Felix Gredler]], [[Coelestin Förtsch]], [[Romuald Neunhäuserer]] und [[Sebastian Haselsberger]] waren vor allem die Schicksale von [[Heinrich Summereder]] und [[Johann Schroffner (Priester)|Johann Schroffner]] ein Kreuzweg der menschlichen Barbarbei im KZ Buchenwald. Eine Gedenktafel in der [[Dreifaltigkeitsgasse]] am Gebäude des [[Priesterseminar Erzdiözese Salzburg|Priesterseminars der Erzdiözese Salzburg]] erinnert an Johann Schroffner, Heinrich Summereder, Felix Gredler und Sebastian Haselsberger. Zwei [[Stolpersteine]] im Stift St. Peter erinnern an Coelestin Förtsch und Romuald Neunhäuserer.  
    
Auch Zeugen Jehovas wie [[Johann Nobis]] wurden wegen ihres Glaubensbekenntnisses, das ihnen den Dienst mit der Waffe untersagt, in Konzentrationslagern inhaftiert und hingerichtet. [[Leopold Engleitner]] überlebte und galt 2010 als der älteste KZ-Überlebender.
 
Auch Zeugen Jehovas wie [[Johann Nobis]] wurden wegen ihres Glaubensbekenntnisses, das ihnen den Dienst mit der Waffe untersagt, in Konzentrationslagern inhaftiert und hingerichtet. [[Leopold Engleitner]] überlebte und galt 2010 als der älteste KZ-Überlebender.