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Er wuchs in jenem Teil Böckstein auf, der heute als "[[Altböckstein]]" bezeichnet wird und wo sich zu seiner Zeit die Aufbereitungsanlagen (Pocher, Schlämmherde, Quickmühle zur Amalgamation) für die am [[Radhausberg]] gewonnenen Erze befanden. In Altböckstein fand er auch seine erste Anstellung und arbeiteten sich bald zum "Wascherhutmann" hoch. Damit war er der Chef von allen, die in der [[Montansiedlung Altböckstein]] arbeiteten.
 
Er wuchs in jenem Teil Böckstein auf, der heute als "[[Altböckstein]]" bezeichnet wird und wo sich zu seiner Zeit die Aufbereitungsanlagen (Pocher, Schlämmherde, Quickmühle zur Amalgamation) für die am [[Radhausberg]] gewonnenen Erze befanden. In Altböckstein fand er auch seine erste Anstellung und arbeiteten sich bald zum "Wascherhutmann" hoch. Damit war er der Chef von allen, die in der [[Montansiedlung Altböckstein]] arbeiteten.
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Schon in dieser frühen Zeit beschäftigte er sich mit technischen Fragen und zeigte dabei eine auffallende Begabung. Man wurde "höheren Orts" auf ihn aufmerksam und ermöglichte ihm ein Mathematikstudium an der [[Universität Salzburg]], und zwar bei dem berühmten Universitäts-Professor Pater Dr. [[Ulrich Schiegg]], der sich übrigens häufig in [[Gastein]] aufhielt.
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Schon in dieser frühen Zeit beschäftigte er sich mit technischen Fragen und zeigte dabei eine auffallende Begabung. Man wurde "höheren Orts" auf ihn aufmerksam und ermöglichte ihm ein Mathematikstudium an der [[Universität Salzburg]], und zwar bei dem berühmten Universitäts-Professor Pater Dr. [[Ulrich Schiegg]], der sich übrigens häufig in [[Gasteinertal|Gastein]] aufhielt.
    
Um 1801 begann er sich mit dem Großprojekt einer "Aufzugsmaschine" ([[Standseilbahn Radhausberg]]) auf den Radhausberg zu beschäftigen, konstruierte Pläne und erstellte Kostenrechnungen. Im Herbst [[1803]] lief bereits der Probebetrieb, ab Sommer [[1804]] der reguläre Betrieb. Prominenter Besucher der Anlage war [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürst]] [[Ferdinand III. von Toskana]], der damalige Salzburger Landesherr (1803 - 1805) höchstpersönlich. Diese "Aufzugsmaschine" war die erste alpine Seilbahn in den Ostalpen, wahrscheinlich im gesamten Alpenraum.   
 
Um 1801 begann er sich mit dem Großprojekt einer "Aufzugsmaschine" ([[Standseilbahn Radhausberg]]) auf den Radhausberg zu beschäftigen, konstruierte Pläne und erstellte Kostenrechnungen. Im Herbst [[1803]] lief bereits der Probebetrieb, ab Sommer [[1804]] der reguläre Betrieb. Prominenter Besucher der Anlage war [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürst]] [[Ferdinand III. von Toskana]], der damalige Salzburger Landesherr (1803 - 1805) höchstpersönlich. Diese "Aufzugsmaschine" war die erste alpine Seilbahn in den Ostalpen, wahrscheinlich im gesamten Alpenraum.   
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