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Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalachtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunkt erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und  Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.
 
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalachtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunkt erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und  Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.
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Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:
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Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung [[1830]], erschließt die Siedlungsräume:<br>
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*A) unterster [[Gsenghang]] (mit den Einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)<br>
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*B) der große Schwemmkegel des [[Unkenbach]]s und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber, Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kaltenbachgut und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain), der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),<br>
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*C) die sanften Hügel am Fuß des [[Achberg]]s mit den Einzelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))<br>
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*D) die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),<br>
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*E) die steilen Hänge vom [[Sonnberg]] bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),<br>
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*F) die untere Flussterrasse und die Talniederung der [[Saalach]], rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Mittertaverne (heute Küll), Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) <br>
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*G) Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),<br>
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*H) obere Flussterrasse mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber, <br>
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*I) Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler 
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*J) Hänge Donners- und Innersbach mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit;
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*A)unterster Gsenghang (mit den Einzelhöfen Reitbauer, Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)
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Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, ''Das bäuerliche Unken''. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.
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*B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber, Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kaltenbachgut und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain), der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),
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Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm, [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die [[1996]] ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.
 
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*C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs mit den Einzelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))
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*D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),
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*E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),
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*F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Mittertaverne (heute Küll), Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,)
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*G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),
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*H)obere Flussterrasse mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber,
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*I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler
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*J)Hänge Donners- und Innersbach mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit;
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Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, ''Das bäuerliche Unken''. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Siedlungsräumen nicht hilfreich.
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Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.
      
====Neuzeit====
 
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