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Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001):  
 
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In den [[1880er]] oder den [[1890er]] Jahren strebt Oberrain die Nutzung der Sole der Maislquelle durch den Bau einer Soleleitung an. Das Vorhaben kommt über die Erstellung eines Projektplans nicht hinaus.
 
In den [[1880er]] oder den [[1890er]] Jahren strebt Oberrain die Nutzung der Sole der Maislquelle durch den Bau einer Soleleitung an. Das Vorhaben kommt über die Erstellung eines Projektplans nicht hinaus.
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Die Postverbindung nach Unken sind gut in den letzten Jahrzehnten des [[19. Jahrhundert]]. Zweimal am Tag von Reichenhall (zwei Stunden), dreimal von Lofer (eine Stunde) und einmal von [[Saalfeden]] (drei Stunden) Nach dem Bau der [[Giselabahn]] von [[Bischofshofen]] nach Wörgel und der Linie Salzburg Reichenhall in den [[1870er]] Jahren ist Unken über Saalfelden und Reichenhall am mitteleuropäischen Eisenbahnnetz gelegen! Das Eisenbahnvorhaben Ende der [[1890er]] Jahre Salzburg - Unken -  Lofer -  Saalfelden bzw. Lofer -  St. Johann i. Tirol wird ab [[1914]] nicht mehr weiter verfolgt.
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Die Postverbindung nach Unken sind gut in den letzten Jahrzehnten des [[19. Jahrhundert]]. Zweimal am Tag von Reichenhall (zwei Stunden), dreimal von Lofer (eine Stunde) und einmal von [[Saalfleden]] (drei Stunden) Nach dem Bau der [[Giselabahn]] von [[Bischofshofen]] nach Wörgel und der Linie Salzburg Reichenhall in den [[1870er]] Jahren ist Unken über Saalfelden und Reichenhall am mitteleuropäischen Eisenbahnnetz gelegen! Das Eisenbahnvorhaben Ende der [[1890er]] Jahre Salzburg - Unken -  Lofer -  Saalfelden bzw. Lofer -  St. Johann i. Tirol wird ab [[1914]] nicht mehr weiter verfolgt.
    
Im Gästebuch vom Gasthof Post sind eingetragen: König Maximilian von Bayern (1858), Oberstleutnant Graf Papenheim, Hofprediger Stöcker aus Berlin, weiters Gäste aus Leipzig und Dresden. In den zwei Jahrhunderten zuvor besucht vornehmlich die Landbevölkerung des Mitterpinzgaus das Schütterbad.
 
Im Gästebuch vom Gasthof Post sind eingetragen: König Maximilian von Bayern (1858), Oberstleutnant Graf Papenheim, Hofprediger Stöcker aus Berlin, weiters Gäste aus Leipzig und Dresden. In den zwei Jahrhunderten zuvor besucht vornehmlich die Landbevölkerung des Mitterpinzgaus das Schütterbad.
 
   
 
   
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=====20. Jahrhundert=====
 
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Unken verliert [[1907]] das Prädikat ''Heilklimatischer Curort'' (siehe Bad Unken). In den Jahren von [[1898]] bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden.
 
Unken verliert [[1907]] das Prädikat ''Heilklimatischer Curort'' (siehe Bad Unken). In den Jahren von [[1898]] bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden.
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Schlimm sind die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der [[NSDAP|Nationalsozialisten]], vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen, sind als "Illegale" aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April [[1938]] stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken (beschlossen bereits im Frühjahr [[1933]]).
 
Schlimm sind die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der [[NSDAP|Nationalsozialisten]], vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen, sind als "Illegale" aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April [[1938]] stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken (beschlossen bereits im Frühjahr [[1933]]).
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Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste Afrikas, von Brest in der Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten.  
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Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern vom Nordkap bis zur Mittelmeerküste Afrikas, von Brest in der Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon [[1943]] im Dorf angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf [[Marmor]]tafeln alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten.  
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In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken, vom Lukaswirt, mehr als zehn Granaten Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf und schießen gegen Fronau, Jettenberg und Schneizlreuth. Am 5. Mai kommt es dort zu Gefechten zwischen der Wehrmacht bzw. der SS und Franzosen (!) bzw. Amerikanern. Drei deutsche Soldaten finden im Schneizlreuther Friedhof ihre letzte Ruhe. Die gefallenen Franzosen werden später exhumiert und in ihrer Heimat bestatte. Am 5. Mai verliert auch der Bürgermeister von Schneizlreuth sein Leben. Ein Sprentrichter am Bodenbichl behindert das Vordringen der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend,in das Saalachtal. Am 6. (oder 7.) Mai fahren hunderte US Trucks Richtung Unken. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Rossbühl auf Fels gemalte Divisionszeichen, der Rot - Gelb Blaue Regenbogen, wird vom "Museumsverein Festung Kniepass - Unken" als geschichtliches Mal betreut.
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In der ersten Maiwoche [[1945]] endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am [[4. Mai]] kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken, vom Lukaswirt, mehr als zehn Granaten Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten, westlich von Bad Reichenhall, stellen die Amerikaner Geschütze auf und schießen gegen Fronau, Jettenberg und Schneizlreuth. Am [[5. Mai]] kommt es dort zu Gefechten zwischen der Wehrmacht bzw. der SS und Franzosen (!) bzw. Amerikanern. Drei deutsche Soldaten finden im Schneizlreuther Friedhof ihre letzte Ruhe. Die gefallenen Franzosen werden später exhumiert und in ihrer Heimat bestatte. Am 5. Mai verliert auch der Bürgermeister von Schneizlreuth sein Leben. Ein Sprentrichter am Bodenbichl behindert das Vordringen der 101. Fallschirmdivision von [[Inzell]] kommend,in das Saalachtal. Am [[6. Mai|6.]] (oder 7.) Mai fahren hunderte US Trucks Richtung Unken. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der ''Regenbogendivision'' (''Rainbow-Division'') abgelöst. Ihr beim Rossbühl auf Fels gemalte Divisionszeichen, der rot - gelb blaue Regenbogen, wird vom [[Museumsverein Festung Kniepass - Unken]] als geschichtliches Mal betreut.
 
   
 
   
Am 8. Mai 1945, 22:00 Uhr, unterzeichnet in Berlin / Karlshorst die Heeresleitung der Deutschen Wehrmacht bedingungslos die Kapitulation. In Moskau zeigt zu dieser Zeit der Kalender bereits den 9. Mai an.
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Am [[8. Mai]] 1945, 22:00 Uhr, unterzeichnet in Berlin - Karlshorst die Heeresleitung der Deutschen Wehrmacht bedingungslos die Kapitulation. In Moskau zeigt zu dieser Zeit der Kalender bereits den 9. Mai an.
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== Unken Museen==
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Beschreibungen des Museums "Heimathaus Kalchofengut" und des Museums "Festung Kniepass" folgen.
    
== Weblinks ==
 
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*{{Wikipedia-de}}
 
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{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}
 
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}
 
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==Fußnoten==
UNKEN MUSEEN
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Beschreibungen des Museums "Heimathaus Kalchofengut" und des Museums "Festung Kniepass" folgen.
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==Fußnote==
   
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[[Kategorie:Geografie]]
 
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[[Kategorie:Ort]]
 
[[Kategorie:Ort]]
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[[Kategorie:Unken]]
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[[Kategorie:Geschichte]]
 
[[Kategorie:Pinzgau]]
 
[[Kategorie:Pinzgau]]

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