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, 20:15, 29. Okt. 2008
'''Obergnigl''' bezeichnet jenen Teil des [[Salzburg]]er Stadtteils [[Gnigl]], der am Fuße des [[Kühberg]]s an der [[Grazer Bundesstraße]] liegt.
==Geschichte==
Im Mittelalter war Obergnigl vor allem als Mühlenstandort am [[Alterbach]] wichtig, wo neben Getreidemühlen auch verschiedene Schmieden und Hämmer standen. Etliche alte Mühlen dieses Mühlendorfes sind erhalten, etwa die Freyhammermühle, die Gmahlmühle, Glockmühle, Sturmmühle, Kirchtagsmühle, Staudenböckmühle, Haselbachermühle oder die Schnoderbacher Mühle. Seit etwa [[1485]] führen von hier die ersten noch hölzernen Wasserleitungen in die Stadt Salzburg, die seit [[1488]] das Wasser über die Stadtbrücke bis zum Marktbrunnen am heutigen [[Alter Markt|Alten Markt]] brachte.
Am Rand des historischen Ortskerns Obergnigls liegt die [[Pfarrkirche Gnigl]].
==Verkehr==
Am [[1. Februar]] [[1944]] nahm die [[Chronik der Salzburger Obuslinien#Linie A|Obuslinie A]] vom heutigen [[Herbert-von-Karajan-Platz]] nach [[Obergnigl]] ihren Betrieb auf. Seither ist Obergnigl fix an das innerstädtische Verkehrsnetz angeschlossen. [[1951]] fuhr diese Linie bereits quer durch die Stadt bis nach [[Liefering]].
Die [[1972]] umbenannte Linie {{Symbol-Obuslinie|4}} hatte bis [[1985]] ihre Endhaltestelle in Obergnigl. Dann bediente als Ersatz fortan die neue Buslinie {{Symbol-Buslinie|27}} den Stadtteil. Sie wurde nun aber über die [[Eichstraße]] geführt und erschloss damit ein neues Einzugsgebiet.
Mit der Fahrplanänderung [[2005]] kehrte der Obus mit der Linie {{Symbol-Obuslinie|2}} nach Obergnigl zurück. Obergnigl wird auch von der Linie {{Symbol-Buslinie|23}} und dem Gaisbergbus {{Symbol-Buslinie|151}} angefahren.
==Quellen==
*Salzburgwiki Artikel