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Die '''Lesegesellschaft''' war ein Salzburger Geselligkeitsverein, der [[1784]] von [[Lorenz Hübner]] ins Leben gerufen wurde.
== Geschichte ==
Hübner erließ in seiner Zeitung, dem [[Intelligenzblatt von Salzburg]], am [[2. Februar]] 1784 den Aufruf zur Gründung der Lesegesellschaft. Bereits am [[8. März]] teilte Hübner mit, dass sich die Lesegesellschaft gebildet hatte und sechs Vorstände gewählt worden waren: der hochfürstliche Vize-Oberstallmeister Freiherr von [[Rehlingen]], Konsistorialrat von Mölk, Hofrat Gilowsky von Urazowa, [[Hofrat]] [[Joachim Ferdinand von Schidenhofen]], Hofgerichts-Advokat Lizientiat Zauner und Kaufmann [[Christian Ignaz Zezi]]. Professor Hübner war der Sekretär.
Anfang April wurde dann das Lesekabinet in [[Altstadt|Salzburg]] im Haus des Hofmusikus Sandmayr, im [[Ramsauerhaus|Sandmayrhaus]], [[Getreidegasse]] Nr. 327 (heute Nr. 8) im ersten Stock eingerichtet. Es war an den Posttagen Dienstag, Donnerstag und Samstag jeweils von 14 bis 16 Uhr zugänglich.
Neben mehreren deutschen politischen Blättern waren auch zwei französische und zwei italienische, ein Mode-Journal, eine Jugendzeitung, sieben statische, zwölf naturbiologische, 19 Literatur- und zehn kritische Blätter aufliegend.
[[1793]] findet sich in der Statistik der Stadt Salzburg von Hübner keine Erwähnung mehr der Lesegesellschaft. Sie dürfte sich also wieder aufgelöst haben.
== Hinweis ==
Es gab jedoch im Laufe der Zeit mehrere unterschiedliche ''Lesegellschaften'' in der [[Stadt Salzburg]]
== Quelle ==
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nsr&datum=18580109&query=%22Lesegesellschaft%22&ref=anno-search&seite=1 ANNO], [[Neue Salzburger Zeitung]], Ausgabe vom 9. Jänner 1858, Seite 1
[[Kategorie:Gesellschaft]]
[[Kategorie:Organisation]]
[[Kategorie:Verein]]